Quick Chat: Gary Paffett

Gary, du bist im Moment der zweitbeste Mercedes-Fahrer in diesem Jahr. Wie ist die erste Saisonhälfte aus deiner Sicht verlaufen?
Gary Paffett: Insgesamt war sie ziemlich stark. Wir hatten einen sehr guten Saisonstart. Ich habe in den ersten sieben Rennen immer gepunktet, das war sehr gut. Dann hat mich der Unfall am Norisring leider etwas zurückgeworfen, aber in Moskau hatte ich sofort wieder eine gute Pace. Ich bin der zweitbeste Mercedes-Fahrer, aber Lucas war in der ersten Saisonhälfte extrem schnell und es war schwierig, mit ihm mitzuhalten. Ich fühle mich aber sehr wohl im Auto und glaube, dass wir in der restlichen Saison noch einige starke Ergebnisse einfahren können. Darauf freue ich mich sehr und ich denke, dass unsere Positionen in der Meisterschaft nicht den Speed des Autos widerspiegeln. Zu Beginn der zweiten Saisonhälfte bin ich immer noch sehr zuversichtlich.

Wer ist momentan dein Favorit auf den Meistertitel?
Gary Paffett: Das ist eine schwierige Frage. Lucas hat sicher gute Chancen. Er hält vorne mit, aber unsere Pace ist nicht ganz so gut wie die von Audi. Sie scheinen ein bisschen schneller zu sein und können im Moment anscheinend auch etwas einfacher vorne mitmischen. Selbst zwischen den Audi-Fahrern geht es eng zu. Rast hat bislang in diesem Jahr großartige Arbeit abgeliefert und Eki ist ebenfalls mit dabei. Ich denke, es ist zu eng, um etwas sagen zu können. Audi scheint sehr stark zu sein, aber wir drücken Lucas die Daumen und wenn er so schnell fährt wie in der ersten Jahreshälfte, dann hat er eine Chance.

Du hast über die Titelchancen von Lucas gesprochen, aber wie sieht es mit deinen eigenen Chancen aus? Und wie wichtig ist Zandvoort mit Blick auf die Meisterschaft?
Gary Paffett: Es ist noch alles drin. Mathematisch ist es natürlich noch möglich. Aber im Moment ist Lucas der Fahrer, mit der besten Ausgangslage. Natürlich werde ich alles dafür geben, bei jedem Rennen auf der Pole zu stehen und es zu gewinnen. Das ist immer mein Ziel. Ich sage sicherlich nicht, dass der Titel nicht mein Ziel ist. Ich werde weiterhin alles geben und pushen, um meine Chance auf den Gewinn der Meisterschaft zu wahren. Daran besteht kein Zweifel. Es ist für mich härter als für andere, aber nicht unmöglich. Ich werde mein Bestes dafür geben. Zandvoort wird sehr wichtig. Hinter uns liegen fünf Rennwochenenden und es sind nur noch vier zu fahren. Es ist also ungefähr Halbzeit. Nach Zandvoort sind nur noch sechs Rennen übrig. Wer dort ein starkes Ergebnis einfährt, kann sich in einer richtig guten Position wiederfinden. Wer dort ein schlechtes Wochenende erwischt, für den könnte es hart werden, da es danach nicht mehr viele Rennen gibt. Nach der Sommerpause ist Zandvoort ein entscheidendes Wochenende für alle.

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