• Unterwegs mit Mercedes-Benz Traumwagen.

Wenn Träume Wirklichkeit werden.

Traumwagen, das klingt nach Wünschen und Sehnsüchten. Aber Mercedes-Benz lässt diesen Begriff immer wieder zur ganz greifbaren Wirklichkeit für die Kunden werden. Diese Stärke gehört zum Selbstverständnis des Unternehmens seit mehr als 130 Jahren. Was das bedeutet, hat Mercedes-Benz Classic im Daimler Prüf- und Technologiezentrum Immendingen bei der Classic Insight „Dream Cars by Mercedes-Benz“ gezeigt.

Mercedes-Benz 560 SEC der Baureihe 126, Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution II der Baureihe 201 und AMG 300 E 6.0 („The Hammer“) der Baureihe 124 (von links nach rechts).

Vom individuellen Traum zum persönlichen Traumwagen: Mercedes-Benz 560 SEC der Baureihe 126, Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution II der Baureihe 201 und AMG 300 E 6.0 („The Hammer“) der Baureihe 124 (von links nach rechts).

Detailaufnahme des Mercedes-Simplex.

Am Anfang des 20. Jahrhunderts sind die Systeme dieses Modells der Daimler-Motoren-Gesellschaft im Vergleich zu anderen Automobilen so komfortabel zu bedienen, dass es den Beinamen „Simplex“ für „einfach“ erhält.

Traumwagen im Fokus.

Im ersten Teil unserer Story ging es darum, mutig die eigenen automobilen Träume zu wagen. In diesem zweiten Teil stehen nun Traumwagen im Fokus, die genau diese Sehnsüchte erfüllen. Sie sind doppelt wichtig für die Markengeschichte. Denn Wünsche der Kunden sind mehr als nur Anforderungen an die Ingenieure, Konstrukteure und Designer. Sie sind auch Ansporn, geben entscheidende Anregungen für neue Entwicklungen. So wie im Jahr 1899, als der rennsportbegeisterte Unternehmer Emil Jellinek von der Daimler-Motoren-Gesellschaft ein leistungsfähigeres, moderneres Automobil für den Renneinsatz fordert. 

Jellineks Impuls und Maybachs Verwirklichung.

Schon 1897 hat sich Emil Jellinek sein erstes Daimler-Automobil gekauft. Aber der erfolgreiche Geschäftsmann träumt von mehr: Er betätigte sich ab 1898 auch zunehmend als Geschäftsmann, der die Daimler-Automobile insbesondere in den höchsten Kreisen der Gesellschaft propagierte und vertrieb. Zur Verkaufsförderung meldete er die Fahrzeuge auch zu Rennveranstaltungen – allen voran der Woche von Nizza –, wo er unter Pseudonym aufzutreten pflegte. Dazu benutzte er den Vornamen seiner Tochter. Das Pseudonym „Monsieur Mercédès“ war in Automobilistenkreisen in aller Munde. 

Im April 1900 wurde es auch zur Produktbezeichnung, als Jellinek und die DMG eine Vereinbarung über den Vertrieb von Wagen und Motoren trafen. Dabei wurde u. a. beschlossen, eine neue Motorform zu entwickeln, die „den Namen Daimler-Mercedes führen“ solle. Wilhelm Maybach, Chefkonstrukteur der Daimler-Motoren-Gesellschaft, entwickelt genau diesen Wagen: langgestreckt, mit niedrigem Schwerpunkt und Hochleistungsmotor. So wird mit dem Mercedes 35 PS die neue Marke geboren, ein Jahr später geht die Baureihenfamilie Mercedes-Simplex in Serie.

Jellineks Impuls und Maybachs Verwirklichung.

Schon 1897 hat sich Emil Jellinek sein erstes Daimler-Automobil gekauft. Aber der erfolgreiche Geschäftsmann träumt von mehr: Er betätigte sich ab 1898 auch zunehmend als Geschäftsmann, der die Daimler-Automobile insbesondere in den höchsten Kreisen der Gesellschaft propagierte und vertrieb. Zur Verkaufsförderung meldete er die Fahrzeuge auch zu Rennveranstaltungen – allen voran der Woche von Nizza –, wo er unter Pseudonym aufzutreten pflegte. Dazu benutzte er den Vornamen seiner Tochter. Das Pseudonym „Monsieur Mercédès“ war in Automobilistenkreisen in aller Munde. 

