Mercedes-Benz C 220 CDI T-Modell Polizei.

  • Collection 3: Mercedes-Benz C 220 CDI T-Modell Polizei

  • Mercedes-Benz C 220 CDI T-Modell Polizei.

    Ende der 1990er-Jahre wird das C 220 CDI T-Modell eines der meistgenutzten Polizeifahrzeuge in Baden-Württemberg. Das ausgestellte Fahrzeug kommt von Ende 2000 bis Ende 2002 in Stuttgart zum Einsatz und legt dabei 40.000 Kilometer zurück. Es ist einer der ersten Polizeiwagen mit der Anfang 2000 eingeführten grün-silbernen Farbgebung, die den späteren Weiterverkauf erleichtern soll.

    • Zylinder 4
    • Hubraum 2148 cm³
    • Leistung 92 kW
    • bei Drehzahl 4200/min
    • Höchstgeschwindigkeit 192 km/h
    • Produktionszeitraum 1997-2001

    Funkstreifenwagen der baden-württembergischen Polizei.

    Dieser Mercedes-Benz C 220 CDI ist ein Funkstreifenwagen der baden-württembergischen Polizei. Noch bis Anfang der 50er-Jahre versehen Polizisten den Streifendienst zu Fuß oder fahren eines der wenigen Automobile, welche die Alliierten nach Kriegsende zur Verfügung stellen. Seit den 50er-Jahren rüstet Mercedes-Benz die Polizei mit speziell ausgestatteten Einsatzfahrzeugen aus. Das Innenministerium von Baden-Württemberg schließt im Jahr 2000 mit dem Unternehmen einen Leasing-Vertrag über 3.630 Mercedes-Benz Polizeiwagen ab und ändert dabei die traditionelle grün-weiße Farbgebung in ein modernes Grün-Silber. Hat der Streifenwagen seinen Dienst getan, wird die grüne Spezial-Klebefolie abgezogen: Darunter kommt ein silbernes Mercedes-Benz C 220 CDI T-Modell zum Vorschein, das sich besser weiterverkaufen lässt als ein weißes Basisfahrzeug. Für die Polizei ist die neue Farbgebung mit günstigeren Leasingkonditionen verbunden.

    Dieser Mercedes-Benz C 220 CDI wird im November 2000 an die Landespolizeidirektion Stuttgart ausgeliefert. Er ist zwei Jahre in der Stuttgarter Innenstadt im Einsatz. Dabei legt er - ohne Panne - 40.000 Kilometer zurück. Bevor es Polizeifahrzeuge gab, gingen die meisten Polizisten in Deutschland zu Fuß auf Streife. Manche waren auch auf dem Fahrrad oder zu Pferde unterwegs. Später stiegen sie auf Motorräder um. In den wenigen Automobilen, die es bis zum Ende des zweiten Weltkriegs bei der Polizei gab, durften nur die Polizeipräsidenten fahren. Erst in den 50er-Jahren, als Gangster nach Raubüberfällen in schnellen Autos flüchteten, musste sich auch die Polizei schnelle und zuverlässige Wagen in ausreichender Zahl anschaffen. Die Wahl fiel dabei oft auf Mercedes-Benz Fahrzeuge. Diese wurden für den Einsatz im Streifendienst ausgerüstet: mit Blaulicht, das es schon seit 1933 gibt und ab den 50er-Jahren auch mit Polizeifunk. Dieses Mercedes-Benz C 220 CDI T-Modell war ab 2002 zwei Jahre lang als Einsatzwagen für die Stuttgarter Polizei unterwegs. Wer das blaue Blinklicht sah und das „Martinshorn“ tuten hörte, der musste sofort Platz machen, denn Polizeieinsatzfahrzeuge haben Vorfahrt, wenn etwas passiert ist.

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