Vorläufer der S-Klasse: Mercedes-Benz 770 „Großer Mercedes“ (W 07, 1930 bis 1938). Im Bild ein Fahrzeug aus dem Jahr 1931.

Einzigartige Tradition.

Im Mittelpunkt der Retro Classics: die Historie der S-Klasse.
  • Einzigartige Tradition.

  • Die S-Klasse – tief verwurzelt in der Marken-Geschichte.

    Die einzigartige Tradition der S-Klasse wurde auf der Retro Classics 2013 in Stuttgart durch Exponate aus allen Epochen der Oberklasse- und Luxusklasse-Fahrzeuge von Mercedes-Benz und den Vorgängermarken lebendig. Die Exponat-Auswahl unterstrich, wie tief die S-Klasse in der Marken-Geschichte verwurzelt ist – weit über die neuere Baureihen-Geschichte seit den 1950er-Jahren hinaus. Aus dem Museum brachte Mercedes-Benz Classic ein ganz besonders spektakuläres Exponat zur Messe: jenen Mercedes-Simplex 60 PS von 1904, der dem Kaufmann Emil Jellinek, dem Vater von Namenspatronin Mercedes Jellinek, als Reisewagen diente. Aus der unternehmenseigenen Sammlung waren außerdem ein Typ Nürburg 460 von 1929 und ein Typ 770 „Großer Mercedes“ von 1931 zu sehen.

    Mercedes-Simplex 60 PS (1904), hier der Reisewagen aus dem Besitz von Emil Jellinek.
    Mercedes-Simplex 60 PS (1904), hier der Reisewagen aus dem Besitz von Emil Jellinek.

    Die Markenclubs bereicherten die Fahrzeugausstellung, beispielsweise mit Automobilen aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg wie dem Typ Mannheim oder dem Typ 500 K. Aber auch Exponate aus der jüngeren Fahrzeug-Geschichte waren vertreten.

    S-Klasse, Baureihe 140 (1991-1998), hier ein S 600 mit langem Radstand (1994).
    S-Klasse, Baureihe 140 (1991-1998), hier ein S 600 mit langem Radstand (1994).

    Gemeinsamer Auftritt.

    Der Classic-Bereich des ältesten Automobilherstellers der Welt und die Markenclubs im Zeichen des Sterns zeigten auf 2.400 Quadratmetern Fläche eine starke gemeinsame Präsenz. „In diesem Jahr tritt Mercedes-Benz Classic zusammen mit den offiziell anerkannten Markenclubs in Halle 7 auf“, sagte Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic.

    „Diese gemeinsame Präsenz ist uns inhaltlich wie räumlich ein wichtiges Anliegen, denn sie unterstreicht die starke Verbundenheit von Mercedes-Benz Classic mit den hoch engagierten Mitgliedern der Markenclubs.“

    „Schwere Jungs“.

    Einen weiteren Teil der Ausstellung machten historische Nutzfahrzeuge aus. In Halle 8 präsentierte Mercedes-Benz 14 historische Lastwagen, drei Neuzeit-Kipper und zwei Schwerlast-Lkw – ein Rundgang durch die Geschichte der Baufahrzeuge der Nachkriegszeit. Das Spektrum der Exponate reichte von den „Schweren Jungs“ fürs Wirtschaftswunder und den Wiederaufbau in den 50er-Jahren über die Langschnauzer, Rundhauber und die ersten LP-Frontlenker der 60er-Jahre bis zur „Neuen Generation“ der 70er- und 80er-Jahre. Die erste Zündung im Lastwagen, damals noch mit Benzin aus der Apotheke, erfolgte vor 117 Jahren in Bad Cannstatt, wo Gottlieb Daimler 1896 seinen Motorwagen für das Transportgewerbe baute. Schon ein Jahr später stellte die Daimler-Motorengesellschaft ein Gefährt für 5 Tonnen Nutzlast vor.

    Der „5,0 ton Ritzelwagen“ mit 35 PS wurde von Daimler von 1908 bis1911 gebaut.
    Der „5,0 ton Ritzelwagen“ mit 35 PS wurde von Daimler von 1908 bis 1911 gebaut.

    Daimler versprach schon damals: „Auf meine Lastwagen können Sie sich verlassen.“ Heute heißt das international auf Englisch: „Trucks you can trust“.

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