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Mercedes-Benz W 140 S 320

Dieser W 140 kommt aus erster Hand und ist 51.500 km gelaufen. Das Fahrzeug wird in unserem Showroom im Mercedes-Benz Museum präsentiert.
Dieses Fahrzeug stammt aus unserer Concours Edition.

Lassen Sie sich bei einem Besuch bei uns im Mercedes-Benz Museum von diesem einmaligen Fahrzeug überzeugen.
Sie erhalten zu diesem Fahrzeug ein Wertgutachten.

Das Fahrzeug erhält vor der Auslieferung noch einen umfangreichen Service sowie einen neuen TÜV.
Auf Wunsch erhalten Sie zu diesem Fahrzeug eine Mercedes-Benz Classic-Car Garantie.

Keine Haftung für Druck- und Schreibfehler.
Irrtum und Zwischenverkauf vorbehalten.

 

Fahrzeugdetails
S 320
S-Klasse
W 140
1994
auf Anfrage
auf Anfrage
Concours Edition
04.1991 - 03.1994
51500
2
10.05.1994
auf Anfrage
26.140,- Euro
No
Stuttgart
Technische Details
Limousine
231
3199
6
4
links
Automatikgetriebe
5
Heckantrieb
Scheibenbremsen
Scheibenbremsen
Benzin
8,9 s
225 km/h
8,8 / 10,7 / 14,9 l
Individuelle Konfiguration
blau
Ja
Nein
Ja
Ja
schwarz
Leder
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
NEU
Ausstattung

Ausstattung:

027 WEGFAHRSPERRE ELEKTRISCH (FBS 1)

211 AUTOMATISCHES SPERRDIFFERENTIAL (ASD)

222 FAHRERSITZ RECHTS ELEKTRISCH VERSTELLBAr

241 FAHRERSITZ LINKS ELEKTRISCH VERSTELLBAR MIT MEMORY

246 CODE VORLAEUFIG UNGUELTIG

260 TYPENKENNZEICHEN AUF HECKDECKEL - WEGFALL

412 SCHIEBE-HEBE-DACH ELEKTRISCH IN STAHLAUSFÜHRUNG

425 GETRIEBE AUTOMATISCH 5-GANG

441 LENKSAEULE ELEKTRISCH EINSTELLBAR

512 RADIO MB SPECIAL MIT VK UND RDS

551 EINBRUCH- UND DIEBSTAHLWARNANLAGE (EDW)

561 FAHRERSITZ LI VERSTAERKT

562 FAHRERSITZ RE VERSTAERKT

563 KOMBICODE: 561+562

581 KLIMATISIERUNGSAUTOMATIK

592 WD-GRUENES GLAS RUNDUM, HEIZBARE HECKSCHEIBE-VSG

600 SCHEINWERFER-REINIGUNGSANLAGE

652 LEICHTMETALLRÄDER 8-LOCH

731 HOLZAUSFUEHRUNG WURZELNUSS

856 MODELLPFLEGE OPTISCHE UMFÄNGE BR 140

858 BR 140 EINHEITSKATALYSATOR M104E32 (INLAND)

873 SITZHEIZUNG FAHRERSITZ LINKS UND RECHTS

880 SCHLIESSANLAGE MIT INFRAROT-FERNBEDIENUNG

883 SERVOSCHLIESSUNG FUER TUEREN UND HECKDECKEL

Modell Historie

Im März 1991 wurde auf dem Genfer Automobil-Salon die jüngste Generation der S-Klasse (interne Bezeichnung: Baureihe 140) vorgestellt. Das Karosserie-Design orientierte sich an den traditionellen Mercedes-Benz typischen Stilelementen und fügte sich damit nahtlos in die homogene Formgestaltung der Pkw-Modellfamilie ein. Wie bereits bei den SL-Typen der Baureihe 129 wurde auch im Fall der neuen S-Klasse die Kühlermaske als charakteristisches Markenzeichen unter Beibehaltung der traditionellen Grundform stilistisch neu interpretiert. Bei dieser als "Plakettenkühler" bezeichneten Variation eines klassischen Themas war die Kühlerverkleidung mit ihrem wesentlich schmaleren Chromrahmen organisch in die Motorhaube integriert; der Mercedes-Stern saß erstmals nicht mehr auf der Kühlermaske, sondern leicht nach hinten versetzt auf der Motorhaube. Insgesamt hatte die Entwicklung des Gestaltungskonzepts der neuen S-Klasse-Generation darauf abgezielt, ein hohes Maß an aerodynamischer Qualität bei gleichzeitiger Berücksichtigung maximaler Alltagstauglichkeit zu realisieren.