Im April 1900 wurde es auch zur Produktbezeichnung, als Jellinek und die DMG eine Vereinbarung über den Vertrieb von Wagen und Motoren trafen. Dabei wurde u. a. beschlossen, eine neue Motorform zu entwickeln, die „den Namen Daimler-Mercedes führen“ solle. Wilhelm Maybach, Chefkonstrukteur der Daimler-Motoren-Gesellschaft, entwickelt genau diesen Wagen: langgestreckt, mit niedrigem Schwerpunkt und Hochleistungsmotor. So wird mit dem Mercedes 35 PS die neue Marke geboren, ein Jahr später geht die Baureihenfamilie Mercedes-Simplex in Serie.

Der 1903 gebaute Mercedes-Simplex 40 PS unterwegs bei der Classic Insight „Dream Cars by Mercedes-Benz“ in Immendingen.

Im Fluss der Geschichte: Der 1903 gebaute Mercedes-Simplex 40 PS unterwegs bei der Classic Insight „Dream Cars by Mercedes-Benz“ in Immendingen.

Flottes Rennradtempo.

Platz nehmen auf der Sitzbank, der Motor läuft. Bevor wir losfahren, ein letzter prüfender Blick auf die Batterie der Tropföler. Wie Orgelpfeifen sind sie nebeneinander aufgereiht, bernsteinfarben perlt die Schmierflüssigkeit hinter dem Glas – Viskosität und Menge sind dem Augenschein nach in Ordnung. Dann vom Parkplatz auf die schmale Straße einbiegen, die zwischen Bäumen und Hecken entlangführt. Auf der Geraden beschleunigt der Simplex auf flottes Rennradtempo. Doch in den Kurven packt die Zentrifugalkraft spürbar zu. Faszinierende Vorstellung, dass Wilhelm Werner 1901 mit dem direkten Vorläufer dieses Fahrzeugs das Bergrennen von Nizza nach La Turbie bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 51,4 km/h gewinnt.

Das mächtige Automobil.

Nein, dieser Luxus ist nicht endlos. Aber aus der Perspektive des Fahrers will es fast so wirken: Tiefschwarz glänzt der Lack der 6,24 Meter langen Mercedes-Benz 600 Pullman-Limousine (W 100) beim Blick in den Seitenspiegel. Und hinter dem Fahrersitz öffnet sich das Panorama eines mit feinem Velours ausgeschlagenen Passagierabteils der Extraklasse. Wir schlüpfen in die Rolle des Chauffeurs, legen beide Hände an das große Lenkrad mit dem filigranen Kranz und Hupenring. Ein leichter Druck gegen den Gangwählhebel der Automatik, dezent Gas gegeben, dann rollt das mächtige Automobil zum Hochgeschwindigkeitsoval. 

Cockpit einer Mercedes-Benz 600 Pullman-Limousine.

Die Luxuslimousine als Arbeitsplatz und als Reiseraum: Cockpit einer Mercedes-Benz 600 Pullman-Limousine 

Der Mercedes-Benz 600, hier als Pullman-Limousine aus dem Jahr 1980, erfüllt höchste Ansprüche an Komfort, Sicherheit und Leistung.

Maßstab des automobilen Luxus: Der Mercedes-Benz 600, hier als Pullman-Limousine aus dem Jahr 1980, erfüllt höchste Ansprüche an Komfort, Sicherheit und Leistung.

Das automobile Nonplusultra.

Würdevoll gleitet der Pullman mit dem Herzschlag seines kräftigen V8-Motors über den Rundkurs. Die Steilkurven nimmt die Repräsentationslimousine weit unten, während oben die Sportwagen die Balance zwischen Quer- und Schwerkraft auskosten. Doch niemand soll sich täuschen lassen von diesem Fahrzeug mit gewaltigen 3.900 Millimeter Radstand. Denn die Mercedes-Benz Ingenieure haben sich Anfang der 1960er-Jahre mit dem Typ 600 den Traum vom automobilen Nonplusultra erfüllt. Und dazu gehören nicht nur die vielen hydraulisch gesteuerten Komfortmerkmale vom Öffnen und Schließen der Türen bis zu Servolenkung und Zentralverriegelung. Sondern das von 1963 bis 1981 gebaute Spitzenmodell bringt auch Fahrleistungen auf Sportwagenniveau mit.

