Wir verwenden Cookies

Damit wollen wir unsere Webseiten nutzerfreundlicher gestalten und fortlaufend verbessern. Wenn Sie die Webseiten weiter nutzen, stimmen Sie dadurch der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen erhalten Sie in unseren Cookie-Hinweisen.
  • Erneut das beste Team: 2018 gewinnt MERCEDES AMG PETRONAS Motorsport zum fünften Mal in Folge die FIA Formel 1 Konstrukteurs-Weltmeisterschaft.
    1

    Mercedes-Benz feiert „125 Jahre Motorsport“ – Episode 2.

    Sternstunden in der Königsklasse des Motorsports.

Die Königsklasse des Motorsports.

Die Formel 1 gilt als die Königsklasse des Motorsports. Und Mercedes-Benz ist eine der erfolgreichsten Marken in dieser Top-Rennserie. Die heutigen Erfolge haben eine exzellente Tradition. Denn der Wille zum Wettbewerb steckt in den Genen der Marke: Bereits bei der ersten Automobilwettfahrt der Welt, 1894 von Paris nach Rouen ausgetragen, sind Daimler-Motoren die Erfolgsbasis. Weitere wichtige Triumphe schließen sich an. Auch nach der Jahrhundertwende dominieren die Marken Benz und Mercedes sowie ab 1926 schließlich die Marke Mercedes-Benz immer wieder das internationale Renngeschehen.

Großer Preis von Frankreich bei Dieppe am 7. Juli 1908: das spätere Siegerfahrzeug Mercedes 140 PS mit Fahrer Christian Lautenschlager und seinem Mechaniker Meckle.

Großer Preis von Frankreich bei Dieppe am 7. Juli 1908: das spätere Siegerfahrzeug Mercedes 140 PS mit Fahrer Christian Lautenschlager und seinem Mechaniker Meckle.

Der Beginn der ersten Silberpfeil-Ära: Manfred von Brauchitsch gewinnt mit einem Mercedes-Benz 750-Kilogramm-Formel-Rennwagen W 25 das Internationale Eifelrennen  am 3. Juni 1934.

Der Beginn der ersten Silberpfeil-Ära: Manfred von Brauchitsch gewinnt mit einem Mercedes-Benz 750-Kilogramm-Formel-Rennwagen W 25 das Internationale Eifelrennen  am 3. Juni 1934. 

Eine glänzende Epoche.

Eine glänzende Epoche des europäischen Motorsports und zugleich eine herausragende Ära in der Motorsporthistorie von Mercedes-Benz sind die Jahre 1934 bis 1939: Die Silberpfeile aus Stuttgart siegen immer wieder in den großen Rennen Europas. Mercedes-Benz erringt in dieser Zeit drei Europameistertitel, vergleichbar mit den heutigen Weltmeistertiteln der Formel 1. Hinzu kommen zahlreiche weitere Rennsiege und Aufsehen erregende Rekorde.

Zwei zweite Plätze.

Die von der FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) festgelegte Formel 1 wird 1950 erstmals ausgetragen. Sie setzt die Tradition der Grand-Prix-Europameisterschaft fort. Mercedes-Benz ist noch mit dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt, verfolgt das Geschehen aber sehr aufmerksam. Die Marke will möglichst schnell wieder im internationalen Motorsport Erfolge erzielen und testet 1951 bei zwei Rennen in Argentinien die Konkurrenzfähigkeit des Vorkriegsfahrzeugs W 154. Mit zwei zweiten Plätzen schlägt es sich achtbar, doch siegfähig ist das schnelle, aber schwere Fahrzeug im aktuellen Umfeld nicht mehr.

Legendärer Mercedes-Benz W 154: im Bild der Sieger Hermann Lang beim Großen Preis von Pau am 8. April 1939. Manfred von Brauchitsch belegt ebenfalls auf W 154 den zweiten Platz.

