Mercedes-Benz Sprinter 313 CDI Rettungswagen.

  • Collection 3: Mercedes-Benz Sprinter 313 CDI Rettungswagen

  • Mercedes-Benz Sprinter 313 CDI Rettungswagen.

    Mit einem Marktanteil von 80% ist der Mercedes-Benz Sprinter der am meisten eingesetzte Rettungswagen in Deutschland. Seine Spitzenstellung verdankt er vor allem dem leistungsfähigen und sparsamen CDI-Motor sowie seiner hohen Zuverlässigkeit. Zudem ist der Sprinter mit Airbag, ESP und automatischer Schaltung so sicher und komfortabel wie ein Personenwagen.

    • Zylinder 4
    • Hubraum 2148 cm³
    • Leistung 95 kW
    • bei Drehzahl 3800/min
    • Höchstgeschwindigkeit 150 km/h
    • Produktionszeitraum 2000-2006

    „Den Arzt zum Patienten zu bringen“.

    Als Vater der Notfallmedizin gilt der Leibarzt Napoleons, Dominique-Jean Larrey, der mobile Lazarette einführt, um die Verwundeten direkt auf dem Schlachtfeld zu versorgen. 1938 fordert der Heidelberger Chirurg Martin Kirschner ähnliches auch für Zivilisten, nämlich „den Arzt zum Patienten zu bringen“. Doch erst in den 70er-Jahren setzt sich dieses Prinzip beim Krankentransport durch. Die Fahrzeuge werden mit Funk und einer Zwei-Mann-Besatzung ausgestattet: einem Sanitäter und einem Notarzt, der an der Unfallstelle die Erstversorgung übernimmt. Heute dauert es im Schnitt achteinhalb Minuten, bis ein Notarzt beim Patienten eintrifft – Minuten, die manchmal über Leben und Tod entscheiden. Als schnelles und zuverlässiges Fahrzeug garantiert dieser Mercedes-Benz Sprinter 313 mit CDI-Motor eine optimale Krankenversorgung. Er bietet ausreichend Platz für Patient, Arzt, Rettungs-Mannschaft und medizinische Ausrüstung.

    Für hohen Fahrkomfort sorgt die automatisierte Sprintshift- Schaltung, die Sicherheit der Helfer im Einsatz garantieren Airbags und das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP. Der Sprinter ist neben seiner Sicherheit, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit auch äußerst wirtschaftlich, weshalb ein Marktanteil von 80 Prozent bei Rettungswagen nicht überrascht. Früher brachte man Unfallopfer einfach so schnell wie möglich ins nächst gelegene Krankenhaus. Manche Patienten aber überlebten schon den Transport auf der Trage zum Krankenfahrzeug nicht, andere starben auf dem Weg in die Klinik. Deshalb begann man in den 70er-Jahren, den Arzt zum Patienten zu fahren, damit er gleich an der Unfallstelle helfen und auch während der Fahrt ins Krankenhaus behandeln konnte. Notarzt und Notarztwagen setzten sich durch. Heute sind die Helfer 24 Stunden am Tag einsatzbereit. Meist fährt ein Dreier-Team in den Wagen, das aus einem Notarzt, einem Rettungssanitäter und seinem Assistenten besteht. Wenn alles gut geht, treffen sie schon wenige Minuten nach einem Notruf an der Unfallstelle oder bei einem Kranken zu Hause ein. Damit das auch immer klappt, brauchen die Helfer einen schnellen und zuverlässigen Transporter mit Platz für den Patienten, die Mannschaft sowie für die medizinische Ausrüstung. Seit Jahrzehnten stammen Rettungswagen wie dieser Sprinter 313 CDI traditionell von Mercedes- Benz. Er ist schnell, leistungsfähig, sicher und rüttelt den Kranken nicht durch, weil er sehr gut gefedert ist.

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