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  • Ein Paradies automobiler Klassik.
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    Ein Paradies automobiler Klassik.

Prachtvolle Party.

Man will fast darnieder knien ob dieser Pracht, und wir wollen die Idee derer von Salm-Reifferscheidt-Dyck aufs Äußerste gutheißen, dass sie dieses Schloss gebaut und den Park angelegt haben. Welch herrliche Kulisse für eine automobile Gartenparty: Willkommen auf den Schloss Dyck Classic Days 2017 (4. bis 6. August). Jedes Jahr aufs Neue wird das tolle Areal bei Jüchen im Rheinland zu einem Paradies für Fans historischer Automobile, Motorräder, Nutzfahrzeuge und Campingmobile. Die Buntheit ist grandios.


Ein Star vor passender Kulisse: Mercedes-Benz Typ S aus dem Jahr 1927.


Prachtvoller Campingplatz: Schöner kann man das Hobby kaum betreiben.


Highlights auf den Rasenflächen.

Das Fahrzeugangebot stammt aus allen Epochen und ist entsprechend vielfältig in Art, Design, Farbe und Marke, gebracht von Enthusiasten von nah und fern. Mit dem Ergebnis, dass eigentlich jeder auf den weitläufigen Rasenflächen oder im Fahrerlager seine persönlichen Highlights entdeckt, manches in Erinnerungen verankert. Bunt sind die Classic Days auch bei Kostümierungen: Nicht wenige Damen und Herren haben sich im Stil einer Ära gekleidet. Sehr beliebt sind die 1920er-, 1930er-, 1950er- und 1960er-Jahre. Und die grellen 1970er sind eindeutig im Kommen.


Wertvolle Klassiker fahrend erleben.

Das alles macht die Classic Days zu einer Party für die ganze Familie – gerne auch mit einem Picknick im gepflegten Schlosspark. Betreten und Be-Sitzen der schönen Stellen ist ausdrücklich erlaubt. Und dann als Steigerungsstufe des Event-Angebots: natürlich das Fahren. Der Veranstalter hat einen Rundkurs abgesteckt, auf dem die Klassiker zeigen können, was sie noch drauf haben. Und das ist eine Menge. Wer mit seinem Fahrzeug ein Ticket dafür ergattert hat: Glückwunsch. Wer das fröhliche Spektakel vom Streckenrand aus genießt: ebenfalls Glückwunsch. Der vielfältige Motorenklang ist für alle die passende Sinfonie.


Lässig und elegant: Ein Picknick gehört für viele Teilnehmer zu den Classic Days Schloss Dyck dazu.

Künftige Klassiker: Die Mercedes-AMG GT Modellfamilie (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 11,4-9,3 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 259-216 g/km*).


Die Fahrzeuge von Mercedes-Benz Classic.

In die sich mitunter ein Trompeten mischt – das der berühmte Kompressor-Sportwagen mit dem Stern, wenn der Fahrer per Gaspedal den Lader aktiviert. Mercedes-Benz Classic hat gleich drei der seltenen und wertvollen Stücke nach Schloss Dyck gebracht, einen Typ S („Sport“) aus dem Jahr 1927, einen SS („Super-Sport“) aus dem Jahr 1930 und einen SSK („Super-Sport-Kurz“) aus dem Jahr 1928. Dazu einen originalgetreuen Nachbau des 300 SLS („Super-Leicht-Sport“) aus dem Jahr 1957. Und schließlich noch den Urahn aller: einen dreirädrigen Motorwagen, wie ihn Carl Benz im Januar 1886 zum Patent anmeldete. Pilotiert werden die Fahrzeuge von namhaften Markenbotschaftern.


Töröööööö!

Jochen Mass lässt den mächtigen Sechszylinder des SSK an. 7,1 Liter Hubraum, 125 kW (170 PS) ohne und sagenhafte 165 kW (225 PS) mit Kompressor. Die Renn-Ära der auslaufenden 1920er-Jahre dominieren die Mercedes-Benz Kompressor-Sportwagen mühelos. „Mehr als 190 km/h wären möglich“, ruft Mass gegen den Fahrtwind an. „Aber wir lassen es moderat angehen, oder?“ Spricht’s, wuchtet Supersportwagen durch eine enge Kurve, dass es einen an die Seite presst, und tritt das Gaspedal durch. Töröööööö – der Kompressor gibt alles. Und der „Weiße Elefant“, so der Ehrenname der Fahrzeugreihe wegen ihrer Farbe, des machtvollen Auftritts und den laut trompetenden Kompressoren, stürmt voran.


Mit der Kraft des Kompressors: Mercedes-Benz SSK aus dem Jahr 1928. Am Steuer Jochen Mass.


Mercedes-Benz 300 SLS, 1957: „Toller Motor, toller Klang, tolles Handling“, sagt Bernd Mayländer.


1957 mit Paul O’Shea zum Sieg.

