Mercedes-Benz 814 Bergungsfahrzeug.

  • Collection 3: Mercedes-Benz 814 Bergungsfahrzeug

  • Mercedes-Benz 814 Bergungsfahrzeug.

    Dieser Mercedes-Benz 814 wird 1992 als Pritschenwagen ausgeliefert und 1996 zum Bergungsfahrzeug umgebaut. Bis Oktober 2004 hat es für den ADAC 370.000 Kilometer zurückgelegt und 14.000 Pannen-, Bergungs- und Unfallhilfeleistungen erbracht. Der Mercedes-Benz 814 ist ein Vertreter der 1984 eingeführten Generation leichter Lkw, die 1997 vom Atego abgelöst wird.

    • Zylinder 6
    • Hubraum 5958 cm³
    • Leistung 97 kW
    • bei Drehzahl 2800/min
    • Höchstgeschwindigkeit 109 km/h
    • Nutzlast 2070 kg
    • Produktionszeitraum 1984-1998

    Eine abwechslungsreiche Laufbahn.

    Dieses Bergungsfahrzeug hat eine abwechslungsreiche Laufbahn hinter sich. Der Fahrzeugtyp 814 gehört zu der Generation leichter Lkw, die 1984 eingeführt wird. Die Typenreihe ist ein Vorläufer des „Atego“. Das ausgestellte Fahrzeug wird 1992 gebaut und von einem Autohaus als Mietfahrzeug eingesetzt. Vier Jahre später erfolgt der Umbau zum Abschleppfahrzeug. Von nun an ist er für ein Transport- und Bergungsunternehmen im Auftrag des ADAC unterwegs. Wie üblich stammt nur die Basis, das Fahrgestell des 7,5-Tonnen-Lastwagens, von Mercedes-Benz; die Aufbauten stellen Spezialfirmen, wie in diesem Fall die Firma Kübler, her. Sie müssen auf Trends reagieren und die Bergungsfahrzeuge an Leichtbaukarosserien oder angebaute Spoiler anpassen. Auch die Einsatzorte – Böschungen, Straßengräben oder Tunnel – sind eine Herausforderung für die Aufbauspezialisten.

    Bis Oktober 2004 ist dieser 814 als „Gelber Engel“ im Einsatz und legt dabei mehr als 370.000 Kilometer zurück. Das demonstriert die extreme Belastbarkeit dieses Fahrzeugtyps. 14.000 Pannen-, Unfall- und Bergungshilfen hat dieser Mercedes-Benz 814 geleistet, bevor er ins Museum kam. Wer mit seinem Wagen irgendwo stehen bleibt und selbst kein Automechaniker ist, braucht Hilfe. Zum Beispiel vom Allgemeinen Deutschen Automobilclub, kurz ADAC. Der Verein gründete schon 1928 den „Straßenhilfsdienst“ und 1954 die so genannte „Straßenwacht“. Die Mechaniker des ADAC kommen zu Hilfe, wenn jemand eine Panne oder einen Unfall hat. Anfänglich benutzten sie dabei schnelle Motorräder mit Beiwagen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg stiegen sie auf Autos um. Heute hat der ADAC mehr als 1.700 Straßenwachtfahrzeuge, die Tag und Nacht für Notfälle bereit stehen. Die gelb lackierten Fahrzeuge haben schon so vielen Autofahrern aus der Patsche geholfen, dass sie den Spitznamen „Gelbe Engel“ erhalten haben. Der ausgestellte „Gelbe Engel“ wurde 1992 zunächst als Mietfahrzeug eingesetzt. Vier Jahre später baute man ihn dann zum Abschleppfahrzeug um. Als „Gelber Engel“ war dieser Mercedes-Benz 814 acht Jahre auf den Straßen unterwegs. Er hat dabei 14.000-mal Pannenhilfe, Unfallhilfe und Bergungshilfe geleistet.

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