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Zandvoort: Rennen 1

Die DTM gastiert an diesem Wochenende für die Saisonläufe sieben und acht auf dem niederländischen Dünenkurs in Zandvoort. Mercedes-AMG Pilot Pascal Wehrlein (gooix Mercedes-AMG C 63 DTM) beendete das erste Rennen des Wochenendes auf dem zehnten Platz.

Attacke am Schluss

Hinter Wehrlein überquerte der Brite Gary Paffett (EURONICS Mercedes-AMG C 63 DTM) die Ziellinie als Elfter. Der Champion des Jahres 2005 lag bis kurz vor Schluss auf dem fünften Rang und hatte Chancen, sich noch weiter zu verbessern. Vom Führenden trennten ihn zu diesem Zeitpunkt rund dreieinhalb Sekunden. Im Kampf um Platz vier kam Paffett jedoch von der Strecke ab und fiel bis hinter Wehrlein zurück. 

Pech für Robert und Paul

Christian Vietoris (Original-Teile Mercedes-AMG C 63 DTM) beendete das Rennen auf Rang zwölf. Maximilian Götz (Mercedes-AMG C 63 DTM), Daniel Juncadella (PETRONAS Mercedes-AMG C 63 DTM) und Lucas Auer (BWT Mercedes-AMG C 63 DTM) belegten die Positionen 15 bis 17. Paul Di Resta (Mercedes-AMG C 63 DTM) schied in der Startphase des Rennens nach einem Unfall aus. Robert Wickens (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM) stellte sein Auto im Schlussdrittel des Rennens aufgrund einer Beschädigung nach einem Unfall an der Box ab. 

Stimmen zum Rennen

Pascal Wehrlein (20 Jahre, Deutschland): 

  • 10. Platz
  • Startnummer: 94
  • Team: gooix/Original-Teile Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
  • Fahrzeug: gooix Mercedes-AMG C 63 DTM

"Mein Start war nicht optimal. Danach war mein Speed gut. Ich hatte eine Berührung mit Adrien Tambay, die aus meiner Sicht unnötig war. Ansonsten war ich mit dem Rennen ganz zufrieden, mit dem Ergebnis aber natürlich nicht."

Gary Paffett (34 Jahre, England): 

  • 11. Platz
  • Startnummer: 2
  • Team: EURONICS/BWT Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team ART)
  • Fahrzeug: EURONICS Mercedes-AMG C 63 DTM

"Ich hatte einen guten Start. Ich war in der ersten Kurve außen neben Augusto. Aber er wurde nach außen gedrückt und genauso erging es mir. Leider konnte ich so keine Plätze gutmachen. So blieb ich auf Platz fünf. Ich blieb aber in DRS-Reichweite. Mein Ziel war es, ihn am Ende zu überholen, weil er etwas Schwierigkeiten mit den Reifen bekam. Ich hatte das DRS und er fuhr in Kurve sieben nach innen und bremste etwas früher. Ich schätzte seinen Bremspunkt falsch ein und berührte sein Heck. Das war es. Es war einfach Pech. Ich versuchte nicht, ihn dort zu überholen. Ich wollte nur nah dran sein. Das war schade." 

Christian Vietoris (26 Jahre, Deutschland):

  • 12. Platz
  • Startnummer: 8
  • Team: gooix/Original-Teile Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
  • Fahrzeug: Original-Teile Mercedes-AMG C 63 DTM

"Es ist ein schwieriges Wochenende, das schon gestern schwer begonnen hat. Heute ging es leider so weiter. Die Plätze zehn, elf und zwölf sind nicht das, was wir uns vorgenommen hatten. Besonders nach dem Hoch auf dem Norisring. Morgen ist ein neuer Tag. Wir haben noch etwas Zeit, um am Auto zu arbeiten und dann greifen wir wieder an."

Maximilian Götz (29 Jahre, Deutschland):

  • 15. Platz
  • Startnummer: 84
  • Team: PETRONAS Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team Mücke)
  • Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

"Nach meinen drei Strafplätzen vom Norisring haben wir heute im Qualifying einen Reifensatz für morgen gespart. Deswegen bin ich von hinten gestartet. Am Start konnte ich ein paar Plätze gutmachen und danach den Fahrern vor mir gut folgen. Leider scheine ich Platz 15 gebucht zu haben. Davon möchte ich wegkommen. Aber jetzt sortieren wir alles und dann greife ich morgen unter besseren Voraussetzungen wieder an. Der Rennspeed ist vorhanden. Wenn ich im Qualifying besser abschneide, sollte auch im Rennen mehr drin sein."

Daniel Juncadella (24 Jahre, Spanien): 

  • 16. Platz
  • Startnummer: 12
  • Team: PETRONAS Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team Mücke)
  • Fahrzeug: PETRONAS Mercedes-AMG C 63 DTM

"Es war ein interessantes Rennen. Die erste Runde war etwas wild. Ich ging es hingegen ruhiger an und nach dem Safety Car war meine Pace richtig stark. Ich war schneller als die Fahrer vor mir. Es fühlt sich gut an, im Rennen schnell zu sein. Allerdings müssen wir das Qualifying in den Griff bekommen. Heute Morgen wurde ich behindert. Aber wenn wir ein bisschen mehr Glück im Qualifying haben und aus den Top-5 oder Top-10 starten, können wir auch ein besseres Ergebnis erzielen."

Lucas Auer (20 Jahre, Österreich):

  • 17. Platz
  • Startnummer: 22
  • Team: EURONICS/BWT Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team ART)
  • Fahrzeug: BWT Mercedes-AMG C 63 DTM

"Das war ein schwaches Rennen. Wir müssen überprüfen, ob irgendetwas am Auto gewesen ist. Es hat sich angefühlt, als ob etwas kaputt gewesen ist. In diesem Bereich herrscht noch ein bisschen ein Fragezeichen. Das müssen wir bis morgen analysieren."

Robert Wickens (26 Jahre, Kanada):

  • ausgefallen
  • Startnummer: 6
  • Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
  • Fahrzeug: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG C 63 DTM

"Ich weiß nicht, was am Start passiert ist. Ich wurde von hinten getroffen. Danach war das Auto so stark beschädigt, dass ich keinen Speed hatte und wir es aus dem Rennen nehmen mussten. Das war echt schade. Ein schlechter Tag und bislang ein schlechtes Wochenende."

Paul Di Resta (29 Jahre, Schottland):

  • ausgefallen
  • Startnummer: 3
  • Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG (Mercedes-AMG DTM Team HWA)
  • Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

"Das war ein harter Einschlag. Ich glaube, ich habe leider ein Teil aufgesammelt. Woran auch immer es gelegen hat, ich konnte mit dem Lenkrad nicht lenken und bin auf Robert aufgefahren. Das Auto ist recht stark beschädigt. Ich hoffe, dass die Jungs es bis morgen reparieren können und möchte mich schon jetzt für ihre harte Arbeit bedanken. Hoffentlich kann ich morgen als Belohnung für ihre Arbeit ein gutes Punkteergebnis erzielen."

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM Teamchef:

"Natürlich ist das heutige Ergebnis enttäuschend, aber wir wussten, dass dieses Wochenende schwer wird. Leider wurden auch einige unserer Fahrzeuge beschädigt, sodass unsere Mannschaft heute Abend viel zu tun haben wird. Aber wir werden weiter so konzentriert arbeiten wie bisher und dann schauen wir, ob morgen mehr drin ist."

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