Mercedes-Benz C 32 AMG T-Modell F 1 Medical Car.

  • Collection 3: Mercedes-Benz C 32 AMG T-Modell F 1 Medical Car.

  • Mercedes-Benz C 32 AMG T-Modell F 1 Medical Car.

    Mit dem „F 1 Medical Car“ kommt seit 1998 bei allen Formel-1-Rennen ein Notarztwagen zum Einsatz, der schnelle Unfallhilfe an der Rennstrecke garantiert. Das „Medical Car“ ist die jeweils leistungsstärkste AMG-Ausführung des C-Klasse T-Modells. Es bietet dem Fahrer, drei Ärzten und der kompletten Notfallausrüstung Platz. Das ausgestellte Fahrzeug ist von 2001 bis 2003 im Einsatz.

    • Zylinder V6
    • Hubraum 3199 cm³
    • Leistung 260 kW
    • bei Drehzahl 6100/min
    • Höchstgeschwindigkeit 280 km/h
    • Produktionszeitraum 2001-2004

    Hohes Risiko.

    Internationale Sicherheitsstandards für den Motorsport gibt es bis in die 60er-Jahre hinein nicht. Fahrer, Zuschauer und Streckenposten tragen ein hohes Risiko, denn die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls ist groß. Viele Strecken sind nur durch Böschungen statt mit Leitplanken gesichert. Unter der Leitung von Jackie Stewart kämpfen die Rennfahrer in den 60er- Jahren für internationale Sicherheitsstandards auf den Strecken und in den Rennwagen. Nach und nach setzt die Fédération Internationale de l’Automobile, FIA, die internationale Dachorganisation des Automobilsports ein doppeltes Feuerlöschersystem in Formel-1-Fahrzeugen, Asbestanzüge für die Fahrer und die Ausstattung der Rennstrecken mit medizinischem Gerät und Personal durch. 1984 baut AMG ein Mercedes-Benz, heute eine Tochterfirma von DaimlerChrysler, ein Mercedes-Benz Coupé zu einer frühen Form des „Medical Car“ um. Es bleibt zunächst bei diesem einmaligen Versuch. 1998 kommt das Medical Car im heutigen Sinne erstmals zum Einsatz.

    Die seither eingesetzten Varianten sind die jeweils leistungsstärksten AMG-Ausführungen des C-Klasse T-Modells. Das ausgestellte Fahrzeug ist das dritte Formel-1-Medical-Car. Es war von 2001 bis 2003 im Einsatz. Dieser Mercedes-Benz C 32 AMG ist ein Medical Car, ein Notarztwagen speziell für Formel-1- Rennen. Im Innenraum ist Platz für vier Personen: drei Ärzte plus Fahrer sowie für die Notfall- Ausrüstung. Der Kombi, ein sogenanntes T-Modell, wurde für den Einsatz als Rettungsfahrzeug umgebaut: Über den Bildschirm des Comand-Systems in der Mittelkonsole kann der Arzt den Rennverlauf verfolgen und gleichzeitig über Funk mit dem Rennleiter sprechen. Die Lichtanlage auf dem Dach sowie starke Blitzlichter vorne und hinten fallen auf und sorgen dafür, dass der Wagen bei einem Unfall schnell zu den Verletzten durchkommt. Mit 354 PS erreicht das Medical-Car eine Höchstgeschwindigkeit von 280 Kilometer pro Stunde, was im Ernstfall Leben retten kann. 27 Jahre lang war der Brite Professor Sid Watkins „fliegender Formel-1-Arzt“. Er ist berühmt für seine Einsätze und eine Legende im Formel-1-Sport. 2005 wurde der Amerikaner Gary Hartstein sein Nachfolger.

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