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Analyse: Nürburgring

Mercedes-Benz verbindet mit dem legendären Nürburgring eine lange Tradition und viele Erfolge. Am vergangenen Wochenende (25.-27. September) setzte das Mercedes-AMG DTM Team diese mit zwei Podestplätzen durch Pascal Wehrlein und Paul Di Resta sowie zwei starken Mannschaftsleistungen in den Saisonläufen 15 und 16 fort. Vor dem DTM-Finale beim Heimrennen von Mercedes-Benz in Hockenheim (16.-18. Oktober) führt Wehrlein die Fahrerwertung mit 37 Punkten Vorsprung vor Audi-Pilot Edoardo Mortara an. Das Team gooix/Original-Teile Mercedes-AMG liegt weiterhin auf Platz eins der Teamwertung. "Damit sind wir in einer guten Ausgangslage für das Saisonfinale in Hockenheim", sagt Mercedes-AMG DTM-Teamchef Ulrich Fritz. Zusätzlicher Grund zur Freude für die Marke mit dem Stern: Im Rahmen des DTM-Wochenendes in der Eifel gewann der Schwede Felix Rosenqvist in einem Dallara-Mercedes des Prema Powerteams vorzeitig den Meistertitel in der FIA Formel-3-Europameisterschaft. 

Wehrlein baut Führung in der DTM-Fahrerwertung weiter aus

Pascal Wehrlein erlebte ein aufregendes Rennwochenende am Nürburgring. In beiden Rennen fand er sich inmitten einiger harter Zweikämpfe wieder, wurde am Ende aber auch mit wichtigen Punkten für die Fahrerwertung belohnt. Mit Platz drei im ersten und Rang fünf im zweiten Lauf konnte Wehrlein seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 37 Punkte ausbauen. Besonders auffällig ist in dieser Saison seine Konstanz. Wehrlein fuhr bei 14 der bislang 16 DTM-Rennen in diesem Jahr in die Punkteränge - öfter als jeder andere Fahrer im Feld.

Im ersten Rennen am Samstag musste er sich in der ersten Kurve gegen den später Sieger Maxime Martin (BMW) behaupten. "Wenn man auf Platz eins in die erste Kurve einbiegt und dann ziemlich überraschend einen Schlag abbekommt, ist das natürlich nicht ideal", sagte Wehrlein über die entscheidende Szene gleich zu Beginn. Nach dem Rennen fügte er jedoch fair an: "Aber ich habe mir die Szene noch einmal angesehen. Maxime hat absolut fair gehandelt. Es gab eine Lücke und die hat er genutzt."

Auch im zweiten Lauf am Sonntag erwischte Wehrlein nach dem Erlöschen der Ampeln einen starken Start. "Mit meinen Starts bin ich an diesem Wochenende sehr zufrieden", analysierte er hinterher. "Ich habe jedes Mal Positionen gutgemacht." Von Platz neun gestartet, lag er nach der ersten Runde bereits auf Position sechs. Bis zu seinem Boxenstopp in Runde 14 lag Wehrlein auf Position fünf. Um ein Unsafe Release zu verhindern, verlor er beim Stopp jedoch ein wenig Zeit und drei Positionen.

In den verbleibenden Runden kämpfte Wehrlein sich bis hinter seinen Mercedes-AMG DTM-Teamkollegen Daniel Juncadella nach vorne, den er ebenso überholte wie einige Runden später Maximilian Götz. So überquerte Wehrlein die Ziellinie knapp sechs Sekunden hinter dem Vierten Tom Blomqvist. "Ich hatte auch einen coolen Zweikampf mit Augusto, der sehr viel Spaß gemacht hat", sagte Wehrlein, der viel Lob für seinen Konkurrenten aus Brasilien übrig hatte: "Er ist immer sehr fair und deswegen wusste ich, dass alles hart, aber fair ablaufen würde."

24. Podium für Paul Di Resta

Paul Di Resta reiste zuversichtlich zum vorletzten Rennwochenende der Saison in der Eifel. "Ich fühlte mich das gesamte Wochenende über sehr wohl im Auto", bestätigte der Schotte. Ein Fehler im ersten Qualifying am Samstag kostete ihn eine bessere Ausgangsposition für das erste Rennen. Von Startplatz 22 machte Di Resta zehn Positionen gut, ein Punkt zur Belohnung blieb ihm allerdings verwehrt. Umso besser lief es am Sonntag. Diesmal qualifizierte er sich für die zweite Startreihe und lag schon nach wenigen Runden auf Kurs zu einem Podiumsplatz. "Wir hatten schon gestern ein starkes Auto, konnten es jedoch nicht zeigen", so Di Resta. "Heute lief es hingegen gut." Sein zweiter Platz markierte das 24. Podium in seiner DTM-Karriere. 

Starke Mannschaftsleistung in beiden Rennen

Die beiden Podestplätze waren nicht die einzigen starken Ergebnisse, die das Mercedes-AMG DTM Team an diesem Wochenende auf dem Nürburgring vorzuweisen hatte. Insgesamt nehmen sieben Fahrer des Teams Punkte aus der Eifel mit. So beendeten fünf Mercedes-AMG DTM-Fahrer das erste Rennen in den Top-8. Im zweiten Lauf fuhren vier Mercedes-AMG C 63 DTM in die Punkteränge.

Die Aufholjagd des Wochenendes zeigte mal wieder Gary Paffett. Der DTM-Champion von 2005 machte im Verlauf des Samstagsrennens zehn Positionen gut und beendete den Lauf auf Platz vier. "Von Startplatz 14 ist das ein unglaubliches Ergebnis", freute sich der Brite nach Rennende.

Für Lucas Auer gab es am Samstag eine Premiere: Der DTM-Rookie erzielte im ersten Qualifying seine erste Pole Position in der populären Tourenwagenserie. Das Rennen beendete der Österreicher als Sechster in den Punkten. Gleich zweimal in die Top-6 fuhr Maximilian Götz, der in der Eifel das beste Wochenende seiner Debütsaison in der DTM erlebte. "Zwei gute Rennergebnisse auf dem Nürburgring bedeuten für mich ein tolles Wochenende", bilanzierte Götz. 

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