McLaren-Mercedes Formel-1-Rennwagen MP4-13.

  • Mythos 7: McLaren-Mercedes Formel-1-Rennwagen MP4-13

  • McLaren-Mercedes Formel-1-Rennwagen MP4-13.

    Mit dem MP 4-13 gewinnt Mika Häkkinen 1998 den ersten Weltmeistertitel für Mercedes-Benz, seit die Marke 1994 in die Formel 1 zurückgekehrt ist. Die Ende des Jahres 1994 vereinbarte Kooperation mit McLaren wird eine Erfolgsgeschichte: Neben der Fahrerwertung erringt das Team 1998 auch die Konstrukteurswertung. Ein Jahr später gewinnt Häkkinen seinen zweiten Weltmeistertitel.

    • Zylinder V10
    • Hubraum 2998 cm³
    • Leistung 574 kW
    • bei Drehzahl 17300/min
    • Höchstgeschwindigkeit 352 km/h

    Zahlreiche technische Neuerungen.

    Dieser McLaren-Mercedes MP 4-13 von 1998 mit seiner charakteristischen tief nach unten gezogenen Nase weist zahlreiche technische Neuerungen auf. Die Reduktion der Spurweite auf 180 Zentimeter verursacht aufwendige Anpassungen an der Aerodynamik. Das gemäß Reglement verbreiterte Cockpit ist zwecks besserer Gewichtsverteilung nach hinten gerückt. Gegenüber seinem Vorgänger hat der Wagen einen größeren Radstand, eine leicht vergrößerte Gesamtlänge und wird neu von Bridgestone bereift. Der neue V10-Motor wiegt nur noch 107 Kilogramm. Mit seinem Chassis aus speziellen, Energie absorbierenden, Verbundwerkstoffen besteht der Wagen auch die härtesten Crashtests. Das bewährte Duo David Coulthard und Mika Häkkinen holt beim Saisonstart in Melbourne gleich einen Doppelsieg.

    Das ist nur der Anfang: Mika gewinnt 1998 acht Grand-Prix- Rennen und die Formel-1-Weltmeisterschaft. Teamkollege Coulthard holt den dritten Platz, McLaren-Mercedes den Sieg in der Konstrukteurswertung. Dieser McLaren-Mercedes ist der Beweis, dass die Zahl 13 keine Unglückzahl sein muss. Denn diesem Formel-1-Rennwagen mit der Bezeichnung MP4-13 gelingt praktisch alles. Der finnische Rennfahrer Mika Häkkinen gewinnt damit während der Saison 1998 die Großen Preise von Australien, Brasilien, Spanien, Monaco, Österreich, Deutschland und Luxemburg. Nur Michael Schumacher auf Ferrari ist mit seinen sechs Siegen fast genauso erfolgreich. Beim letzten Rennen der Saison in Japan kommt es zwischen den beiden Erzrivalen zum spannenden Finale. Michael Schumacher steht auf der Pole Position, Mika Häkkinen dahinter. Doch dann passiert Schumacher ein folgenschweres Missgeschick. Sekunden vor dem Start würgt er seinen Motor ab. Zur Strafe muss er sich zuhinterst in der Kolonne einreihen. Mika Häkkinen lässt sich nicht zweimal bitten: Trotz der verflixten 13 gewinnt er das Rennen und die Weltmeisterschaft souverän.

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