Mercedes-Benz 230 E.

Ein Traumwagen aus der Mitte der Marke. Das ist diese Limousine der oberen Mittelklasse von Mercedes-Benz. Der 230 E gehört nicht zu den atemberaubenden Sportwagen, nicht zu den Fahrzeugen der höchsten Luxusklasse. Und doch träumen viele tausend Menschen von genau solch einem Automobil: Modern, technisch wie stilistisch überzeugend, die tradierten Werte der Marke mit den Ansprüchen der Zeit verbindend. Vorgestellt wird die Baureihe 123 im Januar 1976. Und dieser Vorläufer der Mercedes-Benz E-Klasse kommt bei der Fachwelt gleichermaßen gut an wie bei den Kunden. Prompt ist die erste Jahresproduktion schnell ausverkauft und die Käufer müssen ein Jahr und länger auf ihren Traumwagen warten.

Knapp 40 Jahre jung ist der 230 E, den wir an diesem Morgen in Immendingen über den Landstraßenkurs lenken. Ganz vertraut und zeitlos fährt sich die Limousine. Gerade so, als nehme sie die längst überschrittenen Altersgrenzen zum Youngtimer und zum Klassiker mit entspanntem Schulterzucken zur Kenntnis. Und mit jeder Kurve im weichen Licht wird deutlich: Wer sich in den 1970er-Jahren den Traum einer Limousine der Baureihe 123 erfüllte, der hat in die Erfüllung vieler automobiler Träume im Herzen der Marke investiert.

Mercedes-Benz 230 E.

Ein Traumwagen aus der Mitte der Marke. Das ist diese Limousine der oberen Mittelklasse von Mercedes-Benz. Der 230 E gehört nicht zu den atemberaubenden Sportwagen, nicht zu den Fahrzeugen der höchsten Luxusklasse. Und doch träumen viele tausend Menschen von genau solch einem Automobil: Modern, technisch wie stilistisch überzeugend, die tradierten Werte der Marke mit den Ansprüchen der Zeit verbindend. Vorgestellt wird die Baureihe 123 im Januar 1976. Und dieser Vorläufer der Mercedes-Benz E-Klasse kommt bei der Fachwelt gleichermaßen gut an wie bei den Kunden. Prompt ist die erste Jahresproduktion schnell ausverkauft und die Käufer müssen ein Jahr und länger auf ihren Traumwagen warten.

Knapp 40 Jahre jung ist der 230 E, den wir an diesem Morgen in Immendingen über den Landstraßenkurs lenken. Ganz vertraut und zeitlos fährt sich die Limousine. Gerade so, als nehme sie die längst überschrittenen Altersgrenzen zum Youngtimer und zum Klassiker mit entspanntem Schulterzucken zur Kenntnis. Und mit jeder Kurve im weichen Licht wird deutlich: Wer sich in den 1970er-Jahren den Traum einer Limousine der Baureihe 123 erfüllte, der hat in die Erfüllung vieler automobiler Träume im Herzen der Marke investiert.

Der Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution II ist als Homologationsmodell die Basis des DTM-Meisterautos von 1992.

Zeitreise bei Hochgeschwindigkeit: Der Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution II ist als Homologationsmodell die Basis des DTM-Meisterautos von 1992.

Die Gene des Meisterwagens.

Mit einem exklusiven Rennwagen auf die Straße? Diesem Traum kommen Motorsportfans 1990 ganz nahe – und das auf Basis der erfolgreichen und in großen Stückzahlen gebauten Kompaktklasse der Baureihe 201. Denn der Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution II ist das Homologationsmodell für den gleichnamigen DTM-Renntourenwagen, mit dem Klaus Ludwig 1992 den ersten Meistertitel für Mercedes-Benz holen wird. 

Supersportler seiner Zeit.

