DTM-Saison 2017: Analyse

Die DTM-Saison 2017 endete beim Heimrennen von Mercedes-AMG Motorsport in Hockenheim mit einem Feuerwerk. Während Audi den neuen DTM-Champion René Rast feierte, schloss die Marke mit dem Stern die Saison mit Platz zwei in der Herstellerwertung ab.

Die Sieger

Im Verlauf der 18 Saisonläufe erzielte der Mercedes-AMG C 63 DTM vier Pole Positions, sechs Siege und 14 Podestplätze. Die meisten Siege gingen auf das Konto von Lucas Auer, der dreimal ganz oben auf dem Podium stand. Damit war der Österreicher gemeinsam mit Champion René Rast und Jamie Green (beide Audi) der Fahrer mit den meisten Saisonsiegen. Neben Lucas gewannen auch Paul Di Resta, Maro Engel und Robert Wickens je ein Rennen in diesem Jahr.

Alle Sechse

Alle sechs Mercedes-AMG Motorsport DTM-Piloten standen im Saisonverlauf mindestens einmal auf dem Podium. Am häufigsten auf dem Podium standen Lucas Auer (in Hockenheim, auf dem Lausitzring, dem Norisring und dem Nürburgring) und Robert Wickens (am Lausitzring und am Nürburgring jeweils im Doppelpack). In der Eifel erlebte das Team auch zwei der Saisonhöhepunkte mit einem Vierfach-Sieg am Samstag und einem Doppelsieg am Sonntag. Somit gingen sieben der acht möglichen Pokale (Fahrer und Konstrukteur) an diesem Wochenende nach Affalterbach. Paul Di Resta fuhr dreimal auf das Podest, Gary Paffett, Edoardo Mortara und Maro Engel standen je einmal auf dem Podium.

Der Debütsieger

Nach fünf Jahren DTM-Pause kehrte Maro Engel zu Beginn dieser Saison mit Mercedes-AMG Motorsport in die Tourenwagenserie zurück. Und was für ein Comeback: In seinem erst zweiten Rennen auf dem Moscow Raceway erzielte der DTM-Rückkehrer vor 25.000 Zuschauern (am gesamten Wochenende) seinen ersten Sieg in der DTM. Auf dem Weg zu seinem ersten DTM-Sieg profitierte Maro von einer frühen Boxenstopp-Strategie sowie einer Safety-Car-Phase. Die nächste Triumphfahrt erlebte Maro nur wenige Monate später, als er zusammen mit seiner frisch angetrauten Ehefrau Steffi in einem zum Hochzeitsauto umfunktionierten Mercedes-AMG C 63 DTM von der Kirche entlang der Küstenstraße fahren durfte: 'Der absolute Hammer!'

Der Punktehamster

Team-Captain und Mr. Konstanz in einer Person - das ist Gary Paffett in der DTM-Saison 2017. Der DTM-Champion des Jahres 2005 absolvierte in diesem Jahr seine 14. Saison für Mercedes-AMG Motorsport in der DTM. Doch Gary bewies, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört: Mit 14 Punkteankünfte fuhr er 2017 so oft in die Top-10 wie kein anderer Fahrer im Dienste der Marke mit dem Stern. Nur Audi-Pilot Jamie Green erzielte in den 18 Saisonrennen ein Punkteresultat mehr als Gary.

Die Aufholjagden

Edoardo Mortara war der König der Aufholjagden in der vergangenen DTM-Saison. Ganze 58 Positionen machte er im Verlauf der 18 Rennen im Vergleich zu seiner Startposition gut. Auf Platz zwei dieser Wertung folgt mit Maro Engel ein weiterer Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer. Maro verbesserte sich in den Rennen um 48 Plätze. Wenn man alle Positionsgewinne zum Ende einer Runde und nicht nur jene im Vergleich zum Startplatz betrachtet, sieht die Bilanz sogar noch etwas beeindruckender aus: Edo verbesserte sich in den 18 Saisonrennen um 216 Positionen. Knapp dahinter liegt in dieser Disziplin erneut Maro mit 210 Positionsgewinnen.

Abschied zum Saisonabschluss

Robert Wickens absolvierte beim Saisonfinale in Hockenheim sein letztes DTM-Rennen. In der kommenden Saison wechselt der Kanadier in die IndyCar Serie, in der er mit Schmidt Peterson Motorsports sein Renndebüt geben wird. Robert ging von 2012 bis 2017 sechs Jahre lang für Mercedes-AMG Motorsport in der DTM an den Start. In 84 DTM-Rennen erzielte er 429 Punkte, 6 Siege, 5 Poles, 5 schnellste Runden und 15 Podestplätze. Sein erfolgreichstes Jahr war die Saison 2016, in der er bis zum vorletzten Rennwochenende in Budapest im Titelkampf mitmischte. In seiner Abschiedssaison gewann er das zweite Rennen auf dem Nürburgring, damit erzielte er seinen letzten DTM-Sieg ausgerechnet auf der Strecke, auf der er 2013 auch sein erstes Rennen gewonnen hat.

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