Treffend gesagt.

Zitate zur Motorsport-Saison 1955.
  • Zitate zur Motorsport-Saison 1955.

  • Großer Preis von Argentinien, Buenos Aires, 16. Januar 1955.

    Heinz-Ulrich Wieselmann, „Großer Preis von Argentinien: El grandioso Corredor Juan Manuel Fangio“, „das Auto Motor und Sport“, Deutschland, Heft 3/1955: „Keiner, der dabei war, wird diese Hölle jemals vergessen. […] Aus diesem Glutofen kamen von 21 gestarteten Wagen nur sieben ans Ziel. […] Ich sah Fahrer, jünger als Fangio, erschöpft schon im ersten Drittel des Rennens auf den Boden sinken, ich erlebte kampfgewohnte Männer, die resigniert das Steuer dem nächsten übergaben. Während drei Fahrer für jeden Wagen notwendig waren, um zwei Ferrari und einen Mercedes-Benz auf die Plätze zwei bis vier zu bringen, drehte Fangio eisern allein seine Runden. […] Dass Mercedes-Benz diese harte Prüfung gemeistert hat, beweist das Rennergebnis.“

    Siegespose: Juan Manuel Fangio in seinem Rennwagen vom Typ Mercedes-Benz W 196 nach dem Sieg des Großen Preises von Argentinien am 16. Januar 1955.
    Mille Miglia, Brescia in Italien, 1. Mai 1955. Sieger in der Serien-Sportwagenklasse: John Cooper Fitch und Kurt Gesell (Startnummer 417) auf Mercedes-Benz Tourensportwagen Typ 300 SL (W 198).

    Mille Miglia, Italien, 30. April bis 1. Mai 1955.

    Denis Jenkinson, „With Moss in the Mille Miglia“, „Motor Sport“, Großbritannien, Juni 1955: „Einen steilen Hügel hinab fuhren wir im zweiten Gang, dann im dritten bei Höchstdrehzahlen, und ich dachte ‚es muss ein tapferer Mann sein, der bergab auf einem solch steilen Hügel fast 300 PS entfesseln kann und dann in einen höheren Gang wechselt‘.“

    Mille Miglia, Italien, 30. April bis 1. Mai 1955.

    Denis Jenkinson, „With Moss in the Mille Miglia“, „Motor Sport“, Großbritannien, Juni 1955: „Einen steilen Hügel hinab fuhren wir im zweiten Gang, dann im dritten bei Höchstdrehzahlen, und ich dachte ‚es muss ein tapferer Mann sein, der bergab auf einem solch steilen Hügel fast 300 PS entfesseln kann und dann in einen höheren Gang wechselt‘.“

    Mille Miglia, Brescia in Italien, 1. Mai 1955. Sieger in der Serien-Sportwagenklasse: John Cooper Fitch und Kurt Gesell (Startnummer 417) auf Mercedes-Benz Tourensportwagen Typ 300 SL (W 198).

    Denis Jenkinson, „With Moss in the Mille Miglia“, „Motor Sport“, Großbritannien, Juni 1955:

    „Ich signalisierte, dass wir das Rennen immer noch anführten, und so wie Moss aus Florenz herausfuhr, so wie bei einem Grand-Prix-Start, wusste ich, dass er bis Bologna eine Stunde herausholen würde, insbesondere, weil er auch auf seine Armbanduhr schaute, als wir die Kontrolle verließen. ‚Das wird fantastisch sein‘, dachte ich, als wir die Hügel aus Florenz heraus hinaufbrausten, ‚er wird wirklich auf neun Zehntel oder höherem Niveau fahren‘, und ich hielt mich kräftig an der ‚Kampfstange‘ fest, zugleich gab ich ihm Richtungshinweise, während ich meine linke Körperseite so weit von Moss fernhielt wie nur möglich, weil er allen erforderlichen Raum für seine wirbelnden Arme benötigte und um den Ganghebel zu bewegen.“

    Mille Miglia (Brescia/Italien), 1. Mai 1955. Die späteren Sieger Stirling Moss und Denis Jenkinson vor dem Rennen in ihrem Mercedes-Benz 300 SLR.
    Mille Miglia (Brescia/Italien), 1. Mai 1955. Die Sieger Stirling Moss und Denis Jenkinson.

    Rekord-Mille Miglia.

    Heinz-Ulrich Wieselmann, „Die Reise nach Italien: Mille Miglia fürs Herz“, „das Auto Motor und Sport“, Deutschland, Heft 10/1955: „Moss erlebt allerlei bei seiner Rekord-Mille Miglia. Einmal macht sein Mercedes auf einer Reihe von Bodenwellen einen 15-m-Satz bei 250 km/st, ein andermal kommt er auf eine Öllache ausgangs einer Kurve und dreht sich einmal um sich selbst, außerdem war er bei Pescara schon einmal durch Strohballen hindurch eine kleine Abkürzung gefahren – das alles konnte ihn in keiner Weise erschüttern. Nach 10:07,48 Std. Fahrt schoss er mit einem Wahnsinnstempo durch Brescias Zielgerade, die Via Rebuffone, die Zuschauer, die hinter dem Ziel in dichten Mengen den Sieger erwarteten, spritzen wie Wassertropfen auf einer heißen Pfanne beiseite, Jenkinsons ehedem roter Bart wehte kohlrabenschwarz, Fotografen schlugen mit Kameras aufeinander ein, die Menge tobte: Mercedes hatte gewonnen.“

    Rekord-Mille Miglia.

    Heinz-Ulrich Wieselmann, „Die Reise nach Italien: Mille Miglia fürs Herz“, „das Auto Motor und Sport“, Deutschland, Heft 10/1955: „Moss erlebt allerlei bei seiner Rekord-Mille Miglia. Einmal macht sein Mercedes auf einer Reihe von Bodenwellen einen 15-m-Satz bei 250 km/st, ein andermal kommt er auf eine Öllache ausgangs einer Kurve und dreht sich einmal um sich selbst, außerdem war er bei Pescara schon einmal durch Strohballen hindurch eine kleine Abkürzung gefahren – das alles konnte ihn in keiner Weise erschüttern. Nach 10:07,48 Std. Fahrt schoss er mit einem Wahnsinnstempo durch Brescias Zielgerade, die Via Rebuffone, die Zuschauer, die hinter dem Ziel in dichten Mengen den Sieger erwarteten, spritzen wie Wassertropfen auf einer heißen Pfanne beiseite, Jenkinsons ehedem roter Bart wehte kohlrabenschwarz, Fotografen schlugen mit Kameras aufeinander ein, die Menge tobte: Mercedes hatte gewonnen.“

    Mille Miglia (Brescia/Italien), 1. Mai 1955. Die Sieger Stirling Moss und Denis Jenkinson.

    Verwandte Themen.