Legendärer Mercedes-Benz W 154: im Bild der Sieger Hermann Lang beim Großen Preis von Pau am 8. April 1939. Manfred von Brauchitsch belegt ebenfalls auf W 154 den zweiten Platz.

Das überragende Fahrzeug des Jahres 1952: Mercedes-Benz 300 SL Rennsportwagen (W 194), hier bei der dritten Carrera Panamericana Mexico, 1952.

Das überragende Fahrzeug des Jahres 1952: Mercedes-Benz 300 SL Rennsportwagen (W 194), hier bei der dritten Carrera Panamericana Mexico, 1952. 

Ein pragmatischer, aber erfolgreicher Weg.

Die Stuttgarter wählen einen pragmatischen, aber sehr erfolgreichen Weg für den Wiederanfang: Für die Saison 1952 wird auf Basis des neuen Luxusklassemodells Mercedes-Benz 300 (W 186) der 300 SL Rennsportwagen (W 194) entwickelt. Es ist das dominierende Fahrzeug der Saison – seiner einzigen. Denn Mercedes-Benz konzentriert sich 1953 bereits ganz auf den Einstieg in die Formel 1 ab 1954, wenn das neue Reglement mit einem Maximalhubraum von 2,5 Litern in Kraft tritt.

Die Siegesserie wird fortgesetzt.

Für das Debüt in der Formel 1 entsteht der neue Rennwagen W 196 R. Er erfüllt alle Erwartungen: Gleich beim ersten Rennen, dem Großen Preis von Frankreich in Reims am 4. Juli 1954, fahren Juan Manuel Fangio und Karl Kling einen Doppelsieg ein.

Die Siegesserie wird fortgesetzt, und am Ende dieser Premierensaison ist Fangio Formel-1-Weltmeister.

Mit dem weiterentwickelten Grand-Prix-Wagen und dem daraus abgeleiteten Rennsportwagen 300 SLR (W 196 S) geht die Rennabteilung 1955 auf doppelte Jagd. Mercedes-Benz will den Titelgewinn im Grand-Prix-Sport wiederholen und zusätzlich in der Sportwagen-Weltmeisterschaft punkten. Das gelingt: Fangio wird erneut Formel-1-Weltmeister, Stirling Moss holt den Vizetitel. Und die Sportwagen-WM gewinnt die Marke ebenso wie die Rallye-Europameisterschaft.

Die DTM-Fahrer der Saison 1992 (v. l.): J. Laffite, J. van Ommen, B. Schneider, K. Ludwig, K. Thiim, R. Asch, E. Lohr und K. Rosberg auf Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution II (W 201).

Die DTM-Fahrer der Saison 1992 (v. l.): J. Laffite, J. van Ommen, B. Schneider, K. Ludwig, K. Thiim, R. Asch, E. Lohr und K. Rosberg auf Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution II (W 201).

Auf der Höhe des Erfolgs.

Auf der Höhe dieses Erfolgs zieht Mercedes-Benz sich Ende 1955 aus dem Motorsport zurück, um sich auf den Ausbau des Serienwagenprogramms zu fokussieren. Nach großen Erfolgen bei Langstreckenrennen und Rallyes kehrt die Marke erst in den 1980er-Jahren wieder auf die Rundstrecke zurück, zunächst mit Rennsportwagen und Tourenwagen. Herausragend sind die Erfolge in der Sportwagen-Weltmeisterschaft sowie der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft und der Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) von 1988 bis 2018.

Zehn Vizemeisterschaften.

1994 steigt Mercedes-Benz wieder in die Formel 1 ein, zunächst über die Teams Sauber-Mercedes (1994) und McLaren-Mercedes (seit 1995). In dieser Zeit gewinnen Mika Häkkinen zwei (1998 und 1999) und Lewis Hamilton einen Weltmeistertitel (2008).

Das Team West-McLaren-Mercedes wird 1998 Konstrukteursweltmeister. Dazu kommen zehn Vizemeisterschaften.

