AMG-Mercedes C-Klasse DTM-Tourenwagen.

  • Mythos 7: AMG-Mercedes C-Klasse DTM-Tourenwagen

  • AMG-Mercedes C-Klasse DTM-Tourenwagen.

    Mit diesem C-Klasse Rennsport-Tourenwagen gewinnt Gary Paffett den Meistertitel der DTM 2005. Er siegt in fünf von elf Rennen und sichert dem Team AMG-Mercedes zum vierten Mal den Gewinn der DTM-Fahrerwertung seit dem Jahr 2000. Seine Teamkollegen Jean Alesi, Mika Häkkinen und Bernd Schneider gewinnen mit der C-Klasse drei weitere Rennen.

    • Zylinder V8
    • Hubraum 4000 cm³
    • Leistung 346 kW
    • bei Drehzahl 7500/min
    • Höchstgeschwindigkeit 280 km/h

    Neuen C-Klasse Renn- Tourenwagen.

    Ab 1993 gilt in der Deutschen-Touren-Meisterschaft ein freieres Reglement, das die Entwicklung neuer Motoren aus vorhandenen Serienmotoren gestattet. Vierzylinder dürfen um zwei Zylinder ergänzt, Achtzylinder um zwei Zylinder verkürzt werden. Für den neuen C-Klasse Renn- Tourenwagen, der ab der Saison 1994 in der DTM mitfährt, entwickelt AMG innerhalb von acht Monaten einen kompakten, nur 110 Kilogramm schweren V6-Motor. Basis für den 2,5-Liter- Sechszylinder ist das V8-Serienaggregat des Typs S 420. Das Rennsportdebüt der 440 PS starken C-Klasse überzeugt: Klaus Ludwig gewinnt 1994 zum zweiten Mal die Deutsche-Touren-Meisterschaft. Für die folgende Rennsaison wird das Fahrzeug überarbeitet. Aus Sicherheitsgründen wandert der Fahrersitz nach hinten und liegt nun mittiger. Neu ist auch die sequentielle Schaltung, die über Tasten am Lenkrad betätigt wird. Bernd Schneider weiß damit umzugehen.

    Er gewinnt auf dem Renn-Tourenwagen der C-Klasse 1995 die DTM und die Internationale Tourenwagen-Meisterschaft ITC. Die folgende Rennsaison ist die vorläufig letzte. Die Deutsche-Tourenwagen-Meisterschaft wird eingestellt, nachdem die Entwicklungskosten der Fahrzeuge beinahe Formel-1-Niveau erreicht haben. In der Deutschen-Tourenwagen-Meisterschaft schicken die Automobilhersteller Fahrzeuge an den Start, die normalen Straßenwagen ähneln. Ihre Motoren aber sind auf Leistung und Geschwindigkeit getrimmt. Die Zuschauer kommen zuhauf zu den Tourenwagen-Rennen mit Fahrzeugen von Mercedes-Benz, Alfa Romeo und Opel. Die Eintrittspreise sind nicht so hoch wie bei der Formel 1, die Wettkämpfe spannend. 1993 werden die Regeln geändert. Jetzt dürfen die Automobilhersteller für die DTM-Autos ganz neue Motoren entwickeln und aus den Autos richtige Rennwagen machen. Das erste DTM-Auto, das Mercedes-Benz nach den neuen Regeln baut, ist der C-Klasse Tourenwagen von 1994. Klaus Ludwig wird damit DTM-Meister. 1995 ist das C-Klasse DTM-Auto noch stärker und schneller, und Bernd Schneider gewinnt mit dem ausgestellten Wagen zum ersten Mal die Meisterschaft. Die ständige Weiterentwicklung kostet jedes Jahr mehr Geld. 1996 wird den Herstellern Alfa Romeo und Opel der Spaß zu teuer. Sie beschließen auszusteigen. Zum Leid vieler Fans wird die Deutsche-Tourenwagen-Meisterschaft eingestellt. Mehr als drei Jahre lang müssen die Fans warten, bis die DTM im Mai 2000 das langersehnte Comeback feiert.

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