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Mercedes-Benz 300 SL (R 129)

Lassen Sie sich bei einem Besuch bei uns im Mercedes-Benz Museum von diesem einmaligen Fahrzeug überzeugen.

Das Fahrzeug erhält vor der Auslieferung einen umfangreichen Service, eine neue HU und eine Mercedes-Benz Classic-Car Garantie.

Keine Haftung für Druck- und Schreibfehler.
Irrtum und Zwischenverkauf vorbehalten.

Fahrzeugdetails

300 SL
Roadster
R 129
1992
18.400 Kilometer
1
24.03.1992
Mercedes-Benz Museum
Collectors Edition
auf Anfrage
auf Anfrage
auf Anfrage
Nein
auf Anfrage
Nein, nicht ausweisbar gemäß §25a UStG (Differenzbesteuerung)

Technische Details

Cabrio/Roadster
190 PS
2.960 ccm
6
2
links
Automatikgetriebe
4
Heckantrieb
Scheibenbremsen
Scheibenbremsen
Benzin
95 s
228 km/h
10,3 l

Individuelle Konfiguration

Rauchsilber Metallic (DB 702)
Leder Brazil
Leder
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
12.020
05.1988 / 03.1989 - 06.1993

Modell Historie

Modell Historie: Mercedes-Benz 300 SL (R 129)

Die Weltpremiere der neuen SL-Baureihe 129 gehörte im März 1989 zu den Hauptattraktionen des Genfer Automobil-Salons. Mit den Vorgängermodellen der Baureihe 107 wiesen die vollkommen neu konstruierten Typen 300 SL, 300 SL-24 und 500 SL außer der Gesamtkonzeption praktisch keine Gemeinsamkeiten auf. Ebenso wie 18 Jahre zuvor der 350 SL durch eine Fülle innovativer Konstruktionsdetails automobilen Fortschritt demonstriert hatte, war auch der SL der Baureihe 129 ein in jeder Hinsicht neues Auto.

Die neue SL-Generation überzeugte durch ihre harmonische und überaus gelungene stilistische Gestaltung, die Dynamik und Sportlichkeit, aber auch Komfort und Eleganz zum Ausdruck brachte. Das Design präsentierte sich einerseits traditionsorientiert und wies andererseits durch gestalterisch neue Detail-Lösungen weit in die Zukunft. So hatte man beispielsweise die Kühlermaske, das legendäre Markenzeichen der SL-Typen, unter Beibehaltung der traditionellen Grundform stilistisch neu interpretiert. Während bei den Vorgängertypen der breite Chromrahmen mit dem Stern dominierte, war die Kühlerverkleidung jetzt organisch in die Motorhaube integriert; den Stern als einizigen Chromschmuck des Wagens hatte man durch horizontale Lamellen aus eloxiertem Aluminium ergänzt.

Ausgeprägte Verbesserungen gegenüber den Vorgängermodellen konnten hinsichtlich der passiven Sicherheit erzielt werden. Mit hohem Entwicklungsaufwand war es gelungen, den bei den Limousinen und Coupés erreichten vorbildlichen Sicherheitsstandard auch im SL zu realisieren. Das Fehlen eines Dachverbandes hatte eine von den geschlossenen Varianten grundlegend abweichende Karosseriestruktur und damit intensive Entwicklungsarbeiten erfordert. Die angestrebte Formstabilität der Fahrgastzelle konnte im Zusammenwirken verschiedener Strukturelemente erzielt werden. Dazu zählten vor allem eine besonders steife Bodenanlage mit hochfesten Blechen und großen Trägerquerschnitten sowie biegesteife Übergänge von den A-Säulen und den Fondseitenteilen zu den seitlichen Längsträgern. Eine entscheidende Rolle kam außerdem den Türen zu, die durch ausgeklügelte Sickengestaltung des Türinnenteils als drucksteife Verbindung zwischen Vorderwand- und Mittelsäule fungierten und damit zum Erhalt des Überlebensraums bei Kollisionen beitrugen.

Neben der Sicherheit war aber auch der Komfort nicht zu kurz gekommen. Die Grundlagen hatte man schon bei der Entwicklung der Karosseriestruktur geschaffen. Zur Reduzierung des für offene Fahrzeuge typischen Schwingungs- und Torsionsverhaltens wurden in den besonders kritischen Karosseriebereichen zusätzliche Diagonalstreben eingebaut. Im Vorbau war der Vorderachsträger durch zwei Profilstreben mit den Türschwellern verbunden, im Heckbereich übernahmen zwei Rohrstreben zwischen den Türschwellern und der Ersatzradmulde die gleiche Aufgabe. Durch diese Maßnahmen konnte die Torsionssteifigkeit gegenüber dem Vorgängermodell nochmals um 30 % reduziert und insgesamt eine limousinenähnliche Gesamtsteifigkeit erzielt werden.

Besonders hohen Bedienungskomfort bot das neu konstruierte elektrohydraulische Verdeck, mit dem der neue SL serienmäßig ausgestattet war. Allein durch Betätigen eines Schalters konnte das Verdeck innerhalb von 30 Sekunden geöffnet und im Verdeckkasten abgelegt oder aus dem Verdeckkasten herausgeholt und geschlossen werden. Gleichzeitig wurden die Seitenscheiben und der Überrollbügel abgesenkt und anschließend wieder in die Ausgangsstellung zurückgeführt. Die Energie zur Betätigung des Verdecks lieferte eine elektrisch angetriebene Hydraulikpumpe, die zusammen mit dem Ölvorratsbehälter in der Reserveradmulde untergebracht war. Die Überwachung der mikroprozessorgesteuerten Bewegungsabläufe erfolgte durch 17 Endschalter, und die Hydraulikanlage umfaßte 15 Druckzylinder sowie 11 Magnetventile.

Eine weitere Innovation, die erstmals für die SL-Baureihe 129 zur Verfügung stand, war das sogenannte „Windschott“, das zwar im Gegensatz zum elektrohydraulischen Verdeck nicht als High-Tech-Wunderwerk bestaunt wurde, aber ebenfalls in mühevoller Detailarbeit entwickelt worden war. Das Windschott bestand aus einem eingerahmten luftdurchlässigen Gitter, das sich mit wenigen Handgriffen am Überrollbügel befestigen ließ und in aufgestelltem Zustand den Fahrkomfort bei geöffnetem Verdeck deutlich erhöhte, indem es Windgeräusche und Zugluft auf ein Minimum reduzierte.

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Michael Henn

Leiter Fahrzeughandel ALL TIME STARS Einkauf/Verkauf

Einkauf/Verkauf

Tel. +49 176 309 212 75

E-Mail michael.henn@daimler.com