Mercedes-Benz 220 b bis 300 SE lang (1959 - 1965).

  • Mercedes-Benz 220 b bis 300 SE lang (1959 – 1965).

  • Die 1959 eingeführten „Heckflossen“-Modelle 220, 220 S und 220 SE (W 111) haben ihren Beinamen nach den dezenten Heckflossen, welche die hinteren Kotflügel zieren.

    Wegen ihrer Funktion als Einparkhilfe werden sie offiziell „Peilstege“ genannt. Die neue Mercedes-Benz Oberklasse-Generation ist ein ganz besonderer Meilenstein der Automobilgeschichte, weil hier die von Béla Barényi erdachte Sicherheitskarosserie erstmals in einem Serienautomobil umgesetzt wird. Knautschzonen an Front und Heck nehmen bei einem Unfall Aufprallenergie auf und schützen dadurch die Insassen.

     

    1961 erscheint als Topmodell der Modellreihe der 300 SE (W 112). Er ist serienmäßig mit Luftfederung und dem neu entwickelten Mercedes-Benz Automatikgetriebe ausgerüstet. In der Ausführung als 300 SE lang begründet er 1963 die Tradition der Oberklasse-Langlimousinen von Mercedes-Benz: der 10 cm längere Radstand ermöglicht den Fondpassagieren ein deutliches Plus an Beinfreiheit und Reisekomfort.

     

    Highlights

    • Sicherheitsfahrgastzelle mit Knautschzonen (vorne und hinten)
    • Gepolstertes Lenkrad und „entschärfter Innenraum“
    • Keilzapfen-Türschlösser mit zwei Sicherheitsrasten
    • Scheibenbremsen (300 SE, ab 1961)
    • Zweikreis-Bremsanlage (ab 1963)
    • Viergang-Automatikgetriebe (ab 1961)
    • Luftfederung (300 SE, ab 1961)
    • Langversion lieferbar (300 SE, ab 1963)
    • Zentralverriegelung als Sonderausstattung (300 SE lang)

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