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  • 10 Tipps zum perfekten Auswintern Ihres Mercedes-Benz Klassikers.
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    10 Tipps zum perfekten Auswintern.

    Damit der genussvolle Start ins neue Klassiker-Jahr rundum gelingt, sollte man das Fahrzeug auf die erste Ausfahrt vorbereiten. Einige Tipps helfen dabei.

Endlich wieder auf die Straße.

Ist er noch da? Natürlich ist er noch da! Der eigene Klassiker mit Stern steht erwartungsvoll in der Garage. Gut vorbereitet hat der Mercedes-Benz dort den Winter überstanden. Nun will das Fahrzeug endlich wieder auf die Straße, wo die kalte Jahreszeit zu Ende geht. Diese Frühlingsgefühle von Young- und Oldtimern meint zumindest so mancher Besitzer zu spüren, wenn er über das Blech seines SL, seiner S-Klasse oder eines anderen Klassikers der Marke streicht. Oder fühlt er einfach nur den eigenen erhöhten Pulsschlag, weil er sich auf die neue Saison mit genussvollen Ausfahrten und vielleicht auch Treffen mit Gleichgesinnten freut?

Damit der genussvolle Start ins neue Klassiker-Jahr rundum gelingt, sollte man das Fahrzeug auf die erste Ausfahrt vorbereiten. Einige Tipps helfen dabei.

Der Winter ist vorbei und es ist Zeit, ins neue Klassiker-Jahr zu starten.
Gesalzene Straßen sollte man mit seinem Mercedes-Benz Klassiker vermeiden.

1. Nicht auf gesalzene Straßen.

Pünktlich zum Frühlingsbeginn geben wir Ihnen 10 Tipps zum perfekten Auswintern Ihres Mercedes-Benz Klassikers. Um den ersten Tipp zu befolgen, braucht man gar nichts zu tun – außer zu warten. Denn solange sich Streusalzrückstände auf den Fahrbahnen befinden, sollte der Klassiker nicht auf die Straße. Selbst bei trockenem Asphalt nisten sich sonst aufgewirbelte Salzpartikel im Fahrzeug ein und bilden zusammen mit Luftfeuchtigkeit potentielle Korrosionsstellen. Eine Fahrt gar auf nasser Straße würde den wertvollen Mercedes-Benz mit einer allzu gründlichen und deshalb ungeliebten Salzdusche von unten versehen. Deshalb und selbst wenn es die Geduld strapaziert: Besser ist es, mindestens den ersten ergiebigen Frühjahrsregen abzuwarten, der das Salz von den Straßen spült. Danach steht dann der ersten Ausfahrt nichts im Weg.

2. Einmal retour, bitte.

Wer seinen Klassiker für die Winterpause sorgfältig vorbereitet hat, hat damit bereits Vorarbeiten für einen guten Start in die neue Saison geleistet. Einige Einwinterungsschritte müssen jetzt rückgängig gemacht werden. Die Batterie ist an einem intelligenten Ladegerät für die Erhaltungsversorgung? Damit dürfte sie bereit fürs erste Starten sein. Das Ladegerät kann abgenommen werden. Die Reifen haben einen leicht erhöhten Luftdruck, um während der Winterpause Standplatten zu vermeiden? Mit Hilfe eines Luftdruckmessgeräts bringt man sie wieder auf den Normaldruck laut Bedienungsanleitung. Die Fenster sind auf einen kleinen Schlitz gestellt, der eine gute Innenraumbelüftung sichergestellt hat? Nun können die Fenster geschlossen werden.

Mercedes-Benz Stern auf einem Klassiker.
Die Fenster sind auf einen kleinen Schlitz gestellt, der einen gute Innenraumbelüftung sichergestellt hat.

