Recherche.

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    Rund 75 Jahre nach der Entwicklung des einzigartigen Stromlinienwagens beginnt dessen Restaurierung und Rekonstruktion. Es wird eines der aufwändigsten Projekte dieser Art. Es startet in den Archiven, wo man Skizzen, Fotos und andere Dokumente entdeckt, die den Restaurierungs- und Rekonstruktionsprozess des 540 K auf Basis bewährter handwerklicher Verfahren ermöglichen. So bleibt Originalität von Anfang an gewahrt.

    Reise in die Vergangenheit.

    Wie restauriert und rekonstruiert man ein legendäres Automobil, von dem nur noch Chassis, Hinterachse und einige Anbauteile existieren? Vor dieser Frage stehen die Experten von Mercedes-Benz Classic Anfang 2012 und beschließen, ihr Projekt mit einer Zeitreise zu starten. Ihr Ziel sind die 1930er-Jahre: In den Archiven des Stuttgarter Autoherstellers, wo Millionen Originaldokumente aus der Geschichte des Automobils aufbewahrt werden, hoffen sie, jene Unterlagen zu finden, die den Stromlinienwagen und seine Technik beschreiben. Geduld ist gefragt – und wird belohnt: Die sogenannte Linienrisszeichnung, Auslieferungsbücher sowie Archivaufnahmen des Fahrzeugs sind für das Team von unschätzbarem Wert. Diese Dokumente liefern wertvolle Hinweise auf Materialauswahl, Konstruktion und Fertigung des Wagens. Die Offertzeichnung trägt die Unterschrift von Hermann Ahrens und ist quasi der Geburtsschein des Stromlinienwagens.

    Nun kann der nächste Schritt geplant werden: Die Daten aus der Linienrisszeichnung wandelt der Computer in ein dreidimensionales Flächenmodell um, das wiederum zur Anfertigung der Fertigungszeichnungen, Hilfswerkzeuge und Schablonen dient.

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