Röntgenzeichnung des Mercedes-Benz Experimental-Sicherheits-Fahrzeugs (ESF) 13.
Das Experimental-Sicherheits-Fahrzeug von 1972 punktet mit zahlreichen Innovationen.
Seiner Zeit weit voraus.

Die Silhouette dieses Mercedes-Benz Personenwagens lässt es erkennen: Wir befinden uns in den 1970er-Jahren. Doch kein Serienfahrzeug ist hier zu sehen, sondern ein ganz besonderes Einzelstück – das Experimental-Sicherheits-Fahrzeug (ESF) 13. Die Marke stellt es 1972 vor. Es basiert auf dem „Strich-Acht“, hat aber entscheidende Änderungen gegenüber den Limousinen der oberen Mittelklasse. So ist das ESF 13 beispielsweise 5.235 Millimeter lang und damit 550 Millimeter länger als die Serienausführung. Das ermöglicht unter anderem eine verbesserte Crash-Sicherheit und gibt auch mehr Innenraum, etwa für veränderte Fahrersitze, Airbags für alle Passagiere und verbesserte Sichtachsen für den Fahrer. Zu den weiteren Innovationen zählen Anti-Blockier-System (ABS), ein Scheinwerfersystem mit Halogenlicht sowie Parallelwischer für die Heckscheibe. Unter dem Strich: Das Forschungsfahrzeug ist seiner Zeit weit voraus.

Technologieträger: Das Mercedes-Benz ESF 13 ist seiner Zeit weit voraus.

Innovationsgeschichte: Experimental-Sicherheits-Fahrzeuge von Mercedes-Benz aus verschiedenen Epochen.

30 Experimental-Sicherheits-Fahrzeuge.

Die Initiative für das ESF-Programm geht von den USA aus. Ziel ist, die Sicherheit des Automobils zu verbessern. Als Pionier der Fahrzeugsicherheit beteiligt sich Mercedes-Benz umfassend: Das ESF 13 gehört zu einem groß angelegten Programm der Marke in den 1970er-Jahren, in dessen Rahmen mehr als 30 solcher Innovationsträger für die Fahrzeugsicherheit entstehen.

Aus dieser einzigartigen Geschichte zeigt das Mercedes-Benz Museum das ESF 22 von 1973, zu sehen im Raum „Mythos 5: Vordenker – Sicherheit und Umwelt, 1960 bis 1982“. Es gibt eine Fortsetzung: Zuletzt haben in den jeweiligen Kalenderjahren die ESF 2009 und ESF 2019 Premiere.

Quantensprung für die Fahrzeugsicherheit.

Der Mercedes-Benz ESF 13 ist ein Highlight der „3rd International Safety Vehicle Conference“ („3. Internationale ESF-Konferenz“) vom 30. Mai bis 2. Juni 1972 in Washington, DC. Eine öffentliche Ausstellung von zwölf ESF europäischer, japanischer und US-amerikanischer Hersteller begleitet die Sicherheitskonferenz und gibt rund einer Million Besuchern aus aller Welt „einen faszinierenden Einblick in die Zukunft des sichereren Fahrens und der Fahrzeugsicherheit“, wie es im Konferenzbericht heißt.

Er unterstreicht auch den Anspruch, dass die stark fokussierte Entwicklung der ESF für die Fahrzeugsicherheit „einen ‚Quantensprung‘ statt der üblichen Jahr-für-Jahr-, Schritt-für-Schritt-Evolution der Automobilindustrie bringen soll.

Verbesserte Crash-Sicherheit über zahlreiche Maßnahmen: So bietet beispielsweise die Karosserie des ESF 13 mehr Verformungsraum.

Zahlreiche innere Werte: zum Beispiel Sicherheitslenkrad mit Pralltopf, Sicherheitsgurte, die sich beim Türschließen automatisch anlegen, und Airbags für alle Passagiere.

Innovationen zum Wohle der Kunden.

Das ESF 13 löst den beschriebenen Anspruch ein. Die mit ihm gezeigten Lösungen für Konditions-, Bedienungs- und Wahrnehmungssicherheit entsprechen dem 1972 topaktuellen Stand der damaligen Daimler-Benz Sicherheitsforschung.

Die Kunden profitieren davon: Viele der Innovationen gelangen in den Folgejahren in Serienfahrzeuge der Marke.

Sicherheitssysteme – gestern, heute, morgen.

Heute macht die Fahrzeugsicherheit wieder epochale Fortschritte. Die Marke mit dem Stern ist erneut Vorreiter bei der Entwicklung neuer Lösungen für die Zukunft.

Denn Teil der Transformation von Mercedes-Benz hin zu einer nachhaltigen Mobilität mit alternativen Antrieben, Digitalisierung sowie vernetztem und automatisiertem Fahren sind auch entsprechende Sicherheitskonzepte. 

Sie reichen von innovativen Lösungen für die aktive und passive Sicherheit bis zu Hochvolt-Sicherheitskonzepten für Elektrofahrzeuge. Auch mögliche Unfallszenarien im künftigen Mischverkehr mit automatisiert fahrenden Automobilen erforschen die Experten. Eines verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: der Spirit, die bestmöglichen Sicherheitssysteme für die persönliche Mobilität zu entwickeln.

Die neue Mercedes-Benz S-Klasse der Baureihe 223 mit neuartigem Frontalairbag.

Serienverwendung stets im Blick: So feiert beispielsweise in der 2020 vorgestellten Mercedes-Benz S-Klasse der Baureihe 223 der neuartige Frontalairbag für Fondpassagiere seine Weltpremiere.

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