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Mercedes-Benz SLK 230 Kompressor (R 170)

Dieser Mercedes-Benz SLK 230 Kompressor kommt aus zweiter Hand und ist in einem außergewöhnlich gut gepflegten Original-Zustand. Der Wagen hat eine seltene Farbkombination mit einer umfangreichen Ausstattung. Er ist Scheckheft gepflegt, unfallfrei und nicht nachlackiert.

Lassen Sie sich bei einem Besuch bei uns im Mercedes-Benz Museum von diesem einmaligen Fahrzeug überzeugen.

Sie erhalten zu diesem Fahrzeug ein Wertgutachten.
Auf Wunsch erhalten Sie zu diesem Fahrzeug eine Mercedes-Benz Classic-Car Garantie.
Das Fahrzeug erhält vor der Auslieferung noch einen umfangreichen Service sowie einen neuen TÜV.

Keine Haftung für Druck- und Schreibfehler.
Irrtum und Zwischenverkauf vorbehalten.

Fahrzeugdetails
SLK 230 Kompressor
SLK 230 Kompressor
R 170
1999
auf Anfrage
auf Anfrage
Collectors Edition
07/1996 - 02/2000
69.600
2
21.07.1999
auf Anfrage
16.890 Euro
No
Mercedes-Benz Museum
Technische Details
Cabrio/Roadster
193 PS
2.295 ccm
4
2
links
Automatikgetriebe
5
Heckantrieb
Scheibenbremsen
Scheibenbremsen
Benzin
7.4 s
231 km/h
9.3 l
Individuelle Konfiguration
rot
221 Leder schwarz
586 magmarot
Nein
Ja
Ja
1
schwarz
Leder
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
113.520
Ausstattung

586: magmarot
221: Leder schwarz
273: Vorrüstung für Handy
292: Siedbags
309: Cupholder
423: 5-Gang-Automatikgetriebe
533: Frontlautsprecher ohne Radio
551: Einbruch- Diebstahlwarnanlage
580: Klimaanlage
726: Vorrüstung Dachträger-System
873: Sitzheizung
988: COC-Papiere

Modell Historie

Auf dem Turiner Autosalon im April 1996 wurde der Mercedes-Benz SLK der ersten Generation vorgestellt, der im Herbst 1996 auf den Markt kam und das Thema „ SL“ um eine neue Variante bereicherte; das Kürzel „SLK“ stand für „ sportlich“, „leicht“ und „kurz“. Keine Kompromisse gingen die Ingenieure ein bei den Themen Sicherheit, Komfort, Umweltverträglichkeit und Alltagstauglichkeit. Sie entwickelten ein Fahrzeug, das sich in vielerlei Hinsicht von anderen Roadstern dieser Klasse unterschied. Augenfälligstes Merkmal war das Vario-Dach – ein Stahldach, das sich vollständig in den Kofferraum versenken ließ.

Bereits zwei Jahre zuvor, auf dem Turiner Autosalon 1994, war die seriennahe Studie eines puristischen, aber sicheren Roadsters präsentiert worden, welche die inzwischen allgemein bekannte Bezeichnung „SLK“ erhalten hatte. Seither sorgte der SLK für Furore, wo immer er auftrat. Auf dem Pariser Autosalon im Oktober des gleichen Jahres erschien dann eine weitere Studie, die bereits eines der spektakulärsten Details des späteren Serienfahrzeugs aufwies: das Vario-Dach.

In Deutschland war der SLK in zwei Motorisierungsvarianten erhältlich: als SLK 200 mit einem 2,0-Liter-Vierzylinder-Aggregat, das 100 kW (136 PS) leistete und bereits von der C-Klasse und E-Klasse bekannt war, oder als SLK 230 KOMPRESSOR mit dem aufgeladenen 2,3-Liter-Vierzylindermotor, der 142 kW (193 PS) mobilisierte und auch im C 230 KOMPRESSOR zum Einsatz kam. Für Italien, Portugal und Griechenland wurde eine 2,0-Liter-Variante des Kompressormotors entwickelt, die 141 kW (191 PS) leistete und neben dem SLK auch eine Exportversion der C-Klasse-Limousine motorisierte.

Der Kompressor-Motor brachte nicht nur mehr Leistung, sondern auch ein kräftigeres Drehmoment als ein vergleichbarer Saugmotor. Beim SLK 200 KOMPRESSOR waren es 270 Newtonmeter, beim SLK 230 KOMPRESSOR 280 Newtonmeter, die beide Motoren schon ab 2500/min entwickelten und bis 4800/min konstant hielten. In beiden Fällen wurde eine Höchstgeschwindigkeit von 231 km/h erreicht, für den Sprint von 0 auf 100 km/h vergingen 7,7 respektive 7,6 Sekunden. Der SLK 200 stand freilich auch nicht schwach da: Er bot 190 Newtonmeter zwischen 3700 und 4500/min und war gut für 9,7 Sekunden, um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, sowie für ein Maximaltempo von 208 km/h.

Das voll versenkbare Vario-Dach bestand aus Stahl und war mittels einer intelligenten Elektro-Hydraulik auf Knopfdruck im Kofferraum versenkbar. So entstand aus einem wetterfesten Coupé innerhalb kurzer Zeit ein Roadster. Die Kinematik sorgte für Furore: Zum Öffnen schwang das zweigeteilte Dach zunächst nach oben. Gleichzeitig verschwand die Hutablage unter dem Kofferraumdeckel, während dieser nach hinten oben schwenkte, um den Raum für das Dach im Kofferraum freizugeben. Das Dach faltete sich ein und glitt an seinen Platz, der Kofferraumdeckel schloss sich, und die Hutablage wanderte wieder zurück an ihren Platz. Der gesamte Vorgang dauerte nur 25 Sekunden.

Zwei feststehende, sich nach oben verjüngende Überrollbügel aus dickwandigem Stahlrohr (Durchmesser 40 Millimeter, Wandstärke 2,5 Millimeter) hinter den Sitzen übernahmen den Überschlagschutz und gewährleisteten im Verbund mit den besonders stabilen A-Säulen jenes Höchstmaß an Sicherheit, das auch die offenen Mercedes-Benz Fahrzeuge auszeichnet. Die Überrollbügel waren fest mit einem stabilen Querträger verschraubt, der im oberen Bereich der Rückwand angeordnet war. In den A-Säulen verbargen sich zwei Rohre mit 20 und 25 Millimeter Durchmesser, die ineinander gesteckt, verformt und mit speziellen Haltern an die äußeren Schalen der A-Säulen geschweißt wurden. Jedes der beiden Rohre übernahm beim Überschlag eine bestimmte Aufgabe: Das obere ragte bis an den Rahmen der Frontscheibe und verbesserte dessen Steifigkeit, während das untere Rohr die A-Säule in Höhe der Instrumententafel nachhaltig verstärkte. Zur übrigen Sicherheitsausstattung gehörten zwei Airbags (Fahrer, Beifahrer), Automatikgurte, Gurtstraffer und Gurtkraft-Begrenzer. Optional erhältlich waren Sidebags, die sich zwischen Insassen und Tür entfalteten.

Sie interessieren sich für dieses Fahrzeug? Ich berate Sie gerne

Robert Forster

Tel. +49 176 309 212 81

E-Mail robert.forster@daimler.com