Fragerunde: Pascal Wehrlein

Pascal, wie beurteilst du den bisherigen Saisonverlauf in der DTM und wem traust du deine Nachfolge als neuer DTM-Champion zu?

Pascal Wehrlein: Natürlich drücke ich meinen ehemaligen Mercedes-Teamkollegen weiterhin die Daumen. Aus ihrer Sicht ist die Saison bislang sehr gut verlaufen. Darüber habe ich mich sehr gefreut, da das Team zu Beginn ja nicht genau wusste, wo es mit dem neuen Auto stehen würde. Aber Mercedes war gerade auf Strecken, auf denen man es aus den letzten paar Jahren nicht unbedingt hätte erwarten können, sehr konkurrenzfähig und konnte dort das Beste herausholen. Im Titelkampf rechne ich mit einem Duell zwischen BMW und Mercedes. Meine beiden Favoriten sind Marco Wittmann und Robert Wickens. Ihnen traue ich im Moment am meisten zu, die Meisterschaft in dieser Saison zu gewinnen. Bei den letzten Rennen konnte man aber erkennen, dass sich jeder Hersteller auf ein bis zwei Fahrer konzentriert. Auch bei Herstellern, die sich im vergangenen Jahr lautstark beschwert haben, sehe ich in dieser Saison, dass sie extrem auf Strategie setzen. Deshalb möchte ich unter den ersten fünf bis sechs Fahrern in der Gesamtwertung noch keinen im Titelrennen abschreiben.

Hinter dir liegen deine ersten 13 Formel 1-Rennen. Wie fällt deine bisherige Zwischenbilanz aus?

Pascal Wehrlein: Sehr positiv. Die Formel 1 war bislang eine richtig coole Erfahrung für mich. Damit ist für mich ein Traum wahr geworden. Ich konnte auch schon einige Highlights setzen, allen voran natürlich meine erste Punkteplatzierung in Spielberg. Dank dieses Ergebnisses stehen wir in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft vor Sauber. Das ist eine großartige Platzierung für unser Team, die wir nun bis zum Saisonende verteidigen möchten.

Welche Ziele hast du dir für den Rest der Saison gesetzt?

Pascal Wehrlein: Vor Saisonbeginn fiel es mir schwer, Ziele zu setzen. Mein großer Wunsch war, zusammen mit Manor Punkte einzufahren. Aber ich wusste, dass das angesichts unserer Situation keine einfache Aufgabe werden würde. Das Team hat in diesem Jahr einen riesigen Schritt nach vorne gemacht und das Auto auch während der Saison extrem gut weiterentwickelt. So gesehen haben wir unsere Ziele erreicht und auch einige Highlights wie in Bahrain, Österreich oder im Qualifying am vergangenen Wochenende in Belgien gesetzt. Wenn man dann seine ersten Ziele erreicht hat, setzt man sich natürlich immer höhere Ziele. Uns ist der Anschluss an das Mittelfeld gelungen. Jetzt möchten wir für den Rest der Saison weitere Schritte nach vorne machen. In dieser Hinsicht ist das kommende Rennwochenende in Monza sehr wichtig, da wir uns dort dank unserer starken Mercedes-Power Unit noch einmal gute Chancen ausrechnen.

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