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Episode 7: Offen für die Zukunft.

Wer in die Zukunft schauen möchte, kann ja mal eben dorthin fahren. So, wie Mercedes-Benz mit dem Forschungsfahrzeug F 015 Luxury in Motion. Es blickt in eine Zeit in vielleicht zwanzig oder dreißig Jahren, in der autonomes und unfallfreies Fahren Alltag ist. Und in der Technologien, die heute das Topniveau markieren, von neuen Erfindungen abgelöst sind.

Mercedes-Benz F 015 Luxury in Motion.

Die Zukunft wird Gegenwart.

Es ist eine schöne Vorstellung – dass das Mercedes-Benz Forschungsfahrzeug F 015 Luxury in Motion aus der Zukunft zu uns gekommen ist. Und fast so ist es ja auch. Denn gebaut wurde es zwar heute – aber mit allen Vorstellungen und allem Wissen, wie Mobilität morgen aussehen könnte.

Freiräume für Kommunikation, Arbeit oder Entspannung.

Der F 015 Luxury in Motion hat viele neuartige Technologien an Bord. Zentral ist der autonome Fahrmodus: Das Fahrzeug steuert selbst. Fahrer und Beifahrer können voller Vertrauen auf die Fähigkeiten des Wagens ihre Sitze nach hinten drehen.

So entstehen Freiräume für Kommunikation, Arbeit oder Entspannung. Kein Wunder, dass dieses Forschungsfahrzeug einen vollkommen neu gestalteten Innenraum hat.

Zukunftsweisende Technik für Serienfahrzeuge von morgen.

Das Forschungsfahrzeug hilft den Forschern und Entwicklern, viele Jahre im Voraus zu denken. Sie können frühzeitig innovative Lösungen erproben, um sie dann in Ruhe bis zur Serienreife zu entwickeln. Und sie geben zugleich der Öffentlichkeit eine starke Chance, sich mit der Zukunft auseinanderzusetzen. Denn die kommt meist schneller als gedacht. Diese Vorgehensweise erstreckt sich bei Mercedes-Benz nicht allein auf Personenwagen. Der Future Truck 2025 gibt einen Ausblick auf autonom fahrende Lastwagen und die Logistikbranche von morgen.

Keine Frage: Vielleicht sehen künftige Fahrzeuge anders aus als der F 015 Luxury in Motion oder der Future Truck 2025. Aber einige Merkmale werden es sicherlich in künftige Serienfahrzeuge schaffen. Welche das sind? Das wird tatsächlich erst die Zukunft zeigen.

Future Truck 2025.

Die Forschungsfahrzeuge von Mercedes-Benz befördern das Denken um Mobilität nach vorn. Sie haben eine lange Tradition.

Das erste Automobil der Welt ist zugleich das erste Forschungsfahrzeug: Benz Patent-Motorwagen, 1886.

Eine Innovationsgeschichte von Anfang an.

Es wäre nicht falsch zu sagen, dass das erste Automobil der Welt zugleich das erste Forschungsfahrzeug in der Markengeschichte war. Carl Benz meldete am 29. Januar 1886 seinen Motorwagen zum Patent an. Auf dessen Basis entwickelte er es zum Serienfahrzeug. Und damit öffnete er der Welt ein vollkommen neues Zeitalter der persönlichen Mobilität. Das Potenzial hat übrigens sein damaliger Konkurrent Gottlieb Daimler zur exakt gleichen Zeit erkannt und in seinen Fahrzeugen umgesetzt.

Vorausdenken und Ideen ausprobieren: Dafür sind Forschungsfahrzeuge sowohl geeignete als auch überzeugende Vehikel. Jedes Einzelne hat wichtige Technologien für spätere Serienfahrzeuge an Bord. Dies zeigt ein Blick auf die jüngeren Fahrzeuge mit dem „F“ im Namen und einige ihrer Technologien, die der Zeit voraus waren – und die teilweise heute Serienstand sind.

Forschungsfahrzeuge von Mercedes-Benz mit einigen ihrer Highlights.

Sie geben überzeugende Antworten auf die Fragen von morgen und schaffen Vertrauen in die Automobilität der Zukunft.

Das Projekt Prometheus für Mobilität in der Zukunft.

Neben den Forschungsfahrzeugen arbeiten die Ingenieure natürlich auch mit umgebauten Serienfahrzeugen, um Technologien zu entwickeln und zu erproben. Ein umfassendes Projekt war Prometheus (Programme for European Traffic with Highest Efficiency and Unprecedented Safety), ein 1986 gestartetes europäisches Verbundprojekt unter der Federführung von Mercedes-Benz für Mobilität in der Zukunft. Es ist eine einzigartige Forschungskooperation aller großen europäischen Automobilhersteller, ihrer Zulieferer und zahlreicher wissenschaftlicher Institute. Das Projekt läuft acht Jahre, im Oktober 1994 werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt.

Projekt Prometheus (1986 bis 1994) und das Forschungsfahrzeug VITA: wegweisend für heutige Assistenzsysteme und sogar für das autonome Fahren.

Zahlreiche Erkenntnisse leben im modernen Automobil fort, beispielsweise die aktive Abstandsregelung oder die automatische Notbremse – in Personenwagen wie in Nutzfahrzeugen. Bis in die Zukunft des autonomen Fahrens wirkt Prometheus hinein.