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Definitiv Heavy Metal.

50 Jahre alt und definitiv Heavy Metal statt altes Eisen: Mercedes-Benz Classic hat mit Seitenblick auf die „Rote Sau“ aus einem 1969er Mercedes-Benz 280 S ein zeitgenössisches Rallyeauto gebaut. Alle Schritte des gesamten Umbaus wurden über zwölf Episoden in einer YouTube-Serie ehrlich und ungeschönt dokumentiert und zusammen mit Car Throttle, einer der größten Online-Communitys rund um das Thema Auto, produziert. Hier gibt es jeden Freitag die neuen Episoden!

Car Throttle und Mercedes-Benz haben aus einem 1969er Mercedes-Benz 280 S ein zeitgenössisches Rallyeauto gebaut.
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10:24

Episode 1: Das ist Heinrich.

Petrolhead Alex Kersten von Car Throttle stellt uns „Heinrich“ vor, einen 50 Jahre alten Mercedes-Benz 280 S. Und er nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Heinrich fährt sich so komfortabel wie der Lieblingssessel im Wohnzimmer, aber das ändert sich. Beim Mercedes-Benz Autohaus Wilhelm Jesinger KG geht es der Limousine an den Kragen – der W 108 wird zu einem Rallyefahrzeug mit Sportfahrwerk und Käfig umgebaut!

Mit seinen Plattformen erreicht Car Throttle jeden Monat 200 Millionen junge Enthusiasten, die das Thema Automobil abfeiern. Die erste Projekt Retro Rallye Folge ist der Auftakt zu eine Serie von 12 Clips, die es ermöglichen, das Fahrzeug quasi nachzubauen.  

Episode 1: Behind the Build.

Alex von Car Throttle nimmt Heinrich in einem 160-Punkte-Check unter die Lupe. In dem Check, der auch für alle von ALL TIME STARS verkauften Fahrzeuge verbindlich ist, und später beim Trockeneisstrahlen kommen diverse Rostprobleme am Unterboden und Lackschäden zu Tage. Das Getriebe ist nicht mehr das erste, der Sechszylinder verliert Öl.

Das Team geht nicht den üblichen Weg der perfekten Restaurierung. Bis zur Teilnahme an der AVD Histo Monte bleibt nicht mehr viel Zeit, deshalb rücken vor allem die mechanischen Baustellen und die Umbauten in den Fokus. Äußerlich darf man einem Rallyefahrzeug sein Alter ansehen, da sind die beiden sich einig.

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09:36
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11:03

Episode 2: Öllecks.

Auf der Suche nach Rost ist Heinrich, der Mercedes-Benz 280 S, vom größten Teil des nachträglich aufgetragenen Unterbodenschutzes befreit worden. Der Aufwand ist wesentlich größer als gedacht, die Radkästen sind noch immer nicht fertig. Alex von Car Throttle stellt uns Karl-Heinz vor, der seit 1972 als Mechaniker für die Marke arbeitet und der „Alte Hase“ für den  bevorstehenden Umbau zum Rallyeauto ist.

Als erstes geht es der Ölleckage ans Leder. Das Getriebe ist eine der Ursachen und wird ausgebaut. Bis die bestellten Dichtungen da sind arbeiten die Jungs sich von vorn an die Kurbelwellendichtung des Reihensechsers heran. Natürlich nicht ohne Probleme. 50 Jahre alte Schrauben bleiben gerne an ihrem Platz.

Episode 2: Behind the Build.

Die letzten Reste des nachträglich aufgetragenen Unterbodenschutzes wurden beseitigt und Heinrich offenbart all seine Roststellen. Nachdem klar ist, was geschweißt werden muss und die entsprechenden Bleche bestellt wurden, starten Alex und Karl-Heinz eine umfangreiche Inspektion des Klassikers.

Am Reihensechszylinder stellen die beiden die Ventile ein und messen die Kompression. Mit Mercedes-Benz Originalteilen werden der Luftfilter, der Unterbrecherkontakt und die sechs Zündkerzen erneuert. Doch dann passiert, was jeder Schrauber kennt: Der Motor will nicht mehr anspringen! Zermürbende Stunden der Fehlersuche. Alles nochmal raus und wieder rein, suchen, starten, suchen. Eine harte Probe für das Team.

