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Wie eine Zeitkapsel.

„Es war eine einfache Entscheidung, aber sie ist mir nicht leichtgefallen“, sagt Alexander Popow über den Moment, in dem er seine erste Karriere beendete. Der russische Rekordschwimmer sitzt in einer ruhigen Ecke des prachtvollen Café Puschkin in Moskau. Auf einem Teller vor ihm kühlt ein frisch gebackenes Croissant langsam auf Ess-Temperatur herab.

Die Vormittagssonne fällt durch die großzügigen Fenster auf die barocke Einrichtung. Das Café Puschkin ist wie eine Zeitkapsel, die den Besucher in das ­Russland der Zaren zurückversetzt. Das macht es in zweifacher Hinsicht zu einem passenden Ort, um Alexander Popow zu interviewen: weil man ihm wegen seines eleganten Schwimmstils den Spitznamen „Zar“ gab. Und weil einem Ort wie diesem die Ruhe innewohnt, die es braucht, um auf das bewegte Leben des ­47-Jährigen zurückzublicken. Popow stand damals vor der Herausforderung: Wie entdecke ich den Reiz in einem neuen Leben, wenn ich im alten doch schon so gut wie alles erreicht habe?

Barocke Zeitkapsel: Alexander Popow im Café Puschkin.

Barocke Zeitkapsel: Alexander Popow im Café Puschkin.

Zarya: ein modernes, kleines, gemütliches Café in Moskau.

Zarya: ein modernes, kleines, gemütliches Café in Moskau.

Tage am Strand.

Alexander Wladimirowitsch Popow wuchs in Jekaterinburg auf, einer Industriestadt östlich des Uralgebirges. Als Kind überwand er seine Angst vor dem Wasser und entwickelte daraus den nötigen Ehrgeiz, der ihn 1992 zur Teilnahme an den Olympischen Spielen in Barcelona führte – und ihm mit 20 Jahren seine erste von insgesamt vier Goldmedaillen einbrachte. Im Folgenden wurde Popow mit sechs Weltmeister- und 21 Europameistertiteln zu einem der erfolgreichsten russischen Schwimmer aller Zeiten. 2004 nach den Olympischen Spielen in Athen allerdings, auf dem Weg zurück in sein Quartier und nach über zehn Jahren an der Weltspitze des Schwimmsports war ihm klar, dass er genug hatte. Nicht nur, weil er diesmal ohne Medaillen nach Hause fahren sollte: „Es war wie ein Buch, das ich zu Ende gelesen hatte“, erklärt er. „Sie blättern die letzte Seite um, schließen es, stellen es ins Regal und lesen es nie wieder, weil Sie es in- und auswendig kennen.“

Eine motivierende Erfahrung.

Direkt nach den Olympischen Spielen lud ihn ein Freund auf die Fidschi-Inseln ein. Ein Südsee-Idyll, auf dem er und seine Frau zu den wenigen Gästen gehörten. „Ich wachte am frühen Morgen auf, weil ich an meine Trainingszeiten gewöhnt war. Ich saß auf einem Stuhl am Strand, schaute zum Ozean und dachte: ‚Verdammt, ist das gut.‘“ Popow schmunzelt, während er das erzählt, als ob er diesen Moment in Gedanken gerade erneut erleben würde. „Ich war am richtigen Ort zur richtigen Zeit. Mir wurde klar, dass das Leben nach dem Sport gut sein wird. Eine motivierende Erfahrung.“

Im Tschaika-Schwimmbad im Zentrum Moskaus erinnert sich Popow an seine Olympia-Zeit.

Im Tschaika-Schwimmbad im Zentrum Moskaus erinnert sich Popow an seine Olympia-Zeit.

Zwei Schwimmer im Tschaika-Schwimmbad.

Tschaika-Schwimmbad.

Im Einklang mit den Elementen.

Dass ihm der Übergang in sein neues Leben scheinbar nahtlos gelang, hat auch mit dieser typischen Popow-Haltung zu tun. Bedeutet: emotionale Momente immer auch im klaren Licht der Logik zu betrachten. Schließlich hatte er das immer wieder trainiert. „Im Wasser gelten physikalische Gesetze. Als Schwimmer müssen Sie so nahtlos wie möglich im Einklang mit den Kräften des Wassers arbeiten“, erklärt Popow. „Es ist wie ein Prozess der Kreation, eine Form des Denkens. Ich habe mich entschieden, kein Limit für Perfektion zu akzeptieren.“

Bis er sein eigenes Unternehmen gründete.

Je mehr Medaillen er gewann, desto weniger ging es Popow um Trophäen. Seine wahren Gegner, das waren er selbst und die Elemente. Dass es ihm immer wieder gelang, sich zu übertreffen, verschaffte ihm ein Selbstbewusstsein, das über die Sportkarriere hinaus wirkte. 2005 begann Popow, Aufgaben beim Russischen Olympischen Komitee zu übernehmen, er gründete den Alexander-Popow-Cup, bei dem Kinder und Jugendliche für Olympia trainieren, vor allem aber begann er zu studieren. Ein Wirtschaftsstudium mit einem MBA in Banking and Finance. 2009 wurde er in den Aufsichtsrat des Sportartikelherstellers Adidas berufen.

Ein Posten, den er bis 2014 hielt, bis er sein eigenes Unternehmen gründete. Das entwickelt und plant weltweit Sportstätten. Der Hauptsitz liegt in Popows alter Heimat Jekaterinburg. Er führt die Geschäfte von Moskau aus, weil hier die wichtigen wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen getroffen werden. Moskau, das ist nach Jahren in Australien und der Schweiz sein neues Zuhause.

