• Erfolgreich in der Mitte der Marke.

E wie Erfolgsgeschichte.

Der Buchstabe E im Namen E-Klasse könnte für Erfolg stehen. Die Bezeichnung gibt es zwar erst seit 1993, aber die entsprechende Tradition der Mercedes-Benz Automobile der oberen Mittelklasse und Oberklasse reicht mehr als hundert Jahre zurück. Allein die jüngere Geschichte seit 1947 umfasst zehn Baureihenfamilien – bis zur neuen E-Klasse der Baureihe 213, die nach einer umfassenden Modellpflege im Sommer 2020 Premiere hat.

Schon die Ursprungsmarken von Mercedes-Benz bieten den Kunden Fahrzeuge im Segment der heutigen E-Klasse. Und nach der Fusion zur damaligen Daimler-Benz AG im Jahr 1926 wird deren Erfolg weitergeführt. Dazu passt zum Beispiel, dass einer der ersten Personenwagen der neuen Marke Mercedes-Benz überhaupt ein E-Klasse Vorgänger ist: Es ist der Mercedes-Benz 8/38 PS (W 02), ab 1928 als 8/38 PS Typ Stuttgart 200 bezeichnet. 

Aus der Tradition der E-Klasse: Mercedes-Benz 8/38 PS Typ Stuttgart 200 (W 02, links) und Mercedes-Benz 260 D (W 138, rechts).

Aus der Tradition der E-Klasse: Mercedes-Benz 8/38 PS Typ Stuttgart 200 (W 02, links) und Mercedes-Benz 260 D (W 138, rechts).

Aufbruch ins Wirtschaftswunder.

Der Neubeginn nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist extrem schwierig. Dabei hilft Mercedes-Benz das aus dem Jahr 1936 stammende Erfolgsmodell 170 V (W 136). Bereits ab 1946 wird es unter anderem als Krankenwagen und Lieferwagen gebaut und ab 1947 auch wieder als Personenwagen. Damit beginnt die direkte Vorgeschichte der E-Klasse.

1949 erscheinen der luxuriösere 170 S mit Ganzstahlkarosserie und der vom effizienten Dieselmotor angetriebene 170 D. In der Folgezeit wird die bis 1955 produzierte Baureihenfamilie der 170er-Typen weiter ausgebaut – mit diesen Automobilen fährt die junge Bundesrepublik ins Wirtschaftswunder. 

Offene Fahrfreude: Mercedes-Benz 170 S Cabriolet (W 136).

Offene Fahrfreude: Mercedes-Benz 170 S Cabriolet (W 136).

Die Ponton-Moderne.

Eine ganz neue Form bringt 1953 die „Ponton“-Limousine der Baureihe W 120 in die Geschichte der E-Klasse. Das „Three Box“-Design mit rechteckigem Grundriss und integrierten Kotflügeln begeistert die Menschen. Der Mercedes-Benz 180 ist übrigens der erste „Erlkönig“. So bezeichnet ihn die Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ 1952 in einem Bericht über einen enttarnten Prototypen. Die Vierzylinder-Limousinen mit 1,8- und 1,9-Liter-Motoren bringen innovative Details wie die ab 1955 eingesetzte Eingelenk-Pendelachse hinten und ab 1959 den entschärften Innenraum mit gepolsterten Oberflächen und anderen Elementen der passiven Sicherheit.

Die Ponton-Moderne.

Eine ganz neue Form bringt 1953 die „Ponton“-Limousine der Baureihe W 120 in die Geschichte der E-Klasse. Das „Three Box“-Design mit rechteckigem Grundriss und integrierten Kotflügeln begeistert die Menschen. Der Mercedes-Benz 180 ist übrigens der erste „Erlkönig“. So bezeichnet ihn die Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ 1952 in einem Bericht über einen enttarnten Prototypen.

Die Vierzylinder-Limousinen mit 1,8- und 1,9-Liter-Motoren bringen innovative Details wie die ab 1955 eingesetzte Eingelenk-Pendelachse hinten und ab 1959 den entschärften Innenraum mit gepolsterten Oberflächen und anderen Elementen der passiven Sicherheit.

„Heckflosse“ mit Sicherheitskarosserie.

