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Brenners Park-Hotel & Spa, Baden-Baden, Deutschland.

Interview mit Frank Marrenbach, Geschäftsführender Direktor.

Ein Ausnahmetalent in der Hotellerie-Szene: Frank Marrenbach ist CEO der Oetker Collection und leitet als Geschäftsführender Direktor seit 2000 erfolgreich das Brenners Park-Hotel & Spa in Baden-Baden. Seine Auszeichnung zum „Hotelier des Jahres 2016“ ist nur eine von vielen, die der gebürtige Rheinländer im Laufe seiner Karriere erhalten hat.

Frank Marrenbach, Geschäftsführender Direktor des Brenners Park-Hotel & Spa in Baden-Baden, Deutschland.

Baden-Baden galt im letzten Jahrhundert als „Sommer-Paris“ und zog vorallem Persönlichkeiten der französischen Gesellschaft an. Wieinternational sind die Gäste heute und was bedeutet dies für die Positiondes Geschäftsführenden Direktors?

Baden-Baden ist in der Tat nach wie vor ein sehr internationaler Treffpunkt. Das merken wir natürlich auch bei unseren Gästen: 67 Prozent kommen aus dem Ausland ins Brenners Park-Hotel, die meisten davon aus Nordamerika, der Schweiz und dem Mittleren Osten. Ich sehe mich in meiner Funktion als Hotelier in erster Linie als Gastgeber, der die Bedürfnisse seiner Gäste verstehen muss. Die Diversität unserer Gäste muss sich dementsprechend auch in allen unseren Arbeitsbereichen widerspiegeln, sei es in Bezug auf die Sprache oder die unterschiedlichen Mentalitäten. Mein Ziel ist es, alle Hotelbesucher im Positiven miteinander zu bewegen.

Wie stellen sich Eleganz, Tradition und Innovation ganz konkret imBrenners dar?

Das Brenners versprüht sofort eine gewisse Eleganz, die natürlich von uns bewusst, aber nie aufdringlich inszeniert wird. Das erreichen wir zum einen durch unsere Formsprache, sprich das Interieur oder die Kunstwerke, die wir zeigen – allesamt Originale und sehr sorgfältig kuratiert. Genauso wichtig ist auch die sogenannte Begegnungseleganz, also der stets zuvorkommende Umgang unserer Mitarbeiter mit den Gästen. Tradition ist für mich gleichbedeutend mit Ritualen. Tradition wird nicht vom Hotel gemacht, sondern von den Gästen. Das können liebgewonnene Dinge sein, die ihnen wichtig geworden sind und die sie gerne festhalten. Innovation wird zum Beispiel an unserem „Digital Detox“-Konzept in der Villa Stéphanie deutlich: In allen Zimmern und Suiten hat der Gast die Wahl, vom Nachttisch aus per Knopfdruck das gesamte Zimmer von Stromnetz und WLAN zu trennen, um für sich ein hohes Maß an Entspannung und Erholung während des Schlafs zu gewährleisten. Wir geben dem Gast keine festen Rhythmen vor, die vielleicht organisatorisch einfacher wären, aber nicht die Bedürfnisse unserer Gäste treffen. Dazu zähle ich auch, dass man bei uns im Salon Lichtental so lange frühstücken kann, wie man möchte.

Was macht die soeben angesprochene Villa Stéphanie als Spa sobesonders?

Die 15 Doppelzimmer und Suiten spiegeln die einzigartige, zeitlose Atmosphäre der Villa perfekt wider. Der Aufenthalt soll für den Gast etwas ganz Besonderes sein: Das erreichen wir neben dem beeindruckenden Gebäude vor allem durch kleine Feinheiten: Sei es die auf den Gast abgestimmte Musik im Eingangsbereich, der entspannende Blick aus dem Fenster auf die wunderschöne Parklandschaft oder das Ernährungskonzept. Und dann ist da noch der exklusive Spa-Bereich, der mit allem ausgestattet ist, was für eine erholsame Zeit erforderlich ist. Mein besonderer Tipp: Im Garten der Villa steht unter den vier Bäumen jeweils eine Bank. Eine aussuchen, niederlassen und den schönen Blick auf die Wipfel des Schwarzwaldes genießen.

Welche Worte beschreiben den Charme des Grand Hotels Brenners ambesten?

Das für mich Ausschlaggebende hier ist die Herzensbildung unserer Mitarbeiter. Dem Gast bleibt am Ende nicht unbedingt unser exklusives Interieur oder das kulinarische Erlebnis in Erinnerung, sondern in aller erster Linie die Begegnungen mit den Menschen vor Ort – deren Feinsinnigkeit und Sensitivität.

Was bedeutet es, als „Hotelier des Jahres 2016“ ausgezeichnet wordenzu sein?

Ich übe diesen Beruf nun seit 30 Jahren aus – und verspüre heute noch genau dieselbe Faszination wie damals, als ich anfing. Ich wollte immer einem Beruf nachgehen, durch den ich mit tollen Menschen in Berührung komme. Mein Job ist einfach unglaublich abwechslungsreich: Als Hotelier bin ich nicht nur Gastgeber, sondern gleichzeitig auch stark in Bereiche wie Architektur, Marketing und PR eingebunden. Das ist alles wahnsinnig aufregend. Routine gibt es bei mir nicht!