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Mercedes-Benz W 109 300 SEL

Ein originaler W109 in Langversion 300 SEL. 

Das Fahrzeug ist in sensationellem Zustand wobei über die Jahre hin auch sehr viel investiert wurde.

Es handelt sich bei diesem Baujahr noch um den 6-Zylinder Aluminiummotor aus dem Mercedes-Benz "Adenauer" 300 S sowie dem berühmten 300SL Flügeltürer.

Dieser Wagen wurde für Chauffeurszwecke dienstlich genutzt und hat eine klassische Ausstattungs- und Farbkombination.

Fahrzeugdetails
300 SEL
S - Klasse
W109
1976
Collectors Edition
09/1965 - 11/1967
113.000
2
21.02.1967
Preis auf Anfrage
No
Mercedes-Benz Museum
Technische Details
Limousine
165
2975
6
4
links
Automatikgetriebe
3
Heckantrieb
Scheibenbremsen
Scheibenbremsen
Benzin
13,7 sec
185
12,5 l
Individuelle Konfiguration
weiß
papyrusweiß
Ja
Nein
Ja
Ja
blau
andere
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
neu
2.369
Modell Historie

Im August 1965 wurde mit den Typen 250 S, 250 SE und 300 SE eine neue Modellgeneration der Oberklasse präsentiert, die die Nachfolge der Heckflossen-Typen 220 Sb, 220 SEb und 300 SE antreten sollte. Allen drei Modellen gemeinsam war eine von Paul Bracq gezeichnete Karosserie, deren klare Linienführung auf modisches Beiwerk verzichtete und mit ihrer zurückhaltenden Eleganz auch heute noch zeitlos wirkt. Hinsichtlich ihres technischen Konzepts entsprachen die neuen Typen weitgehend ihren Vorgängermodellen. Neu waren außer der Karosserie die beiden 2,5-l-Motoren, die man aus den entsprechenden 2,2-l-Aggregaten durch Aufbohren und Vergrößerung des Hubs entwickelt hatte; bei der Einspritzversion wurde anstelle der Zweistempelpumpe nun eine Sechsstempel-Einspritzpumpe verwendet. Im Gegensatz zu seinem Vorgängermodell war der neue 300 SE nicht mehr mit Luftfederung ausgerüstet. Dafür hatte er, wie auch die beiden 2,5-l-Typen, eine hydropneumatische Ausgleichfeder an der Hinterachse erhalten, die anstelle der seitherigen Schraubenfeder montiert war und das Niveau des Aufbaus unabhängig von der Beladung konstant hielt.

Im März 1966 wurde die Modellpalette um den Typ 300 SEL erweitert, der einen gegenüber dem Basismodell um 100 mm verlängerten Radstand aufwies. Der Raumgewinn kam dabei ausschließlich dem Fußraum im Fond und der Einstiegsbreite der Fondtüren zugute. Wie bei seinem direkten Vorgänger mit gleicher Typenbezeichnung, gehörte auch beim neuen 300 SEL Luftfederung zur Serienausstattung. Werksintern waren die Typen mit konventioneller Federung in der Baureihe W 108 zusammengefaßt, der luftgefederte 300 SEL wurde jedoch unter der Bezeichnung W 109 einer eigenständigen Baureihe zugeordnet.

In den Jahren 1966 und 1967 entstanden in Sindelfingen zwei ganz besondere Varianten des 300 SEL - beide waren nicht für die Serienfertigung vorgesehen und wurden speziell für den Vatikan entwickelt. Im Juni 1966 wurde ein Landaulet mit normalem Radstand fertiggestellt, das sich von der Serienlimousine durch einen einzelnen Sessel im Fond sowie das bis zur Vorderkante der Fondtüren reichende Landaulet-Verdeck unterschied. Fast ein Jahr später, im Mai 1967, kamen zwei identische sechssitzige Limousinen zur Auslieferung, die auf einer um 650 mm verlängerten Bodengruppe aufgebaut waren und über modifizierte Fondtüren sowie zwei Klappsitze im Fond verfügten. Während das Landaulet neben dem 600er als Zweitwagen für den Papst selbst fungierte, wurden die Pullman-Limousinen vom Vatikan zur Beförderung seiner Gäste eingesetzt.

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Robert Forster

Tel. +49 176 309 212 81

E-Mail robert.forster@daimler.com