Mercedes-Benz LF 3500 Feuerwehrfahrzeug mit Metz Drehleiter DL 22.

  • Collection 3: Mercedes-Benz LF 3500 Feuerwehrfahrzeug mit Metz Drehleiter DL 22

  • Mercedes-Benz LF 3500 Feuerwehrfahrzeug mit Metz Drehleiter DL 22.

    Der LF 3500 mit Drehleiter verkörpert Anfang der 1950er-Jahre im Feuerwehrfahrzeugbau den Stand der Technik. Das hochmoderne Fahrzeug basiert auf dem Langhauber-Fahrgestell des Mercedes-Benz 3,5-Tonnen-Lastwagens und verfügt über eine Drehleiter der Karlsruher Firma Metz. Mechanisch angetrieben, erreicht die Leiter eine senkrechte Steighöhe von 22 Metern.

    • Zylinder 6
    • Hubraum 4580 cm³
    • Leistung 90 PS (66 kW)
    • bei Drehzahl 2800/min
    • Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
    • Produktionszeitraum 1950-1954

    Hohen Belastungen standhalten.

    Untrennbar mit der Entwicklung der Mercedes-Benz Feuerwehrfahrzeuge verbunden ist die Karlsruher Firma Metz, die von Anfang an Drehleitern und andere Aufbauten für Löschfahrzeuge herstellt. Das ausgestellte Modell ist ein Mercedes-Benz L 3500, versehen mit einer Metz Drehleiter von 22 Metern senkrechter Steighöhe. Zuverlässigkeit, schnelle Startbereitschaft, hohe Geschwindigkeit, Wendigkeit in engen Straßen, leichte Handhabung, einfache Pflege und ein wirtschaftlicher Betrieb sind unerlässliche Eigenschaften eines Löschfahrzeugs. Der Mercedes- Benz 3,5-Tonner erfüllt alle diese Bedingungen. Mit seinen sechs Zylindern erreicht er eine Leistung von 90 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometer pro Stunde. Mercedes-Benz bietet zudem das nötige engmaschige Kundendienstnetz.

    Denn die Feuerwehrfahrzeuge müssen bei ihren Einsätzen hohen Belastungen standhalten und regelmäßig überprüft werden. Dieser L 3500 ist Anfang der 50er-Jahre das Modernste, was der Feuerwehrwagenbau zu bieten hat - auch wenn seine Drehleiter noch mechanisch arbeitet. Leitern waren schon immer wichtig beim Feuerlöschen, denn wenn das hölzerne Dach eines Hauses ausbrennt, ist das Gebäude meist nicht mehr zu retten. Feuerwehrmänner versuchten also, erst mit Eimern, später mit Schläuchen, bei ihren Einsätzen so hoch wie möglich zu steigen. Man konnte die Leitern natürlich nicht an das brennende Gebäude anlehnen. Das war viel zu gefährlich. Also baute man schon sehr früh Leitern auf speziellen, wendigen Fahrzeugen. Später entwickelte man ausfahrbare Leitern und Drehleitern. Ein Spezialist für solche Geräte war der Heidelberger Carl Metz, der 1842 die erste Fabrik zur Herstellung von Lösch- und Rettungsgeräten gegründet hatte. Seine Nachfolger haben die 22 Meter hohe Drehleiter auf diesem Mercedes-Benz Feuerwehrfahrzeug gebaut.

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