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  • Goodwood Festival of Speed: Silberjubiläum mit Silberpfeilen.
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    Goodwood Festival of Speed: Silberjubiläum mit Silberpfeilen.

    Mitte Juli 2018 feiert das Goodwood Festival of Speed sein 25-jähriges Jubiläum.

Jedes Jahr eine gigantische Party in Südengland.

Die „größte automobile Gartenparty der Welt“ jubiliert: Mitte Juli 2018 feiert das Goodwood Festival of Speed sein 25-jähriges Jubiläum. Bei strahlendem Wetter ist es mit extrem vielen Geburtstagsgästen rappelvoll. Als Stammgast der renommierten Veranstaltung auf dem Landsitz des Herzogs von Richmond feiert Mercedes-Benz Classic natürlich mit und bringt zahlreiche Rennfahrzeuge und Rennfahrer nach Südengland.

Immer noch voller Drehfreude: Mercedes-Benz GT-Rennsportwagen CLK-LM aus dem Jahr 1998.

Immer noch voller Drehfreude: Mercedes-Benz GT-Rennsportwagen CLK-LM aus dem Jahr 1998.

„Rekord-Riese“: Mercedes-Benz T 80 aus den 1930er-Jahren. Das offene Fahrgestell erlebt in Goodwood nach fast 80 Jahren seine Weltpremiere.

„Rekord-Riese“: Mercedes-Benz T 80 aus den 1930er-Jahren. Das offene Fahrgestell erlebt in Goodwood nach fast 80 Jahren seine Weltpremiere.

Das Projekt T 80 lebt bis heute.

Malcolm Campbell, George Eyston, John Cobb: Diese britischen Motorsportler schrauben in den 1930er-Jahren den absoluten Geschwindigkeitsrekord mächtig in die Höhe. Bei 595,04 km/h über dem fliegenden Kilometer liegt er schließlich. Der deutsche Rennfahrer Hans Stuck will noch schneller sein und stößt das Projekt T 80 an. Von Mercedes-Benz gebaut, peilt der Rekordwagen bis zu 650 km/h an. Durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs konnte jedoch der Rekordwagen nie sein Potential unter Beweis stellen.

Ein Tummelplatz der Rennfahrer.

2018, rund 80 Jahre später. Dort, wo damals der absolute Rekord liegt, feiert Mercedes-Benz eine Weltpremiere: im Mutterland des britischen Empire. In Goodwood präsentiert die Marke das originale Fahrgestell des T 80. Erstmals ist es öffentlich ausgestellt, und der authentisch rekonstruierte Gitterrohrrahmen veranschaulicht die eindrucksvollen Dimensionen des „Rekord-Riesen“. Das Exponat ist an allen Tagen dicht umdrängt. Unter den Gästen: Hans-Joachim Stuck, Sohn des Rekordwagen-Initiators und ebenfalls ein bekannter Motorsportler. Das Goodwood Festival of Speed ist jedes Jahr ein Tummelplatz der Rennfahrer.

Überall sieht man internationale Berühmtheiten aus früheren Jahren und von heute. Valtteri Bottas von Mercedes-AMG Petronas Motorsport schaut am Sonntag vorbei und flitzt mit einem Mercedes-Benz W 196 R aus dem Jahr 1955 den Hügel hoch. George Russell, sein Testfahrer-Kollege, erledigte die schöne Übung bereits am Samstag. Das wären aktuelle Silberpfeil-Piloten. Klaus Ludwig, Jochen Mass und Bernd Schneider sind ebenfalls da. Sie sorgten für frühere Sternstunden und sind ebenfalls Legenden.

Bildergalerie.

Eindrucksvoll: Wenn im Paddock von Goodwood die Motoren angelassen werden, lässt sich die enorme Leistungsfähigkeit der Silberpfeile erahnen.

Eindrucksvoll: Wenn im Paddock von Goodwood die Motoren angelassen werden, lässt sich die enorme Leistungsfähigkeit der Silberpfeile erahnen.

Schnelle Silberware aus Stuttgart.

Und die weitere schnelle Silberware aus Stuttgart fürs „Silver Jubilee“? Mercedes-Benz Classic hat viele Rennwagen dabei. W 25 von 1934, W 125 von 1937, W 154 und W 165 von 1939, 300 SLR (W 196 S) von 1955 und CLK-LM von 1998, dazu das Fahrgestell des W 125 Zwölfzylinder-Rekordwagens von 1938, das mit Stromlinienkarosserie damals den Rekord auf 437 km/h schraubt: Dem Kenner lassen diese Kürzel und Jahreszahlen das Wasser im Mund zusammenlaufen, er weiß um die Technik und die Motorsporterfolge. Aber wenn im Paddock von Goodwood die Motoren angelassen werden und die Erde bebt, erahnen selbst Nicht-Markenkenner über das akustische Spektakel die enorme Leistungsfähigkeit dieser berühmten Rennwagen.

Ein Fest für Fahrzeugliebhaber.

Und das ist noch nicht alles. Nur einen Steinwurf vom Paddock entfernt sind jüngere Formel-1-Silberpfeile zu sehen. Oder auch wunderschöne Modelle im Maßstab 1:4 der Rekordwagen aus den 1930er-Jahren, mit denen sich die Mercedes-Benz Designer beschäftigt haben.

Ein Ergebnis ihrer Arbeit: Die jüngst von der Marke präsentierte Skulptur „Aesthetics Progressive Luxury“. Sie zeigt, wie zeitloses Stromlinien-Design mit moderner Formensprache harmoniert. Wer weiß, vielleicht finden sich Karosseriezüge ja einmal an neuen Automobilen wieder?

Fahrzeugliebhaber können in Goodwood so richtig schwelgen. Wohin man schaut, sind berühmte Mobile aus allen Epochen zu sehen – im Stand und auch in voller Fahrt. 1,16 Meilen (1,87 Kilometer) ist die Bergrennstrecke lang, zusätzlich gibt es seit 2005 die 2,5 Kilometer lange „Rallye Stage“. Die „Moving Motor Show“ stellt neueste Fahrzeuge fahrdynamisch vor. Eindrucksvolle Erlebnisse werden aber nicht nur auf dem Boden geboten, sondern auch im Himmel: Die Flugshows während des Festival of Speed sind ebenfalls legendär. Und die überall stattfindenden Rennfahrer-Interviews.

Am liebsten volle Fahrt voraus: Silberpfeil Mercedes-Benz W 154 aus dem Jahr 1939.

Am liebsten volle Fahrt voraus: Silberpfeil Mercedes-Benz W 154 aus dem Jahr 1939.

Mit Mercedes-Benz in die Zukunft.

Mercedes-Benz ist Stammgast beim Goodwood Festival of Speed. Die Marke begleitet diese renommierte Veranstaltung von Beginn an. Zugleich entwickelt sich das Festival seit 25 Jahren immer weiter – so fährt die Vision des Herzogs von Richmond in die Zukunft. Nächstes Jahr geht es weiter. Und berühmte Silberpfeile werden wieder mit von der Partie sein. „See you there!“