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620 Kilometer durch Österreich.

Die Silvretta Classic hat seit zwei Jahrzehnten ihren festen Platz im alljährlichen Oldtimerkalender. Drei Tage lang geht es für automobile Klassikfans vom grünen Montafon aus in einige der schönsten Bergwelten Österreichs. Mit dabei: einzigartige Oldtimer und Youngtimer von Mercedes-Benz Classic.

Es ist so ein bisschen wie bei Reinhold Messner. Der Südtiroler Extrembergsteiger bekräftigte immer wieder, dass es auf der ganzen Welt zwar höhere und gefährlichere Berge als die Dolomiten und die Bergregionen Südtirols gäbe, aber diese eben doch die schönsten überhaupt seien. Ganz ähnlich verhält es sich mit der Silvretta Classic Alpenrallye. Die wurde in diesem Jahr zum 22. Mal ausgefahren und kaum jemand im Feld der knapp 200 Starter würde sie nicht als eine der schönsten Klassikausfahrten in ganz Europa bezeichnen.

Der graue Mercedes-Benz 300 SL Roadster (W 198) auf der 22. Silvretta Classic Rallye Montafon.

Der Mercedes-Benz 300 SL Roadster (W 198) auf der 22. Silvretta Classic Rallye Montafon.

Der Mercedes-Benz 300 GD – hier als Cabriolet mit kurzem Radstand – in seinem natürlichen Umfeld in den Alpen.

Der Mercedes-Benz 300 GD – hier als Cabriolet mit kurzem Radstand – in seinem natürlichen Umfeld in den Alpen.

Tolle Strecken – entspannte Atmosphäre.

Die Gründe liegen auf der Hand: Die Stimmung auf der Silvretta Classic ist entspannter denn je, die Küche des Montafons ebenso beeindruckend wie die Panoramen bei den Alpenquerungen, und wenn das Wetter derart mitspielt wie in diesem Jahr, kann Autofahren auf kurvigen Berg- und Passstraßen kaum schöner sein. Das Spektrum der Autos – unterteilt in sechs Klassen der Baujahre 1929 bis 1996 – ließ dabei keinerlei Wünsche offen. Entsprechend breit die Palette der Fahrzeuge, mit denen Mercedes-Benz Classic am Start war.

Der Höhepunkt des bunten Starterfeldes.

Doch so spektakulär der graue Mercedes-Benz 300 SL Flügeltürer von 1955 auch ist, so betörend der 300 SL Roadster von 1957 mit seinem charismatischen Reihensechszylinder in Silber-rot auch bleibt: Der Mercedes-Benz C 111, ein reines Experimentalfahrzeug aus dem Jahre 1970, war der Höhepunkt des bunten Starterfeldes. Mit seiner keilförmigen Kunststoffkarosserie mit Flügeltüren und dem einzigartigen Design wurde er als Versuchsträger gerade nur zwölf Mal in Handarbeit gebaut.

Auch wenn Ende der 1960er-Jahre die Blankoschecks lockten – alle Fahrzeuge blieben Eigentum von Mercedes-Benz und der Wunsch zahlreicher Interessenten nach einem Serienbau wurde nicht erhört. Elf der insgesamt zwölf gebauten Exemplare wurden von einem Wankelmotor angetrieben, und das letzte Fahrzeug wurde 1975 als Turbodiesel-Versuchsträger aufgebaut. Zwei Fahrzeuge, je eines aus der ersten und der zweiten Serie, wurden zu Erprobungs- und Vergleichszwecken zeitweise mit Achtzylinder-Benziner ausgerüstet – darunter auch das Fahrzeug, das bei der Silvretta Classic zum Einsatz kam.

Grandioses Einzelstück vor spektakulärem Bergpanorama – der Mercedes-Benz C 111 auf der 22. Silvretta Classic.

Grandioses Einzelstück vor spektakulärem Bergpanorama – der Mercedes-Benz C 111 auf der 22. Silvretta Classic.

C 111 – Einzelstück in Weißherbst.

Den Mercedes-Benz C 111 bekommen selbst Oldtimerexperten nicht alle Tage in der Öffentlichkeit zu sehen; steht das Fahrzeug in der grandiosen Lackierung Weißherbst mit Pepita-Sportsitzen doch sonst in der streng gesicherten Sammlung von Mercedes-Benz Classic. Aus der gleichen Epoche startete bei der 22. Silvretta Classic ein Mercedes-Benz 280 SE 3.5 Cabriolet der Baureihe W 111, das mit genau dem gleichen V8-Antriebskraftpaket wie der C 111 in strahlendem Blaumetallic die Zuschauer begeisterte.

Die Queen und der König im „EVO II“.

Herunterschalten, sauber in die Kurve lenken und am Scheitelpunkt wieder Gas geben: Für Shareen Raudies ist das eine bekannte Routine. Doch hier hat die autoaffine Influencerin (@shareenqueen) einen prominenten Beifahrer, der ihr mit fröhlichem Blick so manchen Tipp gibt: Klaus Ludwig. „Sie fährt super“, sagt der dreifache DTM-Champion mit dem Spitznahmen „König Ludwig“, „und ich kann mir dann auch einmal das Alpenpanorama anschauen.“

Supersportwagen der frühen 1990er-Jahre: Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution II.

Supersportwagen der frühen 1990er-Jahre: Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution II.

Botschafter der Marke und des Motorsports: Klaus Ludwig, dreifacher DTM-Meister – „König Ludwig“. Auf dem Fahrersitz eine „Queen“: die Influencerin Shareen.

Botschafter der Marke und des Motorsports: Klaus Ludwig, dreifacher DTM-Meister – „König Ludwig“. Auf dem Fahrersitz eine „Queen“: die Influencerin Shareen.

