Penske-Mercedes IndyCar PC 23.

  • Mythos 7: Penske-Mercedes IndyCar PC 23.

  • Penske-Mercedes IndyCar PC 23.

    In nur zehn Monaten entwickelt Mercedes-Benz einen vollkommen neuen V8-Motor mit 754 kW. Das Ziel: der Sieg bei den “500 Meilen von Indianapolis” in einer Partnerschaft mit dem Penske-Team. Der Einsatz wird ein sensationeller Erfolg: Al Unser jr. gewinnt im Mai 1994 mit dem Penske-Mercedes PC 23 das legendäre Rennen.

    • Zylinder V8
    • Hubraum 3429 cm³
    • Leistung 754 kW
    • bei Drehzahl 10500/min
    • Höchstgeschwindigkeit 412 km/h

    Vollkommen neuen, äußerst leistungsstarken V8-Rennmotor.

    Im Sommer 1993 geht Mercedes-Benz daran, gemeinsam mit der englischen Motorsportschmiede Ilmor, einen vollkommen neuen, äußerst leistungsstarken V8-Rennmotor zu konstruieren. Die Zeit drängt. Denn der US-amerikanische Rennstallbesitzer Roger Penske will damit im Mai des folgenden Jahres beim legendären 500-Meilen-Rennen von Indianapolis antreten. Den Ingenieuren gelingt es, eine Lücke im Reglement konsequent zu nutzen, und innerhalb von nur zehn Monaten einen über 1.000 PS starken Motor zu bauen. Gerade noch rechtzeitig trifft er in den USA ein. Penskes Plan, seine IndyCars mit einem Mercedes-Benz Hochleistungsmotor auf die traditionsreiche und schnelle Piste zu schicken, geht voll und ganz auf: Der US-Amerikaner Al Unser Junior gewinnt nach 200 Runden auf dem Penske-Mercedes PC 23 vor 750.000 Zuschauern das Rennen. Nach diesem gloriosen Sieg in Indianapolis verstärken Penske und Mercedes-Benz ihre Zusammenarbeit:

    1995 startet der Penske-Mercedes PC 24 zur amerikanischen IndyCar-Serie – allerdings mit einem neuen Motor, da die überlegene Mercedes-Benz Konstruktion nach einer Reglement-Änderung nicht mehr verwendet werden kann. Al Unser Junior gewinnt drei Rennen sowie die Vizemeisterschaft. Mit dem Penske-Mercedes PC 23 startet der US-amerikanische Rennfahrer Al Unser Junior 1994 zu einem der legendärsten Autorennen der Welt: den 500 Meilen von Indianapolis. Runde um Runde müssen die Fahrer ihr Können vor 750.000 Zuschauern beweisen. Das ist auch für geübte Rennpiloten eine gewaltige Herausforderung. In einem Höllentempo jagt Al Unser Junior über die vier Steilwandkurven. Autorennen liegen dem Amerikaner im Blut. Sowohl sein Vater als auch zwei Onkel von Al Unser Junior haben das berühmte 500-Meilen-Rennen zuvor schon gewonnen. Kein Wunder, dass nun auch der jüngste Rennfahrerspross der Familie alle Ehre macht. Nach 200 strapaziösen Runden steht Al Unser Junior auf dem Siegerpodest. Champagner zum Anstoßen bekam er dort allerdings nicht. Seit der erschöpfte Sieger Louis Meyer 1933 in Indianapolis statt prickelndem Sekt ein Glas frischer Milch verlangte, erhält der Sieger in Indianapolis eine Flasche Kuhmilch geschenkt.

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