Für den tape.tv Gründer Conrad Fritzsch ist der 1979 450 SLC ein Ort der Inspiration und ein Stück Authentizität.

Der Mercedes-Benz 450 SLC und Conrad Fritzsch.

Für Conrad Fritzsch, Gründer des Musikfernsehsenders „tape.tv“, ist sein 1979er Mercedes-Benz 450 SLC ein Ort der Inspiration.
  • Der Mercedes-Benz 450 SLC und Conrad Fritzsch.

  • Die Suche nach Authentizität.

    Authentizität und Charakter: Das waren Conrad Fritzschs Prämissen bei der Suche nach einem authentischen Fahrzeug, das seiner Lebens- und Arbeitsphilosophie entspricht.

    Authentizität und Charakter: Das waren Conrad Fritzschs Prämissen bei der Suche nach einem authentischen Fahrzeug, das seiner Lebens- und Arbeitsphilosophie entspricht.

    Ohnehin ist der gebürtige Berliner und Gründer der Musikplattform tape.tv immer auf der Suche nach dem „Authentischen“ – sei es ein Interview über den Dächern seiner geliebten Hauptstadt oder das Röhren seines 450 SLC, wenn er nachts auf dem Heimweg durch deren Straßen gleitet.

    Fritzsch – der Musikliebhaber.

    Mit tape.tv versucht Fritsch, die Zeitlosigkeit der Musik in die digitale Welt zu transportieren und damit die Beziehung der Musikliebhaber zu ihren Lieblingssongs zu stärken. Beflügelt von zahlreichen Auszeichnungen wächst die 2008 gegründete Firma schnell von einem bescheidenen Start-up zu Deutschlands bedeutendster Musikplattform für aufstrebende Musiker-Talente.

    Mit tape.tv versucht Fritsch, die Zeitlosigkeit der Musik in die digitale Welt zu transportieren.

    Trotz des rasanten Aufstiegs von tape.tv, der von zahlreichen Medienkooperationen und Auszeichnungen zusätzlich beschleunigt wurde, blieb Fritzsch seinen Grundsätzen stets treu. Dazu zählen beispielsweise die kostenfreie Nutzung der Plattform und die ausschließliche Produktion und Kuration hochwertiger Inhalte.

    Fritzsch betrachtet seinen importierten Mercedes-Benz 450 SLC als Quelle der Kreativität und Introspektion.

    „SLC fahren ist fast wie Meditation“.

    Diese Wertschätzung des menschlichen Erlebens spiegelt sich auch in Fritzschs Vorliebe für ergreifende Momente wider. So betrachtet er seinen importierten SLC als Quelle der Kreativität und Introspektion. „Es ist schön, das Fahrzeug zu spüren, den Motor zu spüren, von Motor und Wagen eingenommen zu werden, die Straße zu fühlen, den Sound zu hören. Im SLC zu fahren und dabei den leisen Geräuschen seines Motors zu lauschen ist fast ein bisschen wie Zen-Meditation.“ Mit Fritzschs SLC werden altbekannte Wege so zu bedeutungsvollen Reisen.

    Die erste große Liebe.

    Verliebt hat sich Fritzsch bereits als Teenager in den 450 SLC. Verehrt als einer der schönsten Mercedes-Benz aller Zeiten, hatte das Coupé einen Auftritt in der amerikanischen Erfolgsserie Dallas aus den 1970er Jahren. In der Zeit vor dem Mauerfall erschien das feuerrote 6-Zylinder Cabriolet der Südstaaten-Millionäre wie ein Stern aus einem anderen Universum – der fernab der Einschränkungen der ehemaligen DDR auf einer freien Straße unterwegs ist.

    Verliebt hat sich Fritzsch bereits als Teenager in den Mercedes-Benz 450 SLC.

    Nach dem Mauerfall und einigen kurzen Affären mit stetig schnelleren Fahrzeugen kehrte Fritzsch schließlich zu seiner ersten großen Liebe zurück.

    Der Weg ist das Ziel.

    „Ich habe gegoogelt und diese SLC Coupé Version mit dem schöneren Design entdeckt. Es ist ein ehrliches Auto. Es hat einen charakteristischen Klang und er hat eine Geschichte, die zu meiner eigenen passt. Deshalb habe ich mich ins Flugzeug gesetzt und mir das Coupé schließlich gekauft.“ So hat Fritzsch nicht nur sein Traumauto wiederentdeckt, sondern auch seine Wertschätzung des Authentischen: Neben Servolenkung, Sitzheizung und Panoramadach verkörpert der 450 SLC die Verschmelzung von Routine mit Leidenschaft.

    „Ich kann mir nicht vorstellen, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die ich nicht mag, nur um viel Geld zu verdienen. Genauso wenig kann ich vorstellen, ein Auto zu besitzen, das mich einfach nur von A nach B bringt. Für mich galt schon immer: Der Weg ist das Ziel.“

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