3. Kleine Verdeckpflege.

Bei Cabriolets und Roadstern von Mercedes-Benz ist das Verdeck von der Winterpause noch in einer entspannten Position abgelegt. Nun wird es wieder für den Alltag vorbereitet. Ein wenig Pflegeöl an allen Gestänge-Gelenken sorgt für eine insgesamt geschmeidige Beweglichkeit. Falls die typspezifische Wartungsanleitung für das Verdeck spezielle Schritte vorsieht, etwa für die Pflege von Spannseilen, sollten die Hinweise umgesetzt werden. Danach das Verdeck ruhig ein paar Mal öffnen und schließen, damit die Schmierstoffe gut verteilt werden. Läuft es leichtgängig und gleichmäßig? Und die Sichtprüfung: Hat der Verdeckstoff die Winterpause gut überstanden und weist keinerlei Beschädigungen auf, auch nicht an den Nähten? Dann ist alles in Ordnung, und es kann geschlossen werden.

4. Abschmieren, wenn erforderlich.

Modernere Fahrzeuge haben eine hohe Wartungsfreiheit. Ältere hingegen bieten das, was mancher gar nicht mehr kennt: Schmiernippel. Mit Hilfe einer Presse – per Hand betätigt oder mit Hydraulikantrieb – gelangt durch diese gezielt frisches Fett an Wartungsstellen etwa am Fahrwerk. Zugleich wird das alte Fett herausgedrückt. Meist gibt es für den jeweiligen Fahrzeugtyp einen Schmierplan mit allen Positionen, der einfach abgearbeitet wird. Das Abschmieren ist eine wichtige Basispflege für ältere Klassiker, und die damit behandelte Mechanik dankt es mit zuverlässigerer Funktion sowie längerer Lebensdauer.

Das Abschmieren mithilfe einer Presse ist eine wichtige Basispflege für ältere Klassiker.
Endlich die erste Fahrt der Saison mit dem Mercedes-Benz Klassiker.

5. Den Motor starten.

Nun ist es soweit: Der Mercedes-Benz darf seinem Besitzer die erste Fahrt der Saison bescheren. Der volle Tank ist noch Teil einer guten Wintervorbereitung – und jetzt zugleich eine angenehme Basisvoraussetzung für die anstehende Tour. Den Zündschlüssel drehen: Der Motor erwacht. Ruhig ein paar Minuten laufen lassen, bevor man losfährt. Zugleich sind auch alle Elektronikkomponenten wieder erwacht. Manche, etwa ältere Radios, benötigen einen Zugriffscode, wenn die Fahrzeugbatterie abgeklemmt war. Dieser kann jetzt eingegeben werden.

6. Auf Probefahrt.

Endlich wieder hinter dem Lenkrad sitzen, die Bedienelemente an Händen und Füßen haben und den Klassiker anrollen lassen: Es ist wie das Wiedersehen mit einem guten Freund und nach der langen Pause ein besonderes Vergnügen. Eines gilt immer, aber nach der Winterpause insbesondere: Der Motor und alle Aggregate sollten sorgfältig warm gefahren werden, bevor höhere Leistung abgerufen wird. Dazu eine passende Streckenlänge wählen, beispielsweise fünfzehn oder zwanzig Kilometer, damit Öl und Kühlwasser auf Betriebstemperatur kommen. Der geübte Klassiker-Fan hat seine Aufmerksamkeit während der Fahrt nicht nur im Verkehrsgeschehen, sondern immer auch am Auto, um unübliche Reaktionen oder Geräusche zu bemerken. Der Ungeübtere ebenfalls, und er darf seinem Urteil durchaus trauen: bei einer Auffälligkeit lieber einmal zu viel den Fachmann fragen, ob sie bedeutsam ist. Denn ein Zuwenig kann teure Reparaturen zur Folge haben.

Der Motor und alle Aggregate sollten sorgfältig warm gefahren werden.
Motorraum eines Mercedes-Benz Klassikers.

7. Gründliche Kontrolle.

Nach der Probefahrt wird der Klassiker abgestellt und gründlich untersucht. Verliert er etwa Öl oder Wasser? Dann sind das Hinweise auf notwendige Wartungs- oder Reparaturarbeiten, die auch nicht lange aufgeschoben werden sollten. Bei einem gut gepflegten Fahrzeug hingegen passiert nach der ersten Probefahrt in der neuen Saison: nichts. Er hat die Tour klaglos weggesteckt und auch damit für ein erneutes großes Fahrvergnügen gesorgt. Wenn ein Ölwechsel nicht Teil der Vorbereitungen für die Winterpause war, sollte er jetzt vorgenommen werden.

