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Mercedes-Benz W 126 280 SE

Dieser wunderschöne W 126 von 1982 in seiner außergewöhlichen Farbkombination von gold und beige stammt aus unserer Concours Edition. Das Fahrzeug stammt ursprünglich aus Frankreich und hat erst zwei Vorbesitzer. Es wurde stets nur als Zweitwagen genutzt. Der W 126 hat original 30.711 Kilometer auf dem Tacho, ist mit Servolenkung, Zentralverriegelung, Klimaanlage und ABS ausgestattet. Die Innenausstattung ist sehr gepflegt und befindet sich wie das Lackbild in Jahreswagenzustand.

Lassen Sie sich bei einem Besuch bei uns im Mercedes-Benz Museum von diesem einmaligen Fahrzeug überzeugen.
Sie erhalten zu diesem Fahrzeug ein Wertgutachten.

Auf Wunsch erhalten Sie zu diesem Fahrzeug eine Mercedes-Benz Classic-Car Garantie.
Das Fahrzeug erhält vor der Auslieferung noch einen umfangreichen Service sowie einen neuen TÜV.

Keine Haftung für Druck- und Schreibfehler.
Irrtum und Zwischenverkauf vorbehalten.

Fahrzeugdetails
280 SE
W 126
W 126
1982
auf Anfrage
auf Anfrage
Concours Edition
02.1979 /12.1979 - 09.1985
30.800
2
05.03.1982
auf Anfrage
Preis auf Anfrage
No
Mercedes Benz Museum
Technische Details
Limousine
185
2800
6
4
links
Automatikgetriebe
4
Heckantrieb
Scheibenbremsen
Scheibenbremsen
Benzin
10,8
200 km/h
9,5 / 11,6 / 14,3 l
Individuelle Konfiguration
gold
Champagner metallic (473)
Nein
Nein
Ja
Ja
beige
Velours
Nein
Ja
Ja
Nein
Nein
Neu
133.955
Ausstattung

Ausstattung laut Datenkarte:

221 = FAHRERSITZ LINKS ELEKTRISCH VERSTELLBAR

222 = FAHRERSITZ RECHTS ELEKTRISCH VERSTELLBAR

227 = ASCHER UND ZIGARRENANZUENDER IM FOND links und rechts BELEUCHTET

286 = GEPAECKNETZ AN FAHRERSITZ links und rechts

420 = AUTOMATISCHES GETRIEBE, DB MITTELSCHALTUNG (Knüppelschaltung)

430 = KOPFSTUETZEN IM FOND links und rechts

440 = TEMPOMAT

466 = ZENTRALVERRIEGELUNG

470 = ANTIBLOCKIERSYSTEM (ABS) FUER BREMSEN

504 = AUSSENSPIEGEL RECHTS ELEKTRISCH EINSTELLBAR

533 = ENTSTOERUNG OHNE RADIO

543 = SONNENBLENDE MIT MAKE-UP-SPIEGEL LINKS UND RECHTS BELEUCHTET

570 = ARMLEHNE KLAPPBAR VORN

581 = KLIMATISIERUNGS-AUTOMATIC

584 = FENSTERHEBER ELEKTRISCH (FAHRER- UND FONDTUEREN)

592 = WAERMEDAEMMENDES GLAS RUNDUM, HEIZBARE HECKSCHEIBE VERBUNDGLAS, BANDFILTER

610 = HAUPT- UND NEBELSCHEINWERFER BZW. ZUSATZFERNLICHT GELB

611 =AUSSTIEGSLEUCHTEN FUER FAHRER- UND FONDTUEREN

629 = FRANKREICH-AUSFUEHRUNG

630 = ECE-WARNDREIECK

640 = ALUMINIUM-SCHEIBENRAEDER MIT GUERTELREIFEN

665 = Verpackungsart VE I

877 = 2 LESELEUCHTE IM FOND

934 = TAXI-NOTALARMGERAET

Modell Historie

Im September 1979 wurde auf der IAA in Frankfurt eine neue Generation der S-Klasse präsentiert. Die Modellpalette der Baureihe 126 umfaßte zunächst sieben Typen; zur Wahl standen vier Motoren - vom 2,8-l-Sechszylinder-Vergasermotor mit 156 PS bis zum 5,0-l-V8-Leichtmetallmotor mit Benzineinspritzung und 240 PS - sowie zwei Karosserievarianten - neben der Normalversion eine verlängerte Variante, wie sie bei den Oberklasse-Limousinen seit Generationen angeboten wurde. Die Vergrößerung des Radstands war diesmal mit 140 mm deutlicher als sonst ausgefallen und kam wie gewohnt ausschließlich der Beinfreiheit im Fond und der Einstiegsbreite der Fondtüren zugute.

