Mercedes-Benz Classic Kalender 2017: Titel.

Mercedes-Benz Classic Kalender 2017 – aus klein wird groß.

Ein Spiel mit Illusionen.

  • Mercedes-Benz Classic Kalender 2017 – aus klein wird groß.

  • Eine Rennszene von 1937, oder?

    Was passiert, wenn Menschen, die professionell in Kreativberufen arbeiten und zugleich Automobilenthusiasten sind, zusammenkommen, um einen Wandkalender für Mercedes-Benz Classic zu entwerfen? Sie haben eine Idee: Automodelle im Maßstab 1:18 so zu inszenieren, dass sie erst auf den zweiten Blick als Modell zu erkennen sind. Realität und Fiktion sollen sich in zwölf Motiven vermischen. Schnell wird deutlich, dass es die richtige Technik braucht, um eine solche Idee überzeugend umzusetzen. Art Director Johannes Eich, Modellbauer Dirk Patschkowski, Automobilfotograf Oliver Sterk und Redakteur Jochen Fischer machten sich daran, Modelle der besten Hersteller dieser kleinen Welt zu besorgen.

    Mercedes-Benz Classic Kalender 2017: Rennwagen von 1937.

    Damit am Ende eine Frage möglichst lang offen bleibt: Ist das vielleicht doch echt?

    Mercedes-Benz Classic Kalender 2017: Modellbauer Dirk Patschkowski bei der Arbeit.

    Vom Modell zur Illusion.

    Kaum ein fabrikneues Modellauto wirkt realitätsnah, wenn es aus der Verpackung genommen wird. Doch es gibt Experten wie Modellbauer Dirk Patschkowski, die die Kunst beherrschen, einer Miniatur Auto-Leben einzuhauchen. Detailverliebt hat der professionelle Weatherer – wie der Fachausdruck für solche Spezialisten lautet – bei einigen Modellen das Wischerfeld der Frontscheiben präzise abgeklebt und den transparenten Kunststoff mit einem Schleier versehen, der Staub oder Schnee imitiert. Nach dem Entfernen dieser Maske und nachdem auch die Kotflügel mit Airbrush behandelt wurden, sieht der Renntransporter aus, als habe er viele Autobahnkilometer auf dem Weg vom Grand Prix nach Hause hinter sich.

    Fotografie und Fiktion.

    Der Automobilfotograf Oliver Sterk reist im Berufsalltag um die Welt, um Neuheiten der Fahrzeugindustrie abzulichten. Und er hat ein Faible für die Bildkomposition am Computer. Von der Idee, Modellfahrzeuge superrealistisch zu inszenieren, war der Fotograf sofort begeistert: Seine ersten digitalen Bildbearbeitungen hatte er einst mit Modellautos gemacht. Er funktionierte eine alte Fabrikhalle in der Nähe von Stuttgart zum provisorischen Fotostudio um. Dort richtete er die Modelle exakt aus, damit sie in der weiteren Bearbeitung mit den Bildhintergründen verschmelzen.

    Mercedes-Benz Classic Kalender 2017: Automobilfotograf Oliver Sterk bei der Arbeit.
    Mercedes-Benz Classic Kalender 2017: Standflächen mit Modellauto Mercedes-Simplex von 1904.

    Die Nähe macht den Unterschied.

    Ein Modellauto groß aussehen zu lassen, ist leichter als vermutet. Fehlt die Realität als Vergleichsmaßstab und ist die Kamera nahe genug am Objekt, wirkt das Modell wie echt – wenn Weatherer und Fotograf die Kunst der Illusion beherrschen. Um dem Auge des Betrachters jeden Zweifel zu nehmen, ließ Art Director Johannes Eich Standflächen aus Modellbaumaterialien herstellen.

    Die Nähe macht den Unterschied.

    Ein Modellauto groß aussehen zu lassen, ist leichter als vermutet. Fehlt die Realität als Vergleichsmaßstab und ist die Kamera nahe genug am Objekt, wirkt das Modell wie echt – wenn Weatherer und Fotograf die Kunst der Illusion beherrschen. Um dem Auge des Betrachters jeden Zweifel zu nehmen, ließ Art Director Johannes Eich Standflächen aus Modellbaumaterialien herstellen.

    Mercedes-Benz Classic Kalender 2017: Standflächen mit Modellauto Mercedes-Simplex von 1904.

    Eine Winterlandschaft aus dem Archiv.

    Als Hintergrundmotive suchte Johannes Eich Landschaften und Szenen aus, die zur Jahreszeit oder zum Modellfahrzeug passen. Jeder Hintergrund sollte sein Fahrzeug besonders und oft auch überraschend zur Wirkung bringen.

    Mercedes-Benz Classic Kalender 2017: HIntergrundmotiv mit Winterlandschaft.
    Mercedes-Benz Classic Kalender 2017: Modellauto Mercedes-Simplex von 1904 in einer Winterlandschaft.

    Auto + Umgebung = Kalendermotiv.

    Ein Mercedes-Simplex von 1904 ist in der echten Welt eine Rarität. Kein Besitzer käme wohl auf die Idee, mit einem solch unersetzlichen Einzelstück eine Winterfahrt zu unternehmen. Das Dezember-Motiv des Classic Kalenders ist ein Spiel mit Kreativität und Fiktion, eine Wunsch-Wirklichkeit. In jedem Motiv stecken viele Stunden Nacharbeit mit Bildbearbeitungsprogrammen, bis die Illusion zur Perfektion gebracht wurde.

    Auto + Umgebung = Kalendermotiv.

    Ein Mercedes-Simplex von 1904 ist in der echten Welt eine Rarität. Kein Besitzer käme wohl auf die Idee, mit einem solch unersetzlichen Einzelstück eine Winterfahrt zu unternehmen. Das Dezember-Motiv des Classic Kalenders ist ein Spiel mit Kreativität und Fiktion, eine Wunsch-Wirklichkeit. In jedem Motiv stecken viele Stunden Nacharbeit mit Bildbearbeitungsprogrammen, bis die Illusion zur Perfektion gebracht wurde.

    Mercedes-Benz Classic Kalender 2017: Modellauto Mercedes-Simplex von 1904 in einer Winterlandschaft.

    Fantasie hat keine Grenzen.

    Der Renntransporter, auch „blaues Wunder“ genannt, und der Stromlinien-Formel-1-Rennwagen W 196 R waren im Original im Jahr 1955 im Einsatz. Vor dem Mercedes-Benz Museum stand dieses Duo nie. Doch betrachtet man das Kalenderblatt März, hält man es für möglich. Für sehr gut möglich sogar …

     

    Der Classic Kalender 2017 ist zum Preis von 29,90 Euro im Mercedes-Benz Museumsshop erhältlich und bestellbar unter www.mercedes-benz-classic-store.com.

    Mercedes-Benz Classic Kalender 2017: Der Renntransporter, auch „blaues Wunder“ genannt, und der Stromlinien-Formel-1-Rennwagen W 196 R vor dem Mercedes-Benz Museum.

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