Freier Blick: Alexander Popow vor dem Panorama Moskaus.

Freier Blick: Alexander Popow vor dem Panorama Moskaus.

Eine neue Freiheit.

Bedeutsamer noch als der berufliche Erfolg ist Popow die Freiheit, die ihm das Leben nach dem Sport geschenkt hat. Nicht mehr jeden Tag der Woche acht Stunden trainieren zu müssen zum Beispiel, erzählt er auf der Fahrt in seiner V-Klasse zum Schwimmbad Tschaika, im Stadtzentrum, ganz in der Nähe des Kremls gelegen. „Ich kann meine Zeit selbstbestimmt planen.“

Vor einigen Jahren unternahm er mit seiner Frau und seinen drei Kindern (zwei Söhne und eine Tochter) in der V-Klasse eine Tour durch Europa. Über Bulgarien, Kroatien und Italien fuhr er in die Schweiz und wieder zurück nach Russland über Österreich, Deutschland und Polen. „Die Freiheit, sich zu bewegen, wohin man will, zu essen, was man will, und zu schlafen, wo man will“, habe ihn dazu inspiriert, sagt er.

Er genießt die Aufmerksamkeit.

Als Popow den Beckenrand des Schwimmbads entlangläuft, wird er sofort erkannt und freudig begrüßt. Die Leiterin des Schwimmbads und die Gäste schütteln ihm die Hand, verwickeln ihn in freundliche Gespräche, bitten um ein Foto. Wünsche, die Popow gerne und gelassen gewährt. Obwohl er die Öffentlichkeit nicht sucht, kaum Pressearbeit macht, hat man das Gefühl, er genießt die Aufmerksamkeit. Als er gefragt wird, ob er nicht einige Bahnen schwimmen möchte, lehnt er höflich ab. Weil er das kaum noch tue, sagt er.

Als Schwimmer bekam Alexander Popow den Spitznamen „Zar“.

Als Schwimmer bekam Alexander Popow den Spitznamen „Zar“.

Für unseren Fotografen kramte Popow seine Schwimmbrille hervor.

Für unseren Fotografen kramte Popow seine Schwimmbrille hervor.

Das alte und das neue Leben.

Für einen Moment überschneiden sich hier für Popow noch mal das alte und das neue Leben. Doch als der elegant gekleidete, zwei Meter große Popow das Schwimmbad langsam verlässt, sich freundlich verabschiedet, das letzte Mal in die Kameras lächelt, spürt man keinen Funken Nostalgie. Eher den vibrierenden Gang eines Menschen, der selbstbewusst Richtung Zukunft schreitet.

Popow steuert die V-Klasse in eine Parklücke vor der staatlichen Universität von Moskau und erzählt dabei, wie sehr seine Kinder den Van schätzen – so wie Popow selbst. Wie vielseitig er ist und die Freiheit, die er verspricht.

Die Kraft der Ruhe.

Spontan auf eine Reise aufzubrechen, wie Popow das mit seiner Familie tat, das gehe in keinem anderen Fahrzeug so gut. Sportwagen, deren Anblick in Moskau keine Seltenheit sind, interessieren Popow hingegen nicht. „Sie ergeben hier eigentlich keinen Sinn, denn in der Innenstadt kann man ihre Kraft nicht auskosten.“ Letztere liegt für Popow in der Ruhe.

„Im Leben ist es wie auf der Straße: Ist man zu ungeduldig, dann landet man doch nur immer wieder vor einer roten Ampel.“ Im Einklang mit den Elementen zu schwimmen, im Einklang mit der Welt den Alltag zu meistern – man könnte es das Popow-Prinzip nennen. Es hat ihm mittlerweile schon ein zweites Leben beschert. Es wird nicht die letzte Wendung gewesen sein.

Vielseitig: Popow fährt die V-Klasse auch im Alltag.

Vielseitig: Popow fährt die V-Klasse auch im Alltag.

Familiäre Freiheit: Die V-Klasse.

Die V-Klasse zählt zu den vielseitigsten Fahrzeugen von Mercedes-Benz. Als komfortabler Familienvan, praktischer Partner für Outdoor-Enthusiasten, dynamisches Firmenfahrzeug oder luxuriöses Shuttle mit Stil: Mit den Modellen der V-Klasse fahren Sie stets auf höchstem Niveau. Durch das großzügige Platzangebot, das variable Raumkonzept und die sportliche Motorisierung genießen Sie ein maximales Maß an Unabhängigkeit. Man könnte es auch Freiheit nennen. Denn die Möglichkeiten, die die V-Klasse bietet, sind vielfältig. Es liegt an Ihnen, sie zu nutzen.

Kraftstoffverbrauch kombiniert CO₂-Emissionen kombiniert Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus

Nach Redaktionsschluss, 27.08.2019, können sich Änderungen am Produkt ergeben haben.

1 Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „NEFZ-CO₂-Werte“ i. S. v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagenmodelle“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

4 Angaben zu Kraftstoffverbrauch, Stromverbrauch und CO₂-Emissionen sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst für das Zertifizierungsverfahren nach Maßgabe des WLTP-Prüfverfahrens ermittelt und in NEFZ-Werte korreliert. Eine EG-Typgenehmigung und Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.

6 Stromverbrauch und Reichweite wurden auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Stromverbrauch und Reichweite sind abhängig von der Fahrzeugkonfiguration. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagenmodelle“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

7 Angaben zu Stromverbrauch und Reichweite sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst für das Zertifizierungsverfahren nach Maßgabe der UN/ECE-Regelung Nr. 101 ermittelt. Die EG-Typgenehmigung und eine Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.