Mercedes-Benz 280 E Rallyewagen.

  • Mythos 7: Mercedes-Benz 280 E Rallyewagen.

  • Mercedes-Benz 280 E Rallyewagen.

    Mit diesem Mercedes-Benz 280 E gewinnt das Team Cowan/ Malkin/ Broad 1977 den Rallye-Marathon London-Sydney, die härteste Rallye der Welt. Zweite werden ihre Teamkollegen Fowkes/ O’Gorman ebenfalls mit einem 280 E. Sechseinhalb Wochen waren Fahrzeuge und Piloten quer durch Europa, Asien und Australien unterwegs und legten dabei über 30.000 Kilometer zurück.

    • Zylinder 6
    • Hubraum 2746 cm3
    • Leistung 151 kW
    • bei Drehzahl 6000/min
    • Höchstgeschwindigkeit 200 km/h

    Der Rallye London-Sydney.

    Mit diesem 280 E starten Andrew Cowan, Colin Malkin und Mike Broad am 12. August 1977 zum härtesten Autorennen der Welt: der Rallye London-Sydney. Vor ihnen liegen 30.000 höchst beschwerliche Kilometer durch Europa, Asien und Australien. Ihr seriennaher Mercedes-Benz 280 E ist gut auf die mörderischen Strapazen vorbereitet: Fahrwerk und Auspuff wurden verstärkt, als Stoßstangen dienen stabile Profilbleche, und Drahtgitter schützen die Scheinwerfer vor Steinschlag. Ein großes Problem stellt die Benzinversorgung dar. In vielen Ländern entlang der Route wird nur Treibstoff in schlechter Qualität verkauft. Doch auch dafür ist der 280 E gerüstet: Sein 205-PS-Motor weist eine sehr niedrige Verdichtung auf. Das Fahrer-Team kommt ohne Schäden bis ans Ziel:

    Nach sechseinhalb Wochen gewinnen die drei Briten überlegen die Rallye. Die Plätze zwei, sechs und acht gehen ebenfalls an Fahrerteams auf dem 280 E – Mercedes- Benz ist eine triumphale Rückkehr in den Rallye-Sport geglückt. Auf diesem Mercedes-Benz 280 E starten am 12. August 1977 die englischen Rennfahrer Andrew Cowan, Colin Malkin und Mike Broad zum längsten Autorennen der Welt, der Rallye London-Sydney. Eine schier endlose Strecke von mehr als 30.000 Kilometern, quer durch Europa, Asien und Australien, wartet auf sie. Die drei starten mit der Nummer 33. Ihre Gegner versuchen, sie mit allen Tricks zu schlagen. Ein Fahrer ist so dreist, seinen Wagen einfach von England aus per Schiff nach Asien zu verfrachten. Ein anderer legt die Strecke von Athen bis Bombay sogar im Flugzeug zurück. Doch man kommt diesen beiden Fahrern auf die Schliche. Sie werden vom Rennen ausgeschlossen. Cowan und sein Team brausen unterdessen unaufhaltsam in Richtung Australien, über Asphaltstraßen, Schotterwege und Geröllpisten, über hohe Berge, durch reißende Flüsse und endlose Wüsten. Am 28. September, nach sechseinhalb Wochen, ist der Mercedes-Benz 280 E als Erster in Sydney. Andrew Cowan, Colin Malkin und Mike Broad haben dieses waghalsige Rennen durch drei Kontinente gewonnen.

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