Ein Trompeten liefert aus den beiden seitlichen Auspuffrohren auch der 300 SLS, die Sportversion des berühmten Roadsters, der seinerzeit den Flügeltürer ablöste. Bernd Mayländer, offizieller Safety-Car-Fahrer der Formel 1, hat heute und hier ebenfalls sichtlich Spaß. „Toller Motor, toller Klang, tolles Handling“, strahlt der Motorsportler, „wie gerne würde ich damit mal die Mille Miglia fahren.“ Geht nicht, dort ist das Fahrzeug nicht zugelassen: Es wurde 1957 ausschließlich für die amerikanische Sportwagenmeisterschaft gebaut, die Paul O’Shea in der Kategorie D gewann – im dritten Jahr in Folge auf Mercedes-Benz. 173 kW (235 PS) für 970 Kilogramm sind eben ein Wort.


Berauschende 16 km/h.

Über derartige Motorleistungen lacht Jutta Benz nur fröhlich. Die Urenkelin des Automobilerfinders Carl Benz und dessen Ehefrau Bertha kommt auf dem Patent-Motorwagen des Jahres 1886 mit 0,55 kW (0,75 PS) aus. „Auch damit kann man flott fahren“, meint die elegante Dame hoch auf dem Bock zwischen den riesigen Speichenrädern, „stolze 16 km/h sind möglich.“ Der sanfte Fahrtwind gibt eine Ahnung von diesem Geschwindigkeitsrausch – der vor mehr als 130 Jahren mit dem ersten Automobil der Welt tatsächlich einer war. Über die Dyck-Wiesen fahrend fliegen Jutta Benz die Sympathien zu: Es ist eine der seltenen Gelegenheiten, die Namensträgerin auf dem Patent-Motorwagen zu erleben.


Mit weniger als einer Pferdestärke unterwegs: Jutta Benz, Urenkelin von Carl und Bertha Benz.


Begehrt: Autogramme der Mercedes-Benz Markenbotschafter Roland Asch, Jutta Benz, Klaus Ludwig, Jochen Mass, Bernd Mayländer und Karl Wendlinger.


Unterschriften der Idole.

Autogrammstunde bei Mercedes-Benz Classic, selbstverständlich sind die Markenbotschafter da – neben den Erwähnten auch Roland Asch, Klaus Ludwig und Karl Wendlinger. Schnell bildet sich eine Warteschlange, doch die Dame und die fünf Herren sind von endloser Geduld. Jeder Fan wird die begehrten Schriftzüge erhalten und dazu noch eine nette Bemerkung und ein charmantes Lächeln. Signierhefte, Fotoalben, Bücher, Automodelle, T-Shirts, Fähnchen: Die wahren Idealisten schieben mitgebrachte Schätze über die Theke, die umgehend mit Unterschriften versehen werden.


Markenclubs am Wasserschloss.

Was wären die Classic Days Schloss Dyck ohne die Clubs? Bei allen Marken bereichern sie die Szenerie mit ihrem Idealismus und ihren Fahrzeugen. Mehrere der offiziell von Mercedes-Benz Classic anerkannten Markenclubs haben den Weg ins Rheinland gefunden und auf den großzügigen Wiesen ihre Klassiker in Reih und Glied aufgestellt: Die vermutlich höchste Dichte nördlich von Stuttgart beispielsweise der SL-Baureihe R 129 ist heute am Wasserschloss zu finden.


In Reih und Glied: Die Mitglieder der offiziellen Mercedes-Benz Markenclubs reisen selbstverständlich in ihrem Klassiker an.


Mehr geht nicht: „Concours Edition“ von ALL TIME STARS – die höchste Kategorie der angebotenen Fahrzeuge.


Rote Roadster bei ALL TIME STARS.

Zwei SL stehen auch bei ALL TIME STARS, dem Fahrzeughandel von Mercedes-Benz Classic, der sich auf der Apfelwiese an prominenter Stelle präsentiert. Mit ihrem makellosen roten Lack leuchten sie den Besuchern entgegen: ein 280 SL (W 113) aus dem Jahr 1968 und ein 300 SL (R 107) aus dem Jahr 1986. Beide roten Roadster wirken wie Magnete. Die Besucher strömen an den Stand und betrachten die Fahrzeuge, die sich in herausragendem Zustand präsentieren. Und man sieht es förmlich, manch einer prüft insgeheim den eigenen Kontostand.


Seltener Youngtimer im Angebot.

Youngtimer stehen zudem gerade hoch im Kurs. Je außergewöhnlicher, desto besser. Insofern ist der 190 E 190 E 2.5-16 Evolution II (W 201), den ALL TIME STARS mit auf das mondäne Gelände am Wasserschloss gebracht hat, ebenfalls ein tolles Angebot: Nur 502 Stück wurden gebaut, damit die Rennsportversion in der DTM starten durfte. Das Schöne für den Käufer, er könnte den Rennsportwagen jederzeit wieder zu den Classic Days mitbringen. Ganz sicher: Die einstigen Fürsten Salm-Reifferscheidt-Dyck würden es goutieren und ihm zugunsten des Publikums gern einen der vielen Ehrenplätze auf ihrem Anwesen gewähren.


Hochwertige Klassiker im Angebot: ALL TIME STARS, der Fahrzeughandel von Mercedes-Benz Classic.