Wie bei den Vorgängermodellen der Baureihe 126 und Generationen von Mercedes-Benz Oberklasse-Baureihen zuvor, gab es neben der normalen Ausführung eine Variante mit verlängertem Radstand, wobei die Verlängerung von 100 mm wiederum ausschließlich der Beinfreiheit im Fond zugute kam. Auf der Motorseite standen für den Inlandsmarkt zunächst vier Aggregate zur Verfügung, von denen nur der 5,0-l-V8-Vierventiler M 119 ein alter Bekannter war. Zum Einsatz kam hier, wie im 500 E, der sogenannte "Einheitsdeck-Motor", dessen vollelektronische Einspritzanlage Bosch "LH-Jetronic" über einen Hitzdraht-Luftmassenmesser gesteuert wurde. Die anderen drei Motoren hatte man neu entwickelt: Der 4,2-l-Vierventil-V8 war nach dem Vorbild des 5,0-l-Triebwerks aus dem bewährten 4,2-l-Zweiventiler entstanden, und der Sechszylinder-Reihenmotor mit 3,2 l Hubraum basierte auf dem zwei Jahre zuvor eingeführten 3,0-l-Vierventiler. Als interessantes Detail am Rande sei vermerkt, dass die Typenbezeichnung der 3,2-l- und 4,2-l-Modelle nicht, wie sonst üblich, den Hubraum exakt widerspiegelte: Aus Gründen der Homogenität wurden stattdessen die Bezeichnungen 300 SE/SEL und 400 SE/SEL gewählt.

Im Juni 1993 wurden die Typenbezeichnungen, analog zu den anderen Baureihen des Pkw-Programms, geändert; das "S" war nun der dreistelligen Zahl vorangestellt, und Zusätze wie "E", "D" und "L" entfielen. Der 500 SE beispielweise wurde zum S 500, und der 600 SEL hieß nach dem neuen Nomenklatur-System S 600 lang. Das Typenschild auf dem Kofferraumdeckel dokumentiert seither lediglich Klassenzugehörigkeit und Hubraum; die, zumindest beim zweiten Hinschauen, ohnehin ersichtliche Karosserievariante (normaler oder langer Radstand) ist nicht mehr angegeben. Am deutlichsten änderten sich die Typenbezeichnungen der 4,2-l-Typen und der Sechszylindermodelle. Anstelle der bisherigen Zahlen, die zugunsten eines einheitlichen Erscheinungsbildes auf ganze Hunderter gerundet waren, wurden nun die dem tatsächlichen Hubraum entsprechenden Zahlen verwendet. So wurde zum Beispiel aus dem 300 SE der S 320 und aus dem 300 SD der S 350 Turbodiesel. Außer diesen rein formalen Änderungen kamen den beiden 3,2-l-Modellen auch technische Verbesserungen zugute; der bisher verbaute Motor wurde durch eine überarbeitete Version ersetzt, die bereits seit Oktober 1992 in der Baureihe 124 zum Einsatz kam und nun ebenfalls über ein Resonanz-Schaltsaugrohr und eine Einspritzanlage mit Heißfilm-Luftmassenmessung verfügte. Dadurch konnten das Drehmoment erhöht und die Leistungs- sowie Drehmomentmaxima zu niedrigeren Drehzahlen verschoben werden. In Verbindung mit einer zusätzlichen Verringerung der Reibleistung wurde der Kraftstoffverbrauch bei geringfügig verbesserten Fahrleistungen insgesamt um 7,5 % reduziert.

Traditionsgemäß werden die Limousinen der S-Klasse auch in Sonderschutz-Ausführung angeboten; zur Wahl standen die Modelle mit 5,0-l-V8- und mit 6,0-l-V12-Motor. Die Produktion beider Sonderschutz-Typen begann im Februar 1992, ein Jahr nach Hauptserienanlauf der Baureihe 140.

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Robert Forster

Tel. +49 176 309 212 81

E-Mail robert.forster@daimler.com