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12:05
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13:18

Episode 3: Das Fahrwerk.

Was das kommode Gleiten im 1969er Mercedes-Benz 280 S vom brettharten Rallye-Driften unterscheidet ist vor allem: das Fahrwerk. Alex und Karl-Heinz begutachten erst die freigelegten Rostlöcher an Heinrichs Unterboden und legen dann los.

Nach einem Check der Bremsen tauschen die beiden mit ölverschmierten Fingern die alten Federn und Stoßdämpfer der Vorderachse gegen nagelneue Fahrwerkskomponenten von H&R. Mit einem verstärkten Stabilisator und ohne die wuchtigen Stoßstangen kommt Heinrich seinem heimlichen Vorbild, der berühmten roten Sau von AMG, immer näher. Endlich mal ein Tag, an dem alles nach Plan zu laufen scheint. Wenn dann nicht noch die Hinterachse abgedichtet werden sollte…

Episode 3: Behind the Build.

Alex und Karl-Heinz müssen Heinrichs kleckernde hintere Pendelachse abdichten. Im gleichen Atemzug halten auch hier Federn von H&R Einzug, die den Wagen hinten nicht tiefer, sondern höher legen. Das Ausbauen, Reinigen und Zerlegen des Kolosses sind für den Petrol Head von Car Throttle und den Mechaniker von Autohaus Jesinger erstmal kein Problem.

Die festgerosteten Schrauben der Längslenker weigern sich aber, ihren angestammten Platz zu verlassen. Was eigentlich 30 Minuten für beide Seiten dauern sollte, beschäftigt das Team mit dem großen LKW-Werkzeugkasten und am Ende der Flex über drei Stunden! Nach gewonnenem Kampf Mensch gegen Maschine, einer neuen Manschette und neuen Buchsen steht der Mercedes-Benz 280 S erstmals wieder auf eigenen, strafferen Füßen. Wer die Augen zusammenkneift, erkennt zum ersten Mal die Vision des Umbaus!

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13:45
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10:31

Episode 4: Sitze und Käfig.

Heinrich wurde von Karl-Heinz, Marcel und Alex technisch perfekt vorbereitet, heute geht es ihm ans Gestühl. Alex und Phillip von BodyTech haben einen extra angefertigten Überrollkäfig und Schalensitze für den Mercedes-Benz 280 S dabei, um auch sein Inneres vom kommoden Gleiter in ein bissiges Rallyeauto umzuwandeln.

Auf speziell angefertigte Konsolen bleiben die Schalensitze verstellbar und der extra leichte Käfig wird mit der Karosserie der Limousine nur verschraubt. Wenn diese Ausstattung dem Käufer am Ende der Serie nicht gefällt, lassen sich die Teile mit wenig Aufwand wieder ausbauen. Das Team schraubt emsig auf die finale Sitzprobe von Karl-Heinz und Alex hin. Passt alles?

Episode 4: Behind the Build.

Es waren zwar nur kleine Kabelbrüche – aber sie haben Heinrich lahmgelegt. Karl-Heinz und Alex reparieren die Kabel, justieren den Unterbrecherkontakt und den Zündzeitpunkt und stellen die beiden Vergaser ein – danach nimmt der Reihensechszylinder das Gas gierig an. Frisches Öl und neue Filter hat sich die Limousine redlich verdient.

Der Unterboden sieht jetzt perfekt aus. Mit großen Zusatzscheinwerfern kommt der von seinen Stoßstangen befreite Mercedes-Benz 280 S der „Roten Sau“ optisch immer näher! Marcel installiert ebenfalls einen Drehzahlmesser, einen Rallyecomputer und auf den neuen Reifen steht Heinrich historisch korrekt umgebaut und einsatzbereit in der Werkstatt.

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14:19
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08:52

Episode 5: Rallye Training.

Die Verwandlung ist vollbracht – Heinrich steht als vollwertiges und böses Rallyeauto auf dem Asphalt! Im 27. Jahr der legendären AvD Histo Monte Rallye werden Alex und Karl-Heinz eines von 90 teilnehmenden Teams sein, aber zuerst muss Alex für die anstehende Rallye gecoacht werden. Peter Göbel ist da der richtige Lehrer.