Der „EVO II“ wird als Hochleistungsautomobil in Kleinserie produziert. In ihm entwickelt sich der sonst oft eher vernünftige „Baby-Benz“ endgültig zum Supersportler seiner Zeit. Vorbereitet haben das die anderen Versionen mit Vierventiltechnik ab dem 190 E 2.3-16 (1984). Auf dem Handlingkurs in Immendingen, einer kompakten und steigungsreichen Rennstrecke, ist er gemeinsam mit modernen Hochleistungssportwagen von Mercedes-AMG unterwegs. Der Vergleich mit der Spitze des topaktuellen Programms wird zur Zeitreise im Spitzentempo. Das Fahrwerk des serienmäßigen EVO II unterscheidet sich auf der anspruchsvollen Strecke aber doch deutlich von aktuellen Mercedes-AMG Sportwagen.

Flügelschlag: Die legendäre Typbezeichnung 2.5-16 verweist auf die Vierventiltechnik im 2,5-Liter-Motor, der mächtige Heckflügel zeichnet die Entwicklungsstufe EVO II aus.

Flügelschlag: Die legendäre Typbezeichnung 2.5-16 verweist auf die Vierventiltechnik im 2,5-Liter-Motor, der mächtige Heckflügel zeichnet die Entwicklungsstufe EVO II aus. 

Der Vision CLS verbindet 2003 die Faszination des Coupés mit dem Komfort der Limousine und begründet eine neue Karosserieform.

Traumhafter Wanderer zwischen den Welten: Der Vision CLS verbindet 2003 die Faszination des Coupés mit dem Komfort der Limousine und begründet eine neue Karosserieform.

Schönheit in neuer Form.

Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main stellt Mercedes-Benz 2003 nicht einfach eine neue Studie vor. Es ist ein Automobil, das einen Bogen schlägt zwischen zwei bislang klar getrennten Karosserieformen – Coupé und Limousine. In Immendingen steht der Vision CLS nun vor seinen Betrachtern, so faszinierend wie vor 17 Jahren. Die Entwickler verwirklichen damals in diesem Konzeptfahrzeug den Traum vom viertürigen Coupé. Und ab 2004 geht dieser Traum mit den Mercedes-Benz CLS Coupés der Baureihe 219 in Serie.

Zur Konsequenz, mit welcher dieses Konzeptfahrzeug die Charaktere der beiden stilistischen und konstruktiven Traditionslinien vereint, passt seine klare Interpretation des Gedankens von automobilem Luxus. Das reicht bis hin zu Details wie dem Dialog von hellem Leder und Eichenholz im Interieur. 

G hoch zwei.

Weiterfahren können, wenn es eigentlich nicht mehr weitergeht? Diesen Traum setzt Mercedes-Benz vor vier Jahrzehnten mit dem G-Modell um. 1979 feiert der legendäre Geländewagen Premiere. Seitdem hat sich die Mercedes-Benz G-Klasse zum Legendenwagen auf und abseits der Straße entwickelt. Und welcher Personenwagen kann noch besser sein als eine G-Klasse? Eine G-Klasse natürlich – genauer ein G 500 4x4² aus dem Jahr 2015. 

Fast einen halben Meter hoch schwebt der Boden unseres Fahrzeugs über Steinen, Schotter und den betonierten Wellen des Offroad-Testgeländes in Immendingen. Die Portalachsen aus dem dreiachsigen G 63 AMG 6x6 sorgen in dem Sondermodell der G-Klasse für spektakuläre Fahreigenschaften. Die steilen Auf- und Abfahrten nimmt der G mit seiner selbstbewussten Lackierung ganz stoisch. Auch die größte Achsverschränkung mit einem in die Luft ragenden Rad hält ihn nicht auf, wenn alle drei Sperren eingelegt sind. Traum gewagt? Traum erfüllt!

Kraftstoffverbrauch kombiniert CO₂-Emissionen kombiniert Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus

Nach Redaktionsschluss, 14.12.2020, können sich Änderungen am Produkt ergeben haben.

1 Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „NEFZ-CO₂-Werte“ i. S. v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagenmodelle“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

4 Angaben zu Kraftstoffverbrauch, Stromverbrauch und CO₂-Emissionen sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst für das Zertifizierungsverfahren nach Maßgabe des WLTP-Prüfverfahrens ermittelt und in NEFZ-Werte korreliert. Eine EG-Typgenehmigung und Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.

6 Stromverbrauch und Reichweite wurden auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Stromverbrauch und Reichweite sind abhängig von der Fahrzeugkonfiguration. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagenmodelle“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.