Die „Heckflosse“-Limousinen der Baureihe W 110 sorgen ab 1961 durch die Peilstege im Heck für neue Perspektiven. Sie sind eng verwandt mit den 1959 vorgestellten Oberklassefahrzeugen (W 111). Die von Mercedes-Benz Ingenieur Béla Barényi entwickelte Sicherheitskarosserie mit Knautschzonen setzt Maßstäbe bei der passiven Sicherheit. Das Angebot der auf Wunsch erhältlichen Komfort-Ausstattung wird stetig ausgebaut. Es reicht schließlich vom elektrischen Fensterheber bis zur Klimaanlage (beide ab 1966).

Die „kleine Heckflosse“ mit Leistungen von 40 kW (55 PS) bis 88 kW (120 PS) unterscheidet sich durch kürzeren Vorbau und runde Scheinwerfer von der Oberklasse. Ab 1966 verkauft Mercedes-Benz erstmals auch über das eigene Vertriebsnetz eine Kombilimousine der oberen Mittelklasse. Gebaut werden diese „Universal“-Modelle von IMA in Belgien.

See-Stück: Mercedes-Benz „Heckflosse“-Limousine (W 110).

See-Stück: Mercedes-Benz „Heckflosse“-Limousine (W 110).

Der 68er-Millionär.

Die Fans nennen ihn „Strich-Acht“ nach dem Kürzel „/8“, das in der Typenbezeichnung zur Unterscheidung von den Vorgängermodellen dient. Der Beiname verweist auf den Produktionsstart im Jahr 1968. Die Fahrzeuge mit Vier- (W 115) und Sechszylindermotoren (W 114) überzeugen durch ihr Design genauso wie durch die Technik. Das Ergebnis: Erstmals verkauft die Marke mit dem Stern mehr als 1 Million Fahrzeuge einer Pkw-Baureihe – insgesamt 1,9 Millionen.

Neben den Coupés (nur mit Sechszylindermotor) und den Langlimousinen mit 7–8 Sitzen gehört zu den Premieren im „Strich-Acht“ 1974 auch der 240 D 3.0 als weltweit erster Personenwagen mit Fünfzylinder-Dieselmotor. Das Leistungsspektrum reicht von 40 kW (55 PS) bis 136 kW (185 PS). Kennzeichen der modellgepflegten Typen ab 1973 sind die profilierten und damit verschmutzungsarmen Rückleuchten.

Hallo Taxi: Die Mercedes-Benz „Strich-Acht“-Limousinen sind auch als Taxi beliebt. In der Geschichte der E-Klasse sind sie die ersten in der in Deutschland ab 1971 gültigen Farbe Hellelfenbein (RAL 1015).

Hallo Taxi: Die „Strich-Acht“-Limousinen sind auch als Taxi beliebt. In der Geschichte der E-Klasse sind sie die ersten in der in Deutschland ab 1971 gültigen Farbe Hellelfenbein (RAL 1015).

Traumwagen und T-Modell.

Die Baureihe 123 hat 1976 Premiere. Erstmals gibt es vier Karosserieversionen: Neben Limousine, Langlimousine und Coupé debütiert als vierte Variante das T-Modell – mit „T“ wie „Touristik und Transport“. Die Kombilimousine mit automatischer hydropneumatischer Niveauregulierung überzeugt als familientaugliches Lifestyle- und Freizeitauto.

Die Nachfrage nach der Baureihe 123 ist so groß, dass die erste Jahresproduktion schon bald ausverkauft ist und manche Kunden bis zu einem Jahr auf ihren Traumwagen warten. Insgesamt produziert Mercedes-Benz bis Anfang 1986 rund 2,7 Millionen Fahrzeuge der Baureihe 123.

Familiensache: Das erste T-Modell in der Geschichte der Mercedes-Benz E-Klasse gehört zur Baureihe 123.

Familiensache: Das erste T-Modell in der Geschichte der E-Klasse gehört zur Baureihe 123.

Die erste E-Klasse.

Die 1984 vorgestellte Baureihe 124 ist vielfältiger als alle ihre Vorgänger: Auf die Limousinen folgen das T-Modell (1985), das Coupé (1987), die Langlimousine (1989) und erstmals in der jüngeren Geschichte der E-Klasse ein Cabriolet (1991). Ab 1993 trägt die Baureihe 124 als erste Fahrzeugfamilie von Mercedes-Benz den Namen E-Klasse – passend zur S-Klasse und zur neu eingeführten C-Klasse. 