Der mehrfache Deutsche Rallyemeister und Veranstalter der AvD Histo Monte demonstriert Car Throttle die Benutzung des eingebauten Rallye Computers während der Zeitprüfungen, drängt auf konzentriertes Fahren und bereitet den Briten vor: auf den „echten“ 1900 Kilometern durch die Berge bis nach Monaco wird es wesentlich schwieriger!

Episode 5: Behind the Build.

Raus aus der Werkstatt auf die Straße. Peter erzählt Alex die Historie der AvD Histo Monte, die sich bis heute zu einer der spektakulärsten Winterrallyes für historische Fahrzeuge entwickelt hat. Er hat klare Prognosen: Monte Carlo mit Heinrich erreichen ist möglich, aber die Rallye zu gewinnen ist schwierig.

Denn die Herausforderung ist groß. Die Strecke wird die Klassiker in fünf Tagen von Deutschland in die Schweiz und nach Frankreich führen. Auf den Spuren der Rallye Monte Carlo geht es dann über Italien und die Seealpen nach Monaco. Anhand der Serpentinen des Col de Turini erklärt Peter das Roadbook und Alex freut sich auf den Champagner in Monte Carlo.

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07:14
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15:39

Episode 6: Rallye Fieber.

Es ist soweit! Heinrich muss sich auf den 1860 Kilometern der AvD Rallye Histo Monte über 5 Tage bewähren. Aber nicht nur dem klassischem Mercedes, auch Pilot Alex und Navigator Karl-Heinz wird einiges abverlangt. Die Zeitprüfungen quer durch dichte Waldgebiete voller Schnee gestalten sich unerwartet schwierig und nicht immer herrscht Einigkeit zwischen den Jungs.

Die engen, glatten Straßen verhindern das Aufholen der Zeit, nachdem sich die Jungs verfahren haben. Dank der nahezu perfekten Navigation von Karl-Heinz erreicht das Team nach einem Ritt durch die Schweiz am zweiten Tag einigermaßen unbeschadet Aix les Bains in den französischen Alpen. Ab hier wird es hart für den 280 S.

Episode 6: Behind the Build.

Das Ziel für die letzten Etappen: Alex und Karl-Heinz wollen auf einem der ersten 50 Plätze landen! Die überwältigenden Panoramen und die bergige Streckenführung machen es schwer, überhaupt einen Schnitt von 36 km/h zu halten. Nebenbei wird die Sympathie-Kasse gefüllt – nach einer verpatzten Zeitprüfung zieht Heinrich einen Porsche 944 aus dem Graben!

Beim Lunch holt sich Alex letzte Tipps von erfahrenen Rallyepiloten und danach wird der W 108 hart rangenommen – mit dem Ergebnis, dass die beiden am Abend in Cannes völlig fertig sind. Trotzdem meistert das Team auch den berühmten Col de Turini-Pass auf der letzten Etappe nach Monaco bravourös und im Fürstentum kann Champagner fließen.

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18:22
Der Mercedes-Benz 280 S (W 108).

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Kraftstoffverbrauch kombiniert CO₂-Emissionen kombiniert Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus

1 Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „NEFZ-CO₂-Werte“ i. S. v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagenmodelle“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

2 Die angegebenen Werte sind die „gemessenen NEFZ-CO₂-Werte“ i. S. v. Art. 2 Nr. 2 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153, die im Einklang mit Anhang XII der Verordnung (EG) Nr. 692/2008 ermittelt wurden. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Aufgrund gesetzlicher Änderungen der maßgeblichen Prüfverfahren können in der für die Fahrzeugzulassung und ggf. Kfz-Steuer maßgeblichen Übereinstimmungsbescheinigung des Fahrzeugs höhere Werte eingetragen sein. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

4 Angaben zu Kraftstoffverbrauch, Stromverbrauch und CO₂-Emissionen sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst für das Zertifizierungsverfahren nach Maßgabe des WLTP-Prüfverfahrens ermittelt und in NEFZ-Werte korreliert. Eine EG-Typgenehmigung und Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.

6 Stromverbrauch und Reichweite wurden auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Stromverbrauch und Reichweite sind abhängig von der Fahrzeugkonfiguration. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagenmodelle“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

7 Angaben zu Stromverbrauch und Reichweite sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst für das Zertifizierungsverfahren nach Maßgabe der UN/ECE-Regelung Nr. 101 ermittelt. Die EG-Typgenehmigung und eine Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.