Die inneren und äußeren Werte.

Sportsitze, Fünfpunktgurt, Überrollkäfig: Das sind einige sichtbare innere Werte des 190 E 2.5-16 Evolution II, mit dem Shareen und Klaus unterwegs sind. Mercedes-Benz Classic hat die Hochleistungslimousine nach dem Vorbild der gleichnamigen DTM-Renntourenwagen der frühen 1990er-Jahre für den historischen Motorsport aufgebaut. Ein hörbarer innerer Wert ist der Motorklang mit 173 kW (235 PS) – hinzu kommt die beeindruckende Optik des Tourensportwagens mit seinem großen Heckflügel.

Ein Sport-Plus-Modus auf Rädern.

„Das Fahrwerk liefert die Straßenoberfläche völlig ungefiltert“, sagt Shareen, „und nach zwei Tagen weiß das auch der Rücken. Aber der Fahrspaß wiegt das mehr als auf.“ Die Influencerin, zugleich Studentin der Kraftfahrzeugtechnik, hat eine direkte Vergleichsmöglichkeit: Sie selbst bewegt im Alltag einen Mercedes-Benz 190 E 2.0 gleicher Baureihe. „Das ist der Komfort-Modus auf Rädern. Der ‚EVO II‘ hingegen ist der Sport-Plus-Modus. Heutzutage lässt sich beides in ein und demselben Fahrzeug verwirklichen und per Tastendruck umschalten.“

Flügeltüren als funktionales Designelement: Shareen „Queen“ vor dem C 111.

Flügeltüren als funktionales Designelement: Shareen „Queen“ vor dem C 111.

Nach 620 Kilometern bei warmem Sommerwetter die Zielankunft in Gaschurn.

Nach 620 Kilometern bei warmem Sommerwetter die Zielankunft in Gaschurn.

Alle kommen auf ihre Kosten.

Und wo könnte man seinen 40. Geburtstag stilecht besser feiern als die legendäre G-Klasse auf der Silvretta, vertreten durch ein restauriertes Mercedes-Benz 300 GD Cabriolet kurz der Baureihe 460. War der 300 GD in den ersten Jahren das meistgebaute Modell der rustikalen G-Klasse, so ist das kurze Cabriolet eine echte Rarität.

Die Aussichten, die die Teilnehmer in ihren historischen Boliden genießen können, waren an allen drei Tagen spektakulär. Silvretta Hochalpenstraße, Bielerhöhe, Lech, Bregenzer Wald, Arlbergpass, Flexenpass oder Furkajoch spülen die Oldtimerfans in ihren betagten Modellen im lässigen Tempo über 620 Kilometer immer wieder an und über die 2.000-Meter-Marke hinweg. Die zahlreichen Wertungsprüfungen mit Schlauch oder Lichtschranke nehmen die einen ernster als die anderen – alle kommen auf ihre Kosten und genießen Strecke, Küche, Ausblicke und Wetter. Entspannt ist die Ausfahrt bei 25 bis 30 Grad und strahlendem Sonnenschein für alle gleichermaßen; zumindest wenn der Oldtimer nicht zickt.

Klassiker im Höhenrausch.

Die Region Silvretta Montafon hat bereits ohne historische Autos einiges zu bieten. Eine beeindruckende Natur, sehenswerte Flüsse, zahllose Hügelketten und spektakuläre Panoramen. Noch schöner wird das Ganze, wenn man die Region in einem historischen Klassiker genießt. Im sanften Galopp vom beschaulichen Partenen hinauf zur Bielerhöhe mit ihren zahllosen Kehren und weiter in die Wintersportorte Kappl und Ischgl oder durch die einzigartigen Landschaften im Bregenzer Wald – immer wieder unterbrochen von Wertungsprüfungen, die einen zwingen, die Augen vom Bergpanorama auf die mechanischen Stoppuhren zu richten, damit die Aufgaben bewältigt werden.

Während Fahrer und streckenkundiger Copilot in Modellen wie dem Mercedes-Benz C 111 oder dem Mercedes-Benz 300 SL Flügeltürer mit der legendären Startnummer 417 von 1955 angesichts von Außentemperaturen und Motorabwärme schwitzen, kann man sich im offenen Schwestermodell des Mercedes-Benz 300 SL Roadster die Luft ebenso durch die Haare wehen lassen wie am Volant des offenen Luxusmodells 280 SE 3.5 Cabriolet, das sich Anfang der 1970er-Jahre nur die Schönen und Reichen leisten konnten. Drei Tage träumen – im Montafon. Und die meisten freuen sich bereits auf die 23. Auflage im Juli nächsten Jahres. Und wer nicht bis zur nächsten Silvretta Classic im Montafon warten will – Traumwagen wie das Mercedes-Benz 280 SE 3.5 Cabriolet kann man bei ALL TIME STARS sogar im Neuwagenzustand kaufen – und viele andere Klassiker zudem.

Kraftstoffverbrauch kombiniert CO₂-Emissionen kombiniert Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus

Nach Redaktionsschluss, 30.07.2019, können sich Änderungen am Produkt ergeben haben.

1 Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „NEFZ-CO₂-Werte“ i. S. v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagenmodelle“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

4 Angaben zu Kraftstoffverbrauch, Stromverbrauch und CO₂-Emissionen sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst für das Zertifizierungsverfahren nach Maßgabe des WLTP-Prüfverfahrens ermittelt und in NEFZ-Werte korreliert. Eine EG-Typgenehmigung und Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.

6 Stromverbrauch und Reichweite wurden auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Stromverbrauch und Reichweite sind abhängig von der Fahrzeugkonfiguration. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagenmodelle“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.