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  • Mercedes-Benz Pins und Buttons.
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    Kleine Meisterwerke und Zeitzeugen.

    Mercedes-Benz Pins und Buttons.

Das Schmuckstück der Sammlung ist fast 100 Jahre alt.

Über 6.250 Pins und Anstecker zeigen mehr als ein Jahrhundert Unternehmensgeschichte der besonderen Art. Allein etwa 3.000 Exemplare davon hat der ehemalige Mitarbeiter Gerhard Schuster in seiner Sammlung und diese bildet damit das Herzstück der 2010 von Mercedes-Benz Classic ins Leben gerufenen Pin Datenbank.

Wenn Gerhard Schuster auf das Schmuckstück seiner Sammlung zu sprechen kommt, gerät er ins Schwärmen. Eine aus dem Jahr 1920 stammende Brosche von „Benz Gaggenau“ hat er vor ein paar Jahren erstanden – „für ein paar hundert Euro“, wie der 62-Jährige erzählt. Insgesamt hat der ehemalige Mercedes-Benz Mitarbeiter etwa 3.000 Pins und Anstecker von Mercedes-Benz in seiner Sammlung – „ich kann’s Ihnen nicht genau sagen“. Gemeinsam mit anderen Sammlern – aktive oder ehemalige Kollegen bei Mercedes-Benz – machte er sich im Jahr 2010 daran, Mercedes-Benz Pins in einer einzigartigen Datenbank zu erfassen. Über 5.750 Stück (Stand: August 2012) enthält die Datenbank mittlerweile – Tendenz steigend, denn jeder Sammler kann Fotos beisteuern und fehlende Informationen ergänzen. „Die Datenbank steht für alle offen, sie lebt und wird sich immer weiterentwickeln“, erzählt Schuster.

Mercedes-Benz Pins und Buttons.

Benz Gaggenau Brosche (1920).

Mercedes-Benz Pins und Buttons.

300 SL Pin aus den USA (undatiert).

Pins gibt es seit den 1980er Jahren.

Was sind eigentlich Pins? Anstecknadeln mit einem senkrecht nach hinten stehenden Dorn, die mit einem Gegenstück („Butterfly“) fixiert werden. „Pins, wie wir sie heute kennen, gibt es seit den 1980er Jahren“, erklärt Sammler Gerhard Schuster. In Europa, vor allem in Frankreich, habe es damals für Unternehmen zum guten Ton gehört, Pins an Kunden abzugeben. Als Vorläufer der Pins gelten Gewandnadeln, Halstuch-Schließen, Broschen und Krawattennadeln. In den USA wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts Anstecker als Werbeartikel verteilt. Als Vorläufer der Pins gelten Gewandnadeln, Halstuch-Schließen, Broschen und Krawattennadeln. In den USA wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts Anstecker als Werbeartikel verteilt.

Sheriffstern und andere Sterne.

So findet man in der Pin-Datenbank, welche die Sammler mit Unterstützung von Mercedes-Benz Classic in knapp anderthalbjähriger Arbeit erstellten, alte wie neue Exemplare, große und kleine, runde und eckige. Es sind verschiedene Modelle und Baureihen aus der Historie von Mercedes-Benz zu sehen, Logos, Werbeslogans, Büsten von Carl Benz – und alle Varianten des Sterns. Es gibt Kuriositäten wie den Pin zur Betriebsratskonferenz 2007 oder einen Sheriffstern mit Truck.

Oder kleine Meisterwerke wie die Mercedes-Benz Rennsportlegende Bernd Schneider mit Pokal, einen Gabelschlüssel von Mercedes-Benz Service („Geprägter Pin, 37mm x 10mm“) und, und, und. „Man kann es vielen Pins gar nicht mehr ansehen, zu welchem Anlass und vom wem sie gemacht wurden“, bedauert Gerhard Schuster. Angesprochen etwa auf einen farbenfrohen A-Klasse Pin aus Brasilien, weiß der Sammler jedoch sofort kundig über das Herstellungsverfahren zu berichten und etwa die Vorzüge von Epoxy Fischsilber-Beschichtung zu loben.

