AMG-Mercedes 190 E 2.5-16 Evolution II DTM-Tourenwagen.

  • Mythos 7: AMG-Mercedes 190 E 2.5-16 Evolution II DTM-Tourenwagen

  • AMG-Mercedes 190 E 2.5-16 Evolution II DTM-Tourenwagen.

    Der AMG-Mercedes 190 E 2.5-16 Evolution II fährt von 1990 bis 1993 in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft DTM. Mit diesem Rennsport-Tourenwagen der Gruppe A gewinnt Klaus Ludwig 1992 den ersten DTM-Titel für Mercedes-Benz. Da die DTM-Tourenwagen laut Reglement von einem Serienfahrzeug abgeleitet sein müssen, entsteht der “Evo II” 1990 als reguläres Straßenfahrzeug in 500 Exemplaren.

    • Zylinder 4
    • Hubraum 2488 cm³
    • Leistung 274 kW
    • bei Drehzahl 9500/min
    • Höchstgeschwindigkeit 300 km/h

    Deutsche-Tourenwagen- Meisterschaft.

    1988 steigt Mercedes-Benz mit dem Typ 190 E 2.3-16 als Werksteam in die Deutsche-Tourenwagen- Meisterschaft ein, kurz DTM. Die Motorsportabteilung des Unternehmens unterstützt fünf Teams. Mit der Rennversion des ursprünglich zahmen „Baby-Benz“ starten sie zu dieser spektakulären Wettkampfserie. Zwei Jahre später entwickeln die Ingenieure von Mercedes-Benz einen neuen Renn- Tourenwagen, den Typ 190 E 2.5-16 Evolution II. Das Rennreglement lässt nur Fahrzeuge zu, die auch als Straßenversion erhältlich sind. So entsteht eine exklusive Kleinserie mit 502 Fahrzeugen.

    Die Rennversion des Fahrzeugs ist zum Schutz des Fahrers mit einem Überrollkäfig ausgestattet. Spoiler, Motorhaube und Kofferraumdeckel bestehen aus Kevlar, einem äußerst belastbaren und hitzebeständigen Kunststoff. Sein Renndebüt gibt der „Evo II“ am 16. Juni 1990 auf der Nordschleife des Nürburgrings. Danach fährt der Renn-Tourenwagen mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 300 Kilometer pro Stunde von Erfolg zu Erfolg: 1992 wird Klaus Ludwig Deutscher-Tourenwagen-Meister. Mercedes-Benz gewinnt die Markenwertung; der Motorsportpartner AMG holt den Teamsieg. 1982 bringt Mercedes-Benz mit den Typen 190 und 190 E die sogenannte Kompaktklasse auf den Markt. Die neuen Modelle sind sparsam und verbrauchen besonders wenig Benzin. Weil sie klein und leicht sind, bekommen die 190er den Spitznamen „Baby-Benz“. Ab 1984 wird der Baby-Benz auch als Sportmodell verkauft. Und siehe da: Wenn man einen noch stärkeren Motor einbaut, ist er ein erstklassiger Renn-Tourenwagen. Von nun an entwickelt Mercedes-Benz die Rennsportversion des 'Baby-Benz' von Jahr zu Jahr weiter, bis sie - wie das ausgestellte Fahrzeug - über 300 Kilometer pro Stunde auf die Rennpiste bringt. Auf ihm gewinnt der Rennfahrer Klaus Ludwig die Deutsche- Tourenwagen-Meisterschaft von 1992. Der Baby-Benz ist erwachsen geworden - und für seine Gegner eine harte Konkurrenz.

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