Der Mercedes-Benz Silberpfeil W 154 in Tripolis.

Der legendäre Dreifachsieg von Tripolis.

Vor 75 Jahren holte der Silberpfeil beim Großen Preis von Tripolis den Dreifachsieg.
  • Der legendäre Dreifachsieg von Tripolis.

  • Einer wie keiner: Der Zwölfzylinder-Silberpfeil W 154.

    Flirrende Hitze. Staubfeiner Sand in allen Poren. Der Gegenwind war bei der Geschwindigkeit von über 200 km/h gewaltig. Und die Strecke eine der gefährlichsten der Welt:

    40 Runden à 13,1 km. Hermann Lang bewältigte sie – unter tosendem Jubel der einheimischen Bevölkerung – in damals spektakulären 2:33:17,14 Stunden. Und er gewann den Großen Preis von Tripolis bereits zum zweiten Mal in Folge – als erster und einziger in der Geschichte würde er ihn 1939 auch noch ein drittes Mal gewinnen können.

    Hermann Lang empfängt 1938 zum zweiten Mal in Folge den Siegerpreis.
    Hermann Lang empfängt 1938 zum zweiten Mal in Folge den Siegerpreis.

    Das Fahrzeug, der Zwölfzylinder W 154 von Mercedes-Benz, dominierte aufgrund seiner perfekten Konstruktion scheinbar wie von selbst die Spitze dieser Saison.

    In der Reihenfolge wie auf dem Foto kamen die Mercedes-Benz W 154 Rennwagen auch ins Ziel: Startnummer 46: Hermann Lang, Manfred von Brauchitsch mit Startnummer 44 und Startnummer 26: Rudolf Caracciola.

    1938 galt eine neue Regel für Grand-Prix-Fahrzeuge: Die sogenannte „3-Liter-Formel“ erlaubte von nun an einen Hubraum für Boliden mit mechanischem Lader von maximal drei Litern. Mit Saugmotor durften die Wagen die 4,5-Liter-Grenze nicht überschreiten.

    Drei Liter. Drei Fahrer. Drei Siege.

    Nach diesen Vorgaben musste aber ein ganz neues Automobil entwickelt werden. Technikchef Rudolf Uhlenhaut nahm die Herausforderung an und konstruierte erstmalig einen Mercedes-Benz Rennwagen mit Zwölfzylindermotor: den legendären W 154. Mit den bis zu 453 PS (333 kW), die dieser Motor zu leisten imstande war, erzielte der neue Silberpfeil mit der stromlinienförmigeren Karosserie in Tripolis gleich einen dreifachen Sieg: Manfred von Brauchitsch belegte den zweiten, Rudolf Caracciola den dritten Platz. Auch bei den Grand Prix von Frankreich und der Schweiz desselben Jahres errang das Mercedes-Benz Team mit dem W 154 spektakuläre Dreifachsiege und sorgte mit dieser legendären Saison dafür, dass die Faszination des Fahrzeugs auch 75 Jahre später ungebrochen bleibt.

    Drei Liter. Drei Fahrer. Drei Siege.

    Nach diesen Vorgaben musste aber ein ganz neues Automobil entwickelt werden. Technikchef Rudolf Uhlenhaut nahm die Herausforderung an und konstruierte erstmalig einen Mercedes-Benz Rennwagen mit Zwölfzylindermotor: den legendären W 154. Mit den bis zu 453 PS (333 kW), die dieser Motor zu leisten imstande war, erzielte der neue Silberpfeil mit der stromlinienförmigeren Karosserie in Tripolis gleich einen dreifachen Sieg: Manfred von Brauchitsch belegte den zweiten, Rudolf Caracciola den dritten Platz. Auch bei den Grand Prix von Frankreich und der Schweiz desselben Jahres errang das Mercedes-Benz Team mit dem W 154 spektakuläre Dreifachsiege und sorgte mit dieser legendären Saison dafür, dass die Faszination des Fahrzeugs auch 75 Jahre später ungebrochen bleibt.

    In der Reihenfolge wie auf dem Foto kamen die Mercedes-Benz W 154 Rennwagen auch ins Ziel: Startnummer 46: Hermann Lang, Manfred von Brauchitsch mit Startnummer 44 und Startnummer 26: Rudolf Caracciola.

    1938 galt eine neue Regel für Grand-Prix-Fahrzeuge: Die sogenannte „3-Liter-Formel“ erlaubte von nun an einen Hubraum für Boliden mit mechanischem Lader von maximal drei Litern. Mit Saugmotor durften die Wagen die 4,5-Liter-Grenze nicht überschreiten.

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