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Weltreise Rundhauber

In sieben Jahren um die Welt.

Abenteuerreise im Mercedes-Benz LA 911 über fünf Kontinente.

„Jetzt oder nie!“

Vor etwa zehn Jahren beschlossen zwei junge Menschen aus der bayerischen Region Oberpfalz: „Wir wollen die Welt sehen!“ Sabine Hoppe, Absolventin einer Kunstakademie, und Thomas Rahn, Architekt und Forstwissenschaftler, beide Mitte 20, sagten sich: „Jetzt oder nie!“

Weltreise Rundhauber

Aus der Idee wurde ein Plan, aus dem Plan eine Weltreise. Sie begann 2009, führte über fünf Kontinente und endete 2015 mit der Rückkehr nach Amberg.

Weltreise Rundhauber

Gesucht und gefunden.

Wer auf eigenen Rädern unterwegs sein will, braucht ein Fahrzeug. 2007 hat das Paar sein Reisemobil in einer Annonce entdeckt: einen allradgetriebenen Mercedes-Benz LA 911, gebaut 1977 in Wörth am Rhein, in Dienst gestellt vom Bundesgrenzschutz, von einem späteren Besitzer zum Expeditionsfahrzeug mit Wohnkabine, Einzelbereifung und Zusatztanks ausgebaut.

Als Sabine Hoppe und Thomas Rahn den „Kurzhauber“ (so die geläufige Bezeichnung für diese Bauform, die Mercedes-Benz mehr als 30 Jahre lang anbot) trafen, trug er schon seinen Namen: Paula. Paula hat das Abenteurer-Paar durch 54 Länder auf fünf Kontinenten begleitet. Auf dem bolivianischen Salzsee Salar de Uyuni gab die Wohnkabine auf 3600 Metern Höhe Schutz vor einer frostkalten Nacht.

Bilder im Kopf.

„Man sieht im Lauf seines Lebens so viele Bilder aus aller Welt“, sagt Thomas Rahn, „dass man meint, sie zu kennen.“ „Doch wir wollten uns ein eigenes Bild machen“, ergänzt Lebensgefährtin Sabine Hoppe.

Außer ihrem eigenen Bild haben sie Tausende von Fotografien gemacht, die sie in öffentlichen Shows zeigen und erzählen. So auch ihre Begegnung mit einer Gruppe von Pavianen im Hochland von Äthiopien.

Weltreise Rundhauber
Weltreise Rundhauber

Ein Lastwagen von Welt.

„So eigenartig es klingen mag: Ich hatte schon als Kind den Wunsch zu solch einer Reise – in einem Mercedes-Geländewagen“, sagt Thomas Rahn. Dass dann ein LA 911 der zuverlässige Begleiter der Reisenden wurde, war indes nicht nur ein Wirklichkeit gewordener Kindheitstraum: Die in großen Stückzahlen produzierten „Kurzhauber“ und „Langhauber“ von Mercedes-Benz sind bis heute in vielen Ländern und auf fast allen Kontinenten vertreten.

Die Chance auf Ersatzteile und Reparaturmöglichkeiten könnte nicht besser sein. Am Stadtrand von Tabriz trifft Paula auf Kollegen, die ebenfalls noch täglich im Einsatz stehen. „Der politisch umstrittene Iran hat auf uns einen der tiefsten Eindrücke der Reise gemacht“, erzählt Sabine Hoppe. „Überall trafen wir auf freundliche Menschen, die uns begrüßten: ,Welcome to Iran‘.“

Weltreise Rundhauber

„Gefahr“ kommt von Fahren.

Im deutschen Wort „Gefahr“ steckt das Verb fahren. Immer schon haben Menschen auf Reisen auch kritische Situationen erlebt und mussten sie meistern. Ausgeraubt oder überfallen wurden die Abenteurer aus Bayern nie, doch haarsträubende Momente gab es.

So etwa die Passage über den Camino de la Muerte, die legendäre Todesstraße hinauf ins bolivianische Hochland. Bis zu 800 Meter tief tun sich die Abgründe auf, während die Straße stellenweise kaum breiter ist als ein Lkw.

Bleibende Eindrücke.

Wenn ein Land sich Kilometer für Kilometer wie ein Mosaik zu einem Eindruck fügt, ist dies eine einzigartige Erfahrung für Reisende. Speziell in Gegenden, die mitteleuropäischen Sehgewohnheiten entgegenstehen. So etwa die menschenleere Steppe Kasachstans, über der sich im Juli 2010 ein endloser Himmel türmt.

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Die Reiseroute.

120 000 Kilometer haben Paula, Sabine und Thomas von 2009 bis 2015 gemeinsam zurückgelegt. Thomas Rahn sagt: „Das war bestimmt nicht die letzte große Reise mit Paula.“

Über ihre Erfahrungen berichten Sabine Hoppe und Thomas Rahn in Bildvorträgen. Aktuelle Termine unter: www.abseitsreisen.de

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