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  • Fritz Erle (Startnummer 68) gewinnt auf dem 50 PS starken Benz Spezial-Tourenwagen die erste Prinz-Heinrich-Fahrt. Der Wettbewerb verläuft vom 9. bis 17. Juni 1908 über 2.201 Kilometer von Berlin über Stettin, Kiel, Hamburg, Hannover, Köln und Trier nach Frankfurt am Main. Benz & Cie. startet bei der ersten Prinz-Heinrich-Fahrt mit insgesamt elf Fahrzeugen.
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    Rekordjäger und Meisterfahrer.

    Mercedes-Benz Motorsport-Jubiläen 2018.

Jubiläen spektakulärer Meistertitel.

2018 ist für Mercedes-Benz nicht irgendeine Jahreszahl, denn in diesem Jahr stehen gleich mehrere Jubiläen spektakulärer Meistertitel an. Vor 80 Jahren wurde Rudolf Caracciola auf dem legendären Mercedes-Benz W 154 zum dritten Mal Grand-Prix-Europameister; vor 20 Jahren gewann Mika Häkkinen zum ersten Mal die Formel-1-WM und vor exakt zehn Jahren feierte der aktuelle Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton seinen ersten WM-Titel.

Der Mercedes-Benz Zwölfzylinder-Rekordwagen W 125, mit dem Rudolf Caracciola Rekord fährt: 432,7 km/h auf öffentlichen Straßen – ein Rekord, der erst nach fast 80 Jahren eingestellt wird.

Der spätere Sieger Rudolf Caracciola auf Mercedes-Benz 3-Liter-Formel-Rennwagen W 154 bei der Coppa Acerbo in Pescara.

Mit drei Europameistertiteln und unzähligen Siegen ist Rudolf Caracciola der erfolgreichste Rennfahrer der Vorkriegszeit. Hier nach seinem Sieg beim Großen Preis von Deutschland im Juli 1937.

Mit drei Europameistertiteln und unzähligen Siegen ist Rudolf Caracciola der erfolgreichste Rennfahrer der Vorkriegszeit. Hier nach seinem Sieg beim Großen Preis von Deutschland im Juli 1937.

Einer der erfolgreichsten Rennfahrer aller Zeiten.

Einer der erfolgreichsten Rennfahrer aller Zeiten macht sich im Jahre 1938 unsterblich. Auf der heutigen Autobahn A 5 fuhr Rudolf Caracciola als Mercedes-Benz Werksfahrer am frühen Morgen des 28. Januar 1938 mit 432,70 km/h einen Hochgeschwindigkeitsrekord auf öffentlichen Straßen, der fast acht Jahrzehnte Bestand hatte. In den 1920er-Jahren war die HaFraBa-Schnellstraße (Hamburg – Frankfurt – Basel) erdacht und im Mai 1935 als Reichautobahn schließlich eröffnet worden. Hier fanden die legendären Hochgeschwindigkeitsfahrten zwischen Mercedes-Benz und der Auto Union statt, die mit dem Rekord von Rudolf Caracciola und dem Tod des Konkurrenten Bernd Rosemeyer in einem Auto Union Typ R am gleichen Tag ein Ende fanden.

Erfolgreiche Jahre.

Für Caracciola war 1938 nicht nur wegen seines spektakulären Geschwindigkeitsrekordes sein erfolgreichstes Jahr. Nach 1935 und 1937 wurde der gebürtige Remagener im gleichen Jahr ein drittes Mal Grand-Prix-Europameister, was mit dem heutigen Formel-1-Weltmeistertitel zu vergleichen ist. Rudolf Caracciola siegte beim Großen Preis der Schweiz und belegte bei den anderen drei zur Europameisterschaft zählenden Rennen zweimal Platz zwei und einmal Platz drei. Sein Auto: der Mercedes-Benz W 154 mit seinem über 450 PS starken Dreiliter-V12, der je nach Getriebe- und Hinterachsauslegung bis zu 310 km/h schnell sein konnte. Der nach der neu eingeführten Dreiliterformel konstruierte Wagen dominierte das Renngeschehen gleich in seiner ersten Saison und verhalf Caracciola zum dritten Titel.

1998 wurde der Finne Mika Häkkinen auf McLaren Mercedes-Team erstmals Formel-1-Weltmeister. Der McLaren MP4/13 wurde ebenfalls von einem Dreiliter-Motor (diesmal ein V10-Triebwerk) zu sportlichsten Höchstleistungen auf den Rennstrecken dieser Welt getrieben. Am Ende sicherte sich Mika Häkkinen den Titel vor Rekordsieger Michael Schumacher und konnte seinen Formel-1-Titel auf dem Nachfolgemodell McLaren MP4/14 ebenfalls mit Mercedes-Power verteidigen. Bei 161 Starts in der Königsklasse des Motorsports holte der schnelle Finne 20 Siege und 51 Podestplätze.

Beim Großen Preis von Mexiko im Oktober 2017 wird Lewis Hamilton vorzeitig zum vierten Mal Formel-1-Weltmeister – zum dritten Mal mit dem Team MERCEDES AMG PETRONAS.

Beim Großen Preis von Mexiko im Oktober 2017 wird Lewis Hamilton vorzeitig zum vierten Mal Formel-1-Weltmeister – zum dritten Mal mit dem Team MERCEDES AMG PETRONAS.

Jüngster Fahrer aller Zeiten.

Im vergangenen Herbst feiert Lewis Hamilton seinen vierten Weltmeistertitel – den insgesamt 17. eines britischen Rennfahrers. Doch bereits vor zehn Jahren gewann der Brite als damals jüngster Fahrer aller Zeiten in seinem zweiten Formel-1-Jahr seine erste Weltmeisterschaft. 2007 – im Jahr zuvor – war er auf Anhieb Vizeweltmeister geworden. Nach 1954, 1955, 1998, 1999 und 2014–2016 ist sein 2017 errungener Titel der achte für die Silberpfeile, die aktuell mit dem MERCEDES AMG PETRONAS Team an den Start gehen. Bei insgesamt 209 Starts konnte Lewis Hamilton 62 Mal gewinnen, belegte 118 Podiumsplätze und erreichte 73 Pole Positions (Stand: März 2018).

Die Acht am Ende der Jahreszahl.

Da die Acht am Ende der Jahreszahl für die Mercedes-Benz Piloten ein gutes Omen zu sein scheint, darf man auf die Formel-1-Saison 2018 gespannter denn je sein. Lewis Hamilton wird alles daransetzen, seinem letztjährigen Titel die Nummer fünf folgen zu lassen. Und Teamkollege Valtteri Bottas wird sich mit der Position des Zweiten kaum begnügen und ebenfalls voll auf Sieg fahren. Spannender könnte es kaum sein.

Mika Häkkinen beim Großen Preis von Japan in Suzuka, dem Abschlussrennen der Saison 1998, auf dem Wege zu seinem ersten Formel-1-Weltmeistertitel.

Mika Häkkinen beim Großen Preis von Japan in Suzuka, dem Abschlussrennen der Saison 1998, auf dem Wege zu seinem ersten Formel-1-Weltmeistertitel.

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