Bei der Entwicklung der neuen Baureihe standen neben der Erhöhung des Fahrkomforts und der Sicherheit Maßnahmen zur Verringerung des Energieverbrauchs im Vordergrund. Die Verwendung von gewichtsreduzierenden Materialien und der geringe Luftwiderstand der im Windkanal optimierten Karosserie verhalfen der neuen S-Klasse zu einem gegenüber den Vorgängermodellen um 10 % reduzierten Kraftstoffverbrauch. Die beiden Achtzylindermotoren der Vorgängerbaureihe wurden durch zwei überarbeitete Aggregate mit vergrößertem Hubraum und Leichtmetall-Kurbelgehäuse ersetzt. Der 5,0-l-Motor, der das 4,5-l-Grauguß-Aggregat ablöste, war bereits aus dem 450 SLC 5.0 bekannt, während der 3,8-l-Leichtmetallmotor nach dem Vorbild des Fünfliters aus dem altgedienten 3,5-l-V8 mit Graugußblock entstanden war. Durch ihre höhere Leistung bei geringerem Gewicht ermöglichten die neuen V8-Motoren verbesserte Fahrleistungen bei sparsamerem Benzinverbrauch. Unverändert im Programm belassen hatte man Vergaser- und Einspritzer-Version des 2,8-l-Sechszylinder-Aggregats.

Für den Export in die USA wurde auch von der Baureihe 126 wieder eine Diesel-Ausführung produziert. Der Typ 300 SD verfügte wie sein Vorgängermodell über einen aufgeladenen 3,0-l-Fünfzylinder-Motor, dessen Leistung allerdings um 10 PS auf 125 PS erhöht worden war. Die Konzeption des Fahrwerks entsprach im wesentlichen den Vorgängermodellen. Auch die neuen S-Klasse-Limousinen besaßen eine Schräglenker-Hinterachse sowie eine Doppelquerlenker-Vorderradaufhängung mit Lenkrollradius 0.

Die Karosserie war nach neuesten Erkenntnissen der Sicherheitsforschung konstruiert worden. Dank neuer Konstruktionsprinzipien überstand die Fahrgastzelle nun auch einen versetzten Frontalaufprall - den sogenannten "offset crash" - bei einer Kollisionsgeschwindigkeit von 55 km/h unbeschadet. Die Limousinen der Baureihe 126 waren die weltweit ersten Serienfahrzeuge, die das Kriterium des asymmetrischen Frontalaufpralls erfüllten.

Die charakteristischen Design-Elemente der neuen S-Klasse präsentierten sich gewissermaßen unter der Gürtellinie. Erstmals hatte ein Mercedes-Benz Pkw keine Stoßstangen im klassischen Sinn, sondern stattdessen großzügig dimensionierte, kunstoffummantelte Stoßfänger, die in Bug- bzw. Heckschürze nahtlos integriert waren. Eine optische Verbindung zwischen Bug- und Heckschürze bildeten breite seitliche Schutzleisten aus Kunststoff, die zwischen den Radausschnitten auf Höhe der Stoßfänger angeordnet waren.

Im Herbst 1981, zwei Jahre nach ihrem Debüt, wurde die Baureihe 126 anläßlich der Frankfurter IAA um eine elegant gezeichnete Coupé-Ausführung ergänzt, die nur mit Achtzylindermotoren lieferbar war. Im Rahmen des gleichzeitig präsentierten "Mercedes-Benz Enegiekonzepts" zur Verbrauchs- und Schadstoffreduzierung hatte man beide V8-Aggregate gründlich überarbeitet. Neben einer Erhöhung der Verdichtung standen Nockenwellen mit geänderten Steuerzeiten, luftumspülte Einspritzventile und eine elektronische Leerlaufregelung auf der Liste der Verbesserungen. Durch die geänderte Nockenwellenabstimmung konnte das Drehmomentmaximum zu niedrigeren Drehzahlen verschoben und im Falle des 3,8-l-Motors sogar erhöht werden. Dieses Aggregat hatte besonders tiefgreifende Änderungen erfahren: Um ein günstigeres Volumen-Oberflächenverhältnis zu erhalten, hatte man die Bohrung reduziert und den Hub erhöht. Der modifizierte 3,8-l-V8 wies damit einen geringfügig vergrößerten Hubraum auf. Bei beiden Achtzylindern mußten, gewissermaßen als Ausgleich für die deutlich verbesserte Wirtschaftlichkeit, geringe Leistungseinbußen in Kauf genommen werden. Die Hinterachsübersetzung wurde in beiden Fällen der veränderten Motorcharakteristik angepaßt. Auch an den beiden Sechszylindermotoren hatte man eine Reihe von Detailänderungen vorgenommen und damit ebenfalls einen, allerdings weniger ausgeprägten, Spareffekt erzielt. Das Leistungspotential wurde durch diese Maßnahmen nicht beeinträchtigt.

Wie bereits bei der Vorgänger-Baureihe 116 praktiziert, wurde auch von den Achtzylindermodellen der Typenreihe 126 eine sondergeschützte Ausführung angeboten. Die Schutztechnik konnte durch intensive Entwicklungsarbeit weiter perfektioniert werden. Insgesamt wurde die stattliche Zahl von 1.465 Exemplaren produziert. Eine Besonderheit bilden zwei Fahrzeuge vom Typ 500 SEL, die mit einem um 200 mm verlängerten Radstand und einem um 30 mm erhöhten Dachaufsatz aufgebaut wurden. Das erste Exemplar, das im Januar 1983 fertiggestellt wurde, ergänzte den werkseigenen Fuhrpark um ein weiteres Repräsentationsfahrzeug. Das zweite Exemplar wurde nach den Wünschen des Vatikan für den Heiligen Vater angefertigt und an Papst Johannes Paul II. im August 1985 übergeben.

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Michael Henn

Tel. +49 176 309 212 75

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