Maßstäbe setzt die Baureihe 124 mit konsequentem Leichtbau, optimaler Aerodynamik und ab September 1985 dem zunächst exklusiv in der Baureihe 124 erhältlichen, automatisch zuschaltenden Vierradantrieb 4MATIC. Vom 53 kW (72 PS) starken 200 D reicht die Palette bis zum spektakulären 500 E von 1990 (240 kW/326 PS). 1993 hat schließlich der E 60 AMG (280 kW/381 PS) Premiere – das erste von Mercedes-Benz und AMG gemeinsam entwickelte E-Klasse Topmodell.

Die erste E-Klasse.

Die 1984 vorgestellte Baureihe 124 ist vielfältiger als alle ihre Vorgänger: Auf die Limousinen folgen das T-Modell (1985), das Coupé (1987), die Langlimousine (1989) und erstmals in der jüngeren Geschichte der E-Klasse ein Cabriolet (1991).

Ab 1993 trägt die Baureihe 124 als erste Fahrzeugfamilie von Mercedes-Benz den Namen E-Klasse – passend zur S-Klasse und zur neu eingeführten C-Klasse. 

Maßstäbe setzt die Baureihe 124 mit konsequentem Leichtbau, optimaler Aerodynamik und ab September 1985 dem zunächst exklusiv in der Baureihe 124 erhältlichen, automatisch zuschaltenden Vierradantrieb 4MATIC. Vom 53 kW (72 PS) starken 200 D reicht die Palette bis zum spektakulären 500 E von 1990 (240 kW/326 PS). 1993 hat schließlich der E 60 AMG (280 kW/381 PS) Premiere – das erste von Mercedes-Benz und AMG gemeinsam entwickelte E-Klasse Topmodell.

Blick in die Welt mit vier Augen.

Vier Scheinwerfer, drei Ausstattungslinien, zwei Karosserieformen: Die E-Klasse der Baureihe 210 setzt ab 1995 neue Akzente. Das Design mit dem sogenannten „Vier-Augen-Gesicht“ hat 1993 in einer Coupé-Studie Premiere. Neu ist die Auswahl zwischen den drei Ausstattungslinien CLASSIC, ELEGANCE und AVANTGARDE. Zur Limousine kommt 1996 das T-Modell – ein echtes Raumwunder mit bis zu 1.975 Litern Laderaum. Die Tradition der Coupés und Cabriolets führt der CLK der Baureihe 208 fort.

Die Leistung der Baureihe 210 reicht 1995 zunächst von 70 kW (95 PS) im E 220 Diesel bis 255 kW (347 PS) im Spitzenmodell E 50 AMG. Zur Modellpflege 1999 fährt dann der E 55 AMG (260 kW/354 PS) an die Spitze. Insgesamt verwirklicht Mercedes-Benz in der Baureihe 210 rund 30 technische Neuerungen. Die Highlights reichen von serienmäßigen Gurtstraffern mit Gurtkraftbegrenzer für Fahrer und Beifahrer und dem Elektronischen Traktionssystem ETS bis zur nächsten Generation der 4MATIC als permanentem Allradantrieb ab 1997.

Transportprofi: Mercedes-Benz E 290 Turbodiesel T-Modell der Baureihe 210.

Transportprofi: E 290 Turbodiesel T-Modell der Baureihe 210.

Eine der stärksten E-Klassen.

Die E-Klasse Limousinen der Baureihe 211 haben im März 2002 Premiere, das T-Modell folgt im Jahr darauf. Zu den technischen Höhepunkten dieser E-Klasse Generation gehören neben der umfangreichen Ausstattung für die passive und aktive Sicherheit das aktive Bi-Xenon-Kurvenlicht. Es ist ab 2003 auf Wunsch erstmals in der Baureihe 211 erhältlich.

Das Modellprogramm wird kontinuierlich ausgebaut, auch mit neuen Antriebslösungen. Unter anderem gibt es 2004 den E 200 NGT, ein Erdgasfahrzeug mit bivalentem Antrieb und 2007 den E 350 CGI mit innovativer Benzin-Direkteinspritzung mit strahlgeführtem Brennverfahren. Neues Topmodell der Baureihe 211 wird 2006 der 378 kW (514 PS) starke E 63 AMG mit 6,2-Liter-V8-Saugmotor und AMG SPEEDSHIFT 7-Gang-Automatikgetriebe. Mehr Leistung hat bis dahin keine E-Klasse geboten.