Mercedes-Benz Pins und Buttons.

Mercedes-Benz Starsalesmen Guild (1971).

„Interne“ Pins sind am gefragtesten.

Die „offiziellen“ Pins, die Mercedes-Benz herstellt, gibt es oft in zwei Ausführungen: eine größere Auflage, die in Kundencentern oder bei Messen verkauft wird. „Haben Sie Pins?“ war vor Jahren die meistgestellte Frage bei der IAA in Frankfurt. Parallel dazu wurden unternehmensintern leicht abgewandelte Exemplare in geringer Stückzahl verteilt – „als Anerkennung für verdiente Mitarbeiter“, erzählt Gerhard Schuster. Wie im Fall der brasilianischen A-Klasse Pins. Diese „internen“ Pins sind selbstverständlich seit jeher bei „externen“ Sammlern umso gefragter. Auch wenn sicher viele Raritäten unter den dargestellten Pins sind: Auf eine monetäre Bewertung verzichten die Datenbank-Macher bewusst.

A-Klasse Pins lösen das Jagdfieber aus.

Gerhard Schuster selbst ist 1993 über einen Kollegen zum Pin-Sammler geworden, als er in der Werkstoffprüfung im Werk Sindelfingen arbeitete. Ein Verbindungsmann zum damals in Planung befindlichen Werk Rastatt brachte ihm regelmäßig A-Klasse Pins mit.

Und bei Schuster brach schließlich das Jagdfieber aus. „Es ist ein Hobby, mit dem ich jeden Tag zu tun habe“, sagt der Ruheständler heute zufrieden.

Mercedes-Benz Pins und Buttons.

Unimog 411 Pin (2002).

Kontakte in den USA und Afrika.

Inzwischen unterhält Schuster Kontakte zu Sammlern in den USA und Südafrika. Ohne diesen internationalen Austausch geht es nicht: „Wir bekommen nur ganz schwer Pins aus anderen Ländern wie China oder Brasilien“, erzählt er. „Oft fragt man direkt bei Werken im Ausland an.“ Durch das Internet sei es wesentlich einfacher geworden, sich zu vernetzen. „Ich kenne noch Zeiten, als man farbkopierte Listen per Post verschickt hat“, erinnert sich der Sammler. Der Reiz des Pin-Sammelns sei, dass man nie „fertig“ werde, weil nicht bekannt sei, wie viele Pins überhaupt existieren. „Es tauchen immer wieder Pins auf, die Sie noch nie gesehen haben.“ Auch wenn Außenstehende sein Hobby bisweilen belächeln – welchem engagierten Sammler ergeht es nicht so? – Gerhard Schuster sagt: „Für mich sind die Mercedes-Benz Pins wie kleine Zeitzeugen der Unternehmensgeschichte.“ Und höchst dekorative dazu – wie ein Blick in die Datenbank zeigt.

Bildergalerie.

Kraftstoffverbrauch kombiniert CO₂-Emissionen kombiniert Stromverbrauch im kombinierten Testzyklus

Nach Redaktionsschluss, 16.10.2014, können sich Änderungen am Produkt ergeben haben.

1 Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „NEFZ-CO₂-Werte“ i. S. v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch aller neuen Personenkraftwagenmodelle“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

2 Die angegebenen Werte sind die „gemessenen NEFZ-CO₂-Werte“ i. S. v. Art. 2 Nr. 2 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153, die im Einklang mit Anhang XII der Verordnung (EG) Nr. 692/2008 ermittelt wurden. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Aufgrund gesetzlicher Änderungen der maßgeblichen Prüfverfahren können in der für die Fahrzeugzulassung und ggf. Kfz-Steuer maßgeblichen Übereinstimmungsbescheinigung des Fahrzeugs höhere Werte eingetragen sein. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

4 Angaben zu Kraftstoffverbrauch, Stromverbrauch und CO₂-Emissionen sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst für das Zertifizierungsverfahren nach Maßgabe des WLTP-Prüfverfahrens ermittelt und in NEFZ-Werte korreliert. Eine EG-Typgenehmigung und Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.