Mercedes-Benz GT-Rennsportwagen CLK-GTR.

  • Mythos 7: Mercedes-Benz GT-Rennsportwagen CLK-GTR.

  • Mercedes-Benz GT-Rennsportwagen CLK-GTR.

    Für die 1997 gegründete FIA-GT-Meisterschaft entwickeln Mercedes-Benz und AMG in nur 128 Tagen den CLK-GTR. Mit seinem V12-Motor dominiert er die Saison 1997, gewinnt sechs von elf Rennen und erringt dabei vier Doppelsiege. Am Ende der Saison ist Mercedes-Benz Sieger der Teamwertung und gewinnt mit Bernd Schneider auch die Fahrerwertung.

    • Zylinder V12
    • Hubraum 5986 cm³
    • Leistung 464 kW
    • bei Drehzahl 7000/min
    • Höchstgeschwindigkeit 320 km/h

    In nur 128 Tagen.

    Das erste Exemplar des CLK-GTR baut der Mercedes-Benz Motorsport-Partner AMG in nur 128 Tagen. Trotz der extrem kurzen Entwicklungszeit ist dieser Hochleistungs-Sportwagen ein Spitzenmodell ausgereifter Renntechnik. Der Zwölfzylinder-Motor mit sechs Litern Hubraum bringt es auf über 600 PS. AMG-Mercedes tritt damit 1997 in der neuen Internationalen FIA GT-Meisterschaft gegen die starke Konkurrenz von Porsche, BMW und Lotus an. Schon beim Debüt auf dem Hockenheimring holt der CLK-GTR seine erste Pole Position. Von da an gewinnt der Sportwagen sechs von elf Rennen. Bernd Schneider gewinnt die Fahrermeisterschaft, Mercedes-Benz die Herstellerwertung.

    Nach dem Reglement des Weltmotorsportverbands müssen die GT-Rennsportwagen auch in einer Straßenversion gebaut werden. Zu Absatzschwierigkeiten kommt es dabei nicht. Dank der Rennerfolge des Sportwagens sind die 25 Exemplare der Kleinserie sehr begehrt. 1997 bekommt der zweimalige DTM-Meister Klaus Ludwig ein verlockendes Angebot: Er soll mit dem brandneuen Rennsportwagen CLK-GTR für Mercedes-Benz die neue FIA-GT-Meisterschaft fahren. Ludwig zögert. Er ist schon 48 Jahre alt, für einen Rennfahrer ein sehr hohes Alter. Soll er es wirklich noch einmal wagen? Klaus Ludwig sagt zu. In der ersten Saison kommt der Rennfahrer nicht so Recht auf Touren. Sein 15 Jahre jüngerer Teamkollege Bernd Schneider hat fast immer die Nase vorn und gewinnt am Ende die Meisterschaft. Doch im Jahr darauf gibt der alte Fuchs richtig Gas. Abwechselnd gewinnen Ludwig und Schneider nun Rennen um Rennen. Zum großen Finale wird das letzte Rennen der Saison in Kalifornien. Dank seiner Erfahrung und kluger Reifenwahl gewinnt der Senior-Fahrer das Rennen in Laguna Secca und holt mit fast 50 Jahren die Meisterschaft. Mercedes-Benz gewinnt 1998 alle zehn Rennen der FIA GT-Meisterschaft.

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