Mercedes-Benz L 409 Pritschenwagen mit Doppelkabine.

  • Collection 3: Mercedes-Benz L 409 Pritschenwagen mit Doppelkabine

  • Mercedes-Benz L 409 Pritschenwagen mit Doppelkabine.

    Dieser Mercedes-Benz L 409 dient dem Technischen Hilfswerk in den 1980er- und 1990er-Jahren als Fahrzeug des Instandsetzungstrupps. Er kann sechs Personen und 1,5 Tonnen Ausrüstung befördern. Der L 409 gehört zu der von 1967 bis 1986 gebauten Transporterbaureihe, die nach ihrem Produktionswerk auch „Düsseldorfer Transporter“ genannt wird.

    • Zylinder 4
    • Hubraum 2277 cm³
    • Leistung 66 kW
    • bei Drehzahl 4800/min
    • Höchstgeschwindigkeit 104 km/h
    • Nutzlast 2050 kg
    • Sitzplätze Seats 6
    • Produktionszeitraum 1974-1982

    1950 entsteht das Technische Hilfswerk.

    1950 entsteht das Technische Hilfswerk, abgekürzt THW, als Nachfolgeorganisation der 1909 gegründeten Technischen Nothilfe. Aufgabe des Technischen Hilfswerks ist es, in Krisensituationen Katastrophenhilfe zu leisten, Opfer zu bergen oder die öffentliche Versorgung mit Strom, Wasser oder Gas aufrecht zu erhalten. Die Anfangszeit ist entbehrungsreich. Die meisten Helfer arbeiten ehrenamtlich. Die Fahrzeuge sind zum Teil Privateigentum der Mitglieder. Der Not gehorchend verzichtet das THW auf die Entwicklung von Spezialfahrzeugen und nutzt gängige Fahrzeugtypen, die schnell und einfach umzurüsten sind. Mercedes-Benz liefert seit vielen Jahren unterschiedliche Wagentypen für den Bergungs-, den Instandsetzungs- und den Fernmeldezug der Organisation. Das ausgestellte Fahrzeug ist ein Instandsetzungstruppkraftwagen auf der Basis des Mercedes-Benz Transportertyps L 409.

    Er bietet Platz für sechs Personen sowie eine Ausrüstung von gut 1,5 Tonnen, zum Beispiel Wasserpumpen und Notstromaggregate. Im Jahr 2005 zählt das Technische Hilfswerk 76.000 ehrenamtliche Helfer und 850 hauptamtliche Mitarbeiter. Die Männer und Frauen des Technischen Hilfswerks, abgekürzt THW, sind immer dann gefragt, wenn etwas Schlimmes passiert ist. Zum Beispiel kümmern sie sich nach einem Orkan oder Erdbeben darum, dass es wieder Strom und fließendes Wasser gibt. Die Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks arbeiten im In- und Ausland, manchmal auch in Gebieten, wo Krieg herrscht. Innerhalb des Technischen Hilfswerks gibt es verschiedene Teams, die Züge genannt werden. Der Bergungszug rückt aus, wenn Menschen aus eingestürzten Häusern oder aus Hochwassergebieten geborgen werden müssen. Der Instandsetzungszug fährt los, wenn Wiederaufbau geleistet werden muss. Und der Fernmeldezug arbeitet in Gebieten, wo zum Beispiel nach einer Überschwemmung Telefon, Radio und Fernsehen nicht mehr funktionieren. Die Techniker versuchen dann, die Sendestationen und Anlagen wieder in Gang zu bringen. Das ausgestellte Fahrzeug auf der Basis des Mercedes-Benz Transportertyps L 409 gehörte zum Instandsetzungszug. Es kann neben sechs Personen auch noch einige Ausrüstung auf seiner Ladefläche transportieren, zum Beispiel große Wasserpumpen, um nach einer Überschwemmung das Wasser wieder abzupumpen, oder Notstromaggregate, kleine Benzinmotoren, die bei Stromausfall dazu verwendet werden, Strom zu erzeugen.

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