Mercedes-Benz LO 1112 Omnibus.

  • Collection 1: Mercedes-Benz LO 1112 Omnibus.

  • Mercedes-Benz LO 1112 Omnibus.

    Mit diesem LO 1112 beginnt Hector Prieto 1969 in Buenos Aires seine Laufbahn als Busunternehmer. Wie zahlreiche private Busunternehmen in der argentinischen Hauptstadt lackiert er sein Fahrzeug bunt und verziert es im Innern mit Glücksbringern und Andenken, um Kunden zu locken. Der Kurzhauber-Omnibus LO 1112 stammt aus dem Mercedes-Benz Werk in Buenos Aires.

    • Zylinder 6
    • Hubraum 5104 cm³
    • Leistung 120 PS (88 kW)
    • bei Drehzahl 3000/min
    • Höchstgeschwindigkeit 97 km/h
    • Sitzplätze 21
    • Produktionszeitraum 1966-1972
    • Produzierte Stückzahl 4848

    Ein Omnibus aus Argentinien.

    Dieser farbenfrohe Mercedes-Benz LO 1112 ist ein Omnibus aus Argentinien. In der Hauptstadt Buenos Aires verkehren täglich etwa 14.000 Busse. Sie werden “Colectivos” genannt. Die Omnibuslinien werden von Privatunternehmern betrieben, darunter vielen, die nur ein einziges Fahrzeug besitzen. Um Kunden anzulocken und im Verkehrsgewühl aufzufallen, malen die Fahrer ihre Colectivos meist bunt an und schmücken sie mit Glücksbringern und persönlichen Andenken. Im Mercedes-Benz Werk in Buenos Aires wird 1969 auf ein in Deutschland gefertigtes Fahrgestell die landestypische Omnibus-Karosserie gesetzt. Ein Colectivo ist fertig. Der Argentinier Hector Prieto kauft dieses Fahrzeug als seinen ersten Bus, verziert ihn und kutschiert darin fast 30 Jahre lang Fahrgäste durch Buenos Aires. 

    1999, inzwischen ein erfolgreicher Busunternehmer, bringt er seinen LO 1112 nicht auf den Autofriedhof sondern nach einer liebevollen Restaurierung ins Museum. In Buenos Aires, der Hauptstadt von Argentinien, verkehren täglich etwa 14.000 Busse. Diese Busse heißen dort „Colectivos“. Um die Leute rechtzeitig zur Arbeit und von dort wieder nach Hause zu bringen, fahren die „Colectivos“ im „50-Sekunden-Takt“. Das heißt, an einer Haltestelle stoppt alle 50 Sekunden ein Omnibus. Damit die Leute in ihren und keinen anderen Colectivo einsteigen, putzen die Fahrer ihre Busse heraus. Sie werden bunt angestrichen und mit Glücksbringern oder Andenken verziert. Auch dieser farbenfrohe Mercedes-Benz Omnibus ist durch das Verkehrsgewühl von Buenos Aires gefahren. 1969 wurde er im dortigen Mercedes-Benz Werk zusammengebaut. Dann kaufte ihn ein Mann namens Hector Prieto, strich ihn bunt an und machte damit sein Glück. Dieser Colectivo war sein erster Bus. Fast 30 Jahre lang kutschierte er damit durch Buenos Aires und stieg vom einfachen Busfahrer zum erfolgreichen Busunternehmer auf. 1999 ließ er das Fahrzeug neu lackieren und liebevoll herausputzen und übergab es dem Mercedes-Benz Museum.

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