Sauber-Mercedes Gruppe-C-Rennsportwagen C 9.

  • Mythos 7: Sauber-Mercedes Gruppe-C-Rennsportwagen C 9

  • Sauber-Mercedes Gruppe-C-Rennsportwagen C 9

    Als Partner des Sauber-Teams startet Mercedes-Benz 1988 mit dem C 9 in der Sportprototypen-WM. Die Partner gewinnen fünf Rennen und werden Vizeweltmeister. Im Jahr darauf startet der C 9 wieder in der Traditionsfarbe Silber und erzielt acht Siege, darunter einen Doppelsieg bei den “24 Stunden von Le Mans”. Das Team gewinnt den WM-Titel, und Jean-Louis Schlesser wird Fahrer-Weltmeister.

    • Zylinder V8
    • Hubraum 4973 cm³
    • Leistung 530 kW
    • bei Drehzahl 7000/min
    • Höchstgeschwindigkeit 400 km/h

    Sauber-Mercedes Gruppe-C-Rennsportwagen C 9.

    Bei den Sportwagenrennen der Gruppe C setzt das Schweizer Team von Peter Sauber ab 1985 auf Mercedes-Benz. Die von der Firma Sauber selbst konstruierten Rennfahrzeuge sind mit einem 5- Liter-V8 ausgerüstet, dessen Basis der Serienmotor der Mercedes-Benz S-Klasse ist. Zwei Turbolader steigern die Leistung der Rennwagen auf mehr als 700 PS. Mit der Rückkehr von Mercedes-Benz in den Motorsport, 1988, intensiviert sich die Zusammenarbeit mit dem Sauber- Team. Das Resultat dieser deutsch-schweizerischen Kooperation ist der Sauber-Mercedes C 9, der 1988 fünf Weltmeisterschaftsrennen gewinnt. Für die folgende Saison wird der Gruppe-C-Rennsportwagen mit einem neuen Vierventilmotor ausgerüstet, und die Karosserie silbern lackiert. Die Botschaft ist eindeutig: Die Silberpfeile sind wieder im Rennen. Und auch diese, die dritte, Generation der legendären Mercedes-Benz Rennwagen macht ihrem Namen alle Ehre:

    1989 gewinnen die Sauber-Mercedes C 9 gegen eine starke Konkurrenz von Porsche, Jaguar und Nissan nicht nur die legendären '24 Stunden von Le Mans', sondern insgesamt sieben von acht Weltmeisterschaftsrennen. Jean-Louis Schlesser holt auf dem C 9 den Fahrertitel, Sauber- Mercedes die Teamwertung der Sportwagen-Weltmeisterschaft. Dieser Rennsportwagen wurde von Mercedes-Benz in Zusammenarbeit mit der Schweizer Firma Sauber gebaut. Im Juni 1989 startet der neue Silberpfeil in Frankreich, beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, dem berühmtesten Sportwagenrennen der Welt. Allein kann ein Fahrer diesen harten Wettkampf, der tatsächlich 24 Stunden dauert, nicht durchstehen. Jochen Mass, Manuel Reuter und Stanley Dickens wechseln sich deshalb im Cockpit des Siegerwagens ab. Mit bis zu 400 Kilometer pro Stunde jagen sie pausenlos über die knapp fünf Kilometer lange Strecke. Kurz vor Ende des Rennens herrscht plötzlich Aufregung an der Box: Jochen Mass will seinen Teamkollegen Manuel Reuter nicht - wie abgesprochen - ans Steuer lassen. Er will durchfahren, um den greifbar nahen Sieg nicht zu gefährden. Manuel Reuter gibt nach und lässt seinem Partner den Vortritt. Um vier Uhr nachmittags steht fest: das Team auf dem Silberpfeil hat das Rennen gewonnen. Die Freude über diesen phantastischen Sieg lässt den vorangegangenen kleinen Zank schnell vergessen.

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