Licht-Blick: Mercedes-Benz E 500 Limousine der Baureihe 211.

Licht-Blick: E 500 Limousine der Baureihe 211.

Vier gewinnt.

Ab 2009 gehören neben Limousine und T-Modell (W 212 und S 212) auch wieder Coupé und Cabriolet (C 207 und A 207) zur E-Klasse Familie.

Das Leistungsspektrum reicht von 100 kW (136 PS) im E 200 CDI BlueEFFICIENCY bis 430 kW (585 PS) im 2013 eingeführten E 63 AMG S 4MATIC. Technisch setzt diese Generation der E-Klasse Maßstäbe durch neuartige Karosserietechnik, neu entwickeltes Fahrwerk, zahlreiche Systeme für die passive Sicherheit und die innovative Müdigkeitserkennung ATTENTION ASSIST. Auf Wunsch sind beispielsweise der adaptive Fernlicht-Assistent, der Spurhalte-Assistent und der Totwinkel-Assistent sowie die PRE-SAFE® Bremse mit autonomer Vollbremsung erhältlich. Einen wichtigen Schritt hin zur universellen Konnektivität macht die E-Klasse 2015 mit der Internetanbindung über das Multimedia-System COMAND Online.

Alle viere: Limousine und T-Modell (Baureihe 212) sowie Coupé und Cabriolet (Baureihe 207) der Mercedes-Benz E-Klasse.

Alle viere: Limousine und T-Modell (Baureihe 212) sowie Coupé und Cabriolet (Baureihe 207) der E-Klasse.

Aufregend intelligent.

Ab 2016 bietet Mercedes-Benz mit der E-Klasse erstmals innovative Funktionen zum teilautomatisierten Fahren an. Dazu passt die weltweit erste vollintegrierte Car-to-X-Lösung für die Kommunikation mit anderen Fahrzeugen und die Infrastruktur über abgesicherte Cloud-Funktionen. Das Smartphone dient nicht nur als digitaler Fahrzeugschlüssel, sondern mit dem Remote Park-Assistenten kann darüber auch automatisch in enge Parklücken eingeparkt werden. Auf hohem Niveau ist auch die Sicherheitsausstattung mit innovativen Systemen wie PRE-SAFE® Impuls Seite und PRE-SAFE® Sound. 

2020 stellt Mercedes-Benz unter dem Motto „Intelligent wird aufregend“ die modellgepflegte E-Klasse vor. Sie ist in vielen Details überarbeitet – und führt die einzigartige Tradition in dieser Fahrzeugklasse weiter in die Zukunft.

Aufregend intelligent.

Ab 2016 bietet Mercedes-Benz mit der E-Klasse erstmals innovative Funktionen zum teilautomatisierten Fahren an. Dazu passt die weltweit erste vollintegrierte Car-to-X-Lösung für die Kommunikation mit anderen Fahrzeugen und die Infrastruktur über abgesicherte Cloud-Funktionen. Das Smartphone dient nicht nur als digitaler Fahrzeugschlüssel, sondern mit dem Remote Park-Assistenten kann darüber auch automatisch in enge Parklücken eingeparkt werden. 

Auf hohem Niveau ist auch die Sicherheitsausstattung mit innovativen Systemen wie PRE-SAFE® Impuls Seite und PRE-SAFE® Sound. 

2020 stellt Mercedes-Benz unter dem Motto „Intelligent wird aufregend“ die modellgepflegte E-Klasse vor. Sie ist in vielen Details überarbeitet – und führt die einzigartige Tradition in dieser Fahrzeugklasse weiter in die Zukunft.

Kraftstoffverbrauch kombiniert CO₂-Emissionen kombiniert Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus

Nach Redaktionsschluss, 05.08.2020, können sich Änderungen am Produkt ergeben haben.

1 Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „NEFZ-CO₂-Werte“ i. S. v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagenmodelle“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

4 Angaben zu Kraftstoffverbrauch, Stromverbrauch und CO₂-Emissionen sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst für das Zertifizierungsverfahren nach Maßgabe des WLTP-Prüfverfahrens ermittelt und in NEFZ-Werte korreliert. Eine EG-Typgenehmigung und Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.

6 Stromverbrauch und Reichweite wurden auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Stromverbrauch und Reichweite sind abhängig von der Fahrzeugkonfiguration. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagenmodelle“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.