Mercedes-Benz Unimog U 500 Winterdienstfahrzeug.

  • Collection 3: Mercedes-Benz Unimog U 500 Winterdienstfahrzeug

  • Mercedes-Benz Unimog U 500 Winterdienstfahrzeug.

    Seit 1951 baut Mercedes-Benz mit dem Unimog einen Alleskönner, der sich in der Landwirtschaft und als Kommunalfahrzeug bewährt. Typisch für den Unimog sind die Portalachsen, das Kurzhauber-Fahrerhaus, die Einzelbereifung und der Allradantrieb. Als Schneepflug kann der hier ausgestellte U 500 aus der im März 2000 eingeführten Unimog-Generation pro Stunde 1.600 Tonnen Schnee räumen.

    • Zylinder 6
    • Hubraum 6374 cm³
    • Leistung 205 kW
    • bei Drehzahl 2200/min
    • Höchstgeschwindigkeit 85 km/h (abgeregelt)
    • Produktionszeitraum seit 2000

    Ein Universal-Motor-Gerät.

    Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entwickeln ehemalige Mercedes-Benz Ingenieure aus der Flugmotorenentwicklung ein Universal-Motor-Gerät: den Unimog. Aufgrund seiner vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten ist er nicht nur für die Land- und Forstwirtschaft, sondern auch für den Einsatz im Winterdienst geradezu prädestiniert. Versehen mit Schneeschaufeln kommt der wendige Alleskönner mit den widrigsten Wetterlagen und Straßenverhältnissen zurecht. Seit Anfang der 50er-Jahre entwickelt Mercedes-Benz in Kooperation mit der Firma Schmidt in St. Blasien eine Vielzahl von Schneefräsen, Schneepflügen sowie Streumaschinen für den Unimog. Bei spektakulären Einsätzen wie den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck beweist der Unimog seine Leistungsfähigkeit und wird für den Winterdienst populär. Heute sind solche Fahrzeuge High-Tech-Maschinen wie dieser Unimog U 500.

    Via Satellit kann er Wettervorhersagen empfangen, dank eines Rechners an Bord die Auswurfmenge der Streuautomaten kontrollieren und per Infrarotkamera die Temperatur der Straßenoberfläche messen. Und nicht zu vergessen: pro Stunde räumt dieser Unimog 1.600 Tonnen Schnee beiseite. Noch viel mehr Informationen rund um dieses beeindruckende Fahrzeug erhalten Sie im Unimog Museum in Gaggenau. Je mehr Autos auch im Winter unterwegs waren, desto gefährlicher wurde der Verkehr auf zugeschneiten und vereisten Straßen. Schon früh unternahm man Versuche mit Maschinen, die dem Menschen die harte Arbeit des Schneeräumens abnehmen sollten. Schließlich kann man unmöglich alle Straßen per Hand freischaufeln. Um 1950 brachte der Unimog die Lösung. Die Abkürzung steht für Universal-Motor-Gerät. Der Unimog war klein, sehr stabil und wurde für Wald- und Feldarbeiten eingesetzt - egal bei welchem Wetter. Waren die Straßen und Wege zugeschneit, rüstete man das Fahrzeug mit einem Schneepflug aus. Heute kann man bei Schnee im Winter überall einen Unimog entdecken, der gerade die Straßen räumt. Dieses Modell aus dem Jahr 2004 ist ein modernes Fahrzeug, das über einen Satelliten ständig mit den neuesten Wetterberichten versorgt wird. Wenn der Fahrer dabei den Straßengraben im Auge behalten will, setzt er sich einfach auf den Beifahrersitz und verschiebt Lenksäule, Instrumente und Pedale mit einem