8. Gründliche Wäsche.

Erst im Herbst vor dem Einwintern gewaschen und jetzt schon wieder? Das ist nicht unbedingt notwendig, aber durchaus sinnvoll. Ein „Fast Forward“ zu Tipp Nr. 9: Das Waschen bereitet das Fahrzeug aufs Polieren vor. Es spült Staub ab und reinigt die Lackoberfläche. Empfehlenswert sind stets Spezial-Shampoos mit Waschkonservierer, in der Waschanlage wähle man ein Programm mit Wachszusatz. Die pflegenden Substanzen kommen mit dem Waschwasser auch an unzugängliche Stellen. Den Unterboden, die Radhäuser und dunkle Ecken beim Waschen nicht vergessen. Vorsicht mit dem Hockdruckreiniger beim Klassiker: Empfehlenswert ist ein Mindestabstand von 50 Zentimetern, damit der harte Strahl kein Wasser in Aggregate drückt, etwa die Lichtmaschine, die Zündanlage oder die Bremsen.

Das Waschen bereitet den Mercedes-Benz Klassiker aufs Polieren vor.
Nach dem Waschen steht das Polieren des Mercedes-Benz Klassikers an.

9. Polieren.

Nach dem Waschen steht das Polieren an. Es sorgt für eine glänzende Lackoberfläche und frischt die Farbe auf. Vollkommen problemlos ist in der Regel die Handpolitur: Das Wachs wird auf den Lack aufgetragen und gleichmäßig verteilt. Danach sofort mit mittlerem Druck polieren. Große Bauteile, etwa die Motorhaube, das Dach oder die Kotflügel in einem Arbeitsgang behandeln. Polierrückstände entfernen. Ein Nebeneffekt der Handpolitur: Man schaut sich dabei die gesamte Karosserie gründlich an und kann eventuelle schadhafte Stellen frühzeitig entdecken und später behandeln. Stichwort Poliermaschine: Mit ihr ist man schneller, doch der Umgang will gelernt sein. Sonst sind genauso schnell Lackschichten wegpoliert und damit die Oberfläche beschädigt.

10. Versiegeln.

Nach dem Polieren wird die Lackoberfläche versiegelt. Das macht sie widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse. Manche Polituren enthalten bereits entsprechende Substanzen. Klassisch ist Wachs als Konservierungsmittel. Es wird sparsam auf den Lack aufgetragen und gleichmäßig ohne Druck verteilt. Wiederum zusammenhängende Bauteile in einem Arbeitsgang behandeln. Nach einem kurzen Antrocknen entfernt man Wachsrückstände. Eine Alternative ist eine wachsfreie Hochglanz-Versiegelung, die ebenfalls eine stabile und glänzende Schutzschicht erzeugt. Und nach diesem Arbeitsschritt heißt es dann endlich: Allzeit gute Fahrt durch die neue Saison!

Der Mercedes-Benz Klassiker ist bereit für die neue Saison.
Kraftstoffverbrauch kombiniert CO₂-Emissionen kombiniert Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus

1 Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „NEFZ-CO₂-Werte“ i. S. v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagenmodelle“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

2 Die angegebenen Werte sind die „gemessenen NEFZ-CO₂-Werte“ i. S. v. Art. 2 Nr. 2 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153, die im Einklang mit Anhang XII der Verordnung (EG) Nr. 692/2008 ermittelt wurden. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Aufgrund gesetzlicher Änderungen der maßgeblichen Prüfverfahren können in der für die Fahrzeugzulassung und ggf. Kfz-Steuer maßgeblichen Übereinstimmungsbescheinigung des Fahrzeugs höhere Werte eingetragen sein. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

4 Angaben zu Kraftstoffverbrauch, Stromverbrauch und CO₂-Emissionen sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst für das Zertifizierungsverfahren nach Maßgabe des WLTP-Prüfverfahrens ermittelt und in NEFZ-Werte korreliert. Eine EG-Typgenehmigung und Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.