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Mercedes-Knight 16/40

Der Mercedes-Knight wurde 1912 bestellt und ausgeliefert. Durch die vorliegenden Kommissionsbuchauszüge ist die Fahrzeugbestellung nachvollziehbar. Zunächst wurde das Fahrzeug an einen Kaffeeplantagenbesitzer in Rio de Janeiro geliefert. In den 1970er Jahren stellte das „Museu de Armas e Veic Motorisados Antigos“ den Mercedes-Knight aus. Dort verbliebt er bis Mitte der 1980er Jahre.

Über England wurde das Fahrzeug 1986 nach Deutschland reimportiert und vermutlich restauriert.
In Deutschland wechselte der Knight zwei Mal den Besitzer, bis er von ALL TIME STARS 2019 erworben wurde.

Vor Verkauf erhält das Fahrzeug eine umfangreiche Wartung gemäß dem Wartungsvorgaben des Herstellers, die unsere autorisierte Mercedes-Benz Vertragswerkstatt durchführt sowie eine neue Haupt- und Abgasuntersuchung (HU/AU). Mit der 12 Monats Garantie von ALL TIME STARS wird das Fahrzeug dem zukünftigen Besitzer weitere Fahrfreude bereiten.

Lassen Sie sich bei einem Besuch bei uns im Mercedes-Benz Museum von diesem einmaligen Fahrzeug überzeugen.

Keine Haftung für Druck- und Schreibfehler.
Irrtum und Zwischenverkauf vorbehalten.

Preis
auf Anfrage
Baureihe
Mercedes-Knight
Baujahr
1912
Tachostand
32.500 Kilometer

Fahrzeugdetails

16/40
Mercedes-Knight
Mercedes-Knight
1912
32.500 Kilometer
1
01.07.1912
Mercedes-Benz Museum
Collectors Edition
auf Anfrage
auf Anfrage
auf Anfrage
Nein
auf Anfrage
Nein, nicht ausweisbar gemäß §25a UStG (Differenzbesteuerung)

Technische Details

Cabrio/Roadster
45 PS
4.080 ccm
4
4
links
Schaltgetriebe
4
Heckantrieb
Trommelbremsen
Benzin
80 km/h

Individuelle Konfiguration

Dunkelblau
Leder schwarz
Leder
Nein
Ja
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Ja
Nein
0
1910-1924

Ausstattung

Angaben zur Datenkarte erhalten Sie sehr gerne auf Anfrage.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Modell Historie

Modell Historie: Mercedes-Knight 16/40

Unter der Vielzahl der Pkw-Modelle, die vor dem Ersten Weltkrieg bei der Daimler-Motoren-Gesellschaft gebaut wurden, stellten die Mercedes-Knight Typen eine Besonderheit dar. Sie wurden von ventillosen Schiebermotoren angetrieben, die auf eine Erfindung des Amerikaners Charles J. Knight zurückgingen.

Paul Daimler, der im April 1907 als Nachfolger von Wilhelm Maybach Leiter des Konstruktionsbüros geworden war, hatte im April 1909 nach Abschluß eines Vorvertrages eine Versuchsserie von sechs Schiebermotoren bauen lassen. Im März 1910 erwarb die DMG dann die Lizenzen zur Produktion der Knight-Motoren für den Zeitraum von zunächst zehn Jahren. Als erster Pkw-Typ mit dem neuen Motor wurde der 16/40 PS im Dezember 1910 auf dem Pariser Automobil-Salon präsentiert. Die Serienfertigung dieses 4 Liter-Vierzylinderwagens begann Anfang 1911. Zwei weitere Vierzylindermodelle, der 10/30 PS und der 25/65 PS, gingen 1913 in Produktion.

Vor- und Nachteile der Knight-Konstruktion wurden seinerzeit von Automobilisten wie Ingenieuren kontrovers diskutiert. Unbestrittene Vorzüge des neuen Systems waren die für damalige Begriffe außergewöhnliche Laufruhe und Kultiviertheit. Außerdem entwickelten Knight-Motoren im Drehzahlbereich von etwa 500 bis 1500 U/min eine höhere Leistung als gleich große konventionelle Aggregate. Andererseits erforderten Schiebermotoren einen hohen konstruktiven und fertigungstechnischen Aufwand sowie eine höchst sensible Bedienung. Ein besonders kritischer Punkt war die ordnungsgemäße Schmierung der Zylinder- und Schieberlaufflächen, die mit den seinerzeit verfügbaren Schmierstoffen – vor allem bei unzureichender Wartung – oftmals nicht gewährleistet war. Zunehmend problematisch wurde dieser Aspekt im Drehzahlbereich über 1600 U/min, in dem der Schiebermotor auch hinsichtlich seiner spezifischen Leistung keine Überlegenheit mehr zeigte. Die realisierbaren Maximal-Drehzahlen um 1750 /min beschränkten die Höchstgeschwindigkeit auf ca. 80 km/h, so dass dem Entwicklungspotential und der praktischen Verwendbarkeit des Knight-Motors, zumindest längerfristig, Grenzen gesetzt waren.

Dennoch gab es unter den Kunden der Daimler-Motoren-Gesellschaft eingefleischte Knight-Befürworter, ein Umstand, der in einer gebauten Stückzahl von mehr als 5.500 Fahrzeugen sowie einem immerhin 14-jährigen Produktionszeitraum eindrucksvoll dokumentiert ist. Die Typen 10/30 PS und 25/65 PS wurden zwar nur bis 1915 produziert, das 4-Liter-Modell blieb dagegen bis 1924 im Programm. Mitte 1913 wurde der Typ 16/40 PS wie alle anderen Modelle im DMG-Verkaufsprogramm umbenannt und erhielt die neue Typenbezeichnung 16/45 PS. Im Frühjahr 1924 wurde die Modellbezeichnung der tatsächlichen Motorleistung angepaßt und hieß seitdem 16/50 PS. Ab Sommer 1924 wurde der 16/50 PS mit Vierrad-Trommelbremsen ausgerüstet. Er war damit nach dem 28/95 PS das zweite DMG-Modell, das mit Vorderradbremse angeboten wurde.

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Robert Forster

Leiter Fahrzeughandel ALL TIME STARS Einkauf/Verkauf

Einkauf/Verkauf

Tel. +49 176 309 212 81

E-Mail robert.forster@daimler.com