Mika Häkkinen – hier beim Großen Preis von Italien am 13. September 1998 – holt 1998 mit dem McLaren-Mercedes MP4/13 seinen ersten Weltmeistertitel.

Mika Häkkinen – hier beim Großen Preis von Italien am 13. September 1998 – holt 1998 mit dem McLaren-Mercedes MP4/13 seinen ersten Weltmeistertitel.

Großer Preis von China am 15. April 2012: Michael Schumacher und Nico Rosberg auf MERCEDES AMG PETRONAS F1 W03.

Großer Preis von China am 15. April 2012: Michael Schumacher und Nico Rosberg auf MERCEDES AMG PETRONAS F1 W03. 

Eine neue Ära bricht an.

Eine neue Ära bricht im Jahr 2010 an: Mercedes-Benz kehrt mit einem eigenen Werksteam in die Formel 1 zurück und verpflichtet als Spitzenfahrer Michael Schumacher, der nach seinem Rücktritt in der Saison 2013 von Lewis Hamilton ersetzt wird, sowie Nico Rosberg. Hamilton ist 2008 mit 23 Jahren der damals jüngste Weltmeister in der Formel-1-Geschichte und hat von 2007 bis 2012 insgesamt 21 Mal bei einem Grand Prix ganz oben auf dem Siegerpodest gestanden. Nico Rosberg feiert 2012 beim Rennen in Shanghai seinen ersten GP-Sieg mit einem Silberpfeil und zugleich den ersten Sieg für MERCEDES AMG PETRONAS. Am Ende der Saison 2013 sichert sich das Werksteam die Vizemeisterschaft der Konstrukteure.

Eine weitere Glanzzeit der Silberpfeile.

Mit der Saison 2014 beginnt eine weitere Glanzzeit der Silberpfeile. Sie holen fünf WM-Doppelsiege in Folge: MERCEDES AMG PETRONAS wird von 2014 bis 2018 jeweils Konstrukteursweltmeister der Formel 1. Die Fahrertitel gehen viermal an Lewis Hamilton (2014, 2015, 2017 und 2018) sowie an Nico Rosberg (2016). Dazu kommen in dieser Zeit insgesamt drei Vizetitel der Fahrermeisterschaft für Nico Rosberg (2014 und 2015) sowie Lewis Hamilton (2016) und ein dritter Platz für Valtteri Bottas (2017).

Mit dieser glänzenden Bilanz gehört Mercedes-Benz zu den erfolgreichsten Marken in der Formel 1. Daran knüpft auch das Ende 2019 beginnende Engagement in der Formel E für batterieelektrische Rennwagen an. Damit beginnt eine neue Zeit, aber eines ändert sich nicht: Motorsport bleibt ein essentieller Bestandteil der Marken-DNA von Mercedes-Benz.

Kraftstoffverbrauch kombiniert CO₂-Emissionen kombiniert Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus

1 Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „NEFZ-CO₂-Werte“ i. S. v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagenmodelle“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

2 Die angegebenen Werte sind die „gemessenen NEFZ-CO₂-Werte“ i. S. v. Art. 2 Nr. 2 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153, die im Einklang mit Anhang XII der Verordnung (EG) Nr. 692/2008 ermittelt wurden. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Aufgrund gesetzlicher Änderungen der maßgeblichen Prüfverfahren können in der für die Fahrzeugzulassung und ggf. Kfz-Steuer maßgeblichen Übereinstimmungsbescheinigung des Fahrzeugs höhere Werte eingetragen sein. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

4 Angaben zu Kraftstoffverbrauch, Stromverbrauch und CO₂-Emissionen sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst für das Zertifizierungsverfahren nach Maßgabe des WLTP-Prüfverfahrens ermittelt und in NEFZ-Werte korreliert. Eine EG-Typgenehmigung und Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.

6 Stromverbrauch und Reichweite wurden auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Stromverbrauch und Reichweite sind abhängig von der Fahrzeugkonfiguration.