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Mercedes-Benz W 123 200 D

Schönes, gepflegtes Fahrzeug aus erster Hand.

Das Fahrzeug ist technisch in einem einwandfreien Zustand, es sind viele Rechnungen der vergangenen 33 Jahre vorhanden. 

Dieser schöne 200 D besticht durch seinen sehr gepflegten Innenraum und durch seine Patina. 

 

Dieses Fahrzeug stammt aus unserer Drivers Edition: Dieser Youngtimer lässt sich gut im Alltag bewegen, befindet sich in einem guten technischen Zustand und bietet Potenzial für eigene Restaurierungsarbeiten. 

Das Fahrzeug erhält vor der Auslieferung noch einen umfangreichen Service sowie eine Inspektion mit neuem TÜV.

Auf Wunsch erhalten Sie zu diesem Fahrzeug eine Mercedes-Benz Classic-Car Garantie.

Fahrzeugdetails
200 D
E-Klasse
W 123
1982
auf Anfrage
auf Anfrage
Drivers Edition
1976 - 1985
294.500 km
294.500 km
1
15.06.1982
auf Anfrage
No
Mercedes-Benz Museum
Technische Details
Limousine
60 PS
1988 ccm
4
4
Kugelumlauflenkung
4-Gang-Schaltgetriebe
4-Gang
Heckantrieb
hydraulische Zweikreis-Bremsanlage
hydraulische Zweikreis-Bremsanlage
Diesel
31, 0 S
130
7,1 / 10,2 / 9,5 l
Individuelle Konfiguration
grün
Ja
Nein
Ja
Nein
beige
Stoff
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
NEU
378.138
Ausstattung

Ausstattung:

404 = ORTHOPAEDISCH EINZELSITZE

411 = SCHIEBEDACH MECHANISCH

422 = MB-SERVOLENKUNG

533 = ENTSTOERUNG OHNE RADIO

534 = ANTENNE MECHANISCH

656 = BEREIFUNG MICHELIN (Datenkarte 1982)

Modell Historie

Im Januar 1976 wurden die "Strich-Acht"-Modelle der Baureihe W 114/115 von einer völlig neu konstruierten Typenreihe mit der internen Bezeichnung W 123 abgelöst. Die Modellpalette reichte vom 2,0-l-Vierzylinder-Diesel mit 55 PS bis zum 2,8-l-Sechszylinder-Einspritzer mit 185 PS.

Technisch orientierte sich die neue Modellreihe an der seit dreieinhalb Jahren produzierten S-Klasse; wie diese verfügten auch die neuen Mittelklasse-Typen über eine Schräglenker-Hinterachse, die ja bereits bei den "Strich-Acht"-Modellen eingeführt worden war, sowie eine Doppelquerlenker-Vorderradaufhängung mit Lenkrollradius 0. Damit entfiel auch der bei den Vorgängermodellen noch verwendete Fahrschemel. Die zahlreichen anderen sicherheitsrelevanten Konstruktionsdetails, die man erstmals bei den Baureihen 107 und 116 realisiert hatte, kamen selbstverständlich nun auch den Mittelklasse-Typen zugute. Wichtigste Verbesserung im Vergleich zur Vorgänger-Baureihe war die noch stabilere Sicherheits-Fahrgastzelle mit versteifter Dachrahmen-Struktur, hochfesten Dachpfosten und Türsäulen sowie verstärkten Türen. Die Energieabsorption der vorderen und hinteren Knautschzone konnte durch kontrollierte Deformationsfähigkeit von Vorbau und Heckbereich deutlich erhöht werden.

Ein technisches Novum stellte eine erstmals bei der Baureihe 123 realisierte Variante der Sicherheitslenksäule dar, bei der Lenkaggregat und Mantelrohr durch ein Wellrohr miteinander verbunden waren. Mit diesem Wellrohr, das im Falle eines Aufpralls auch seitlich ausknicken konnte, wurde die Gefahr des Eindringens der Lenksäule in das Wageninnere weiter reduziert.

Charakteristisches Design-Merkmal der neuen Modelle waren die verschieden großen runden Doppelscheinwerfer; neben dem Hauptscheinwerfer befand sich unter einer gemeinsamen Streuscheibe ein kleinerer Halogen-Nebelscheinwerfer. Abweichend davon, waren die beiden Topmodelle der Baureihe, die Typen 280 und 280 E, mit rechteckigen Halogen-Breitbandscheinwerfern ausgerüstet. Rein äußerlich unterschieden sich beide 2,8-l-Typen aber noch in drei weiteren Punkten von ihren weniger leistungsstarken Brüdern: Sowohl 280 wie 280 E hatten eine zweiflutige Auspuffanlage mit Zwillingsendrohren, verchromte Lufteinlaßgitter vor der Frontscheibe und je eine zusätzliche Chromleiste unter den Heckleuchten.

Im Laufe des Jahre 1977 wurde das Typenprogramm der Baureihe 123 innerhalb von 12 Monaten um drei neue Karosserievarianten erweitert. Zunächst wurde im März auf dem Genfer Salon ein stilistisch sehr ansprechendes Coupé präsentiert, das als 230 C, 280 C und 280 CE erhältlich war. Ab August gab es die Typen 240 D, 300 D und 250 als 7/8-Sitzer-Limousinen mit langem Radstand, die - wie ihre Vorgängermodelle aus der Baureihe 115 - vor allem bei Taxi- und Mietwagenunternehmen im Zubringerdienst zum Einsatz kamen. Im September schließlich wurden auf der IAA in Frankfurt als vierte Aufbauvariante der Baureihe 123 die sogenannten T-Modelle vorgestellt.

In der Motorenpalette der Baureihe 123 kam es in den Jahren 1978 bis 1980 zu einigen Änderungen. Zunächst wurde im April 1978 die Leistung des 280 E auf 185 PS erhöht; danach kam der 240 D an die Reihe, der ab August 72 PS mobilisierte. Im Februar 1979 erhielt dann auch der 200 D als leistungsschwächster Typ der Baureihe 5 PS mehr; gleichzeitig wurde der 220 D aus dem Programm genommen. Im September 1979 erfuhren schließlich auch der Fünfzylinder-Dieselmotor des 300 D und der Sechszylinder-Vergasermotor des 250 eine Leistungssteigerung.

Die Produktion der Baureihe 123 endete im November 1985, etwa ein Jahr, nachdem die Serienfertigung der Nachfolger-Baureihe 124 angelaufen war. Von allen Karosserievarianten waren in 10 Produktionsjahren insgesamt knapp 2,7 Mio. Fahrzeuge entstanden, davon 2.375.440 Limousinen, 13.700 Limousinen mit langem Radstand und 8.373 Fahrgestelle für Sonderaufbauten.

Sie interessieren sich für dieses Fahrzeug? Ich berate Sie gerne

Michael Henn

Tel. +49 176 309 212 75

E-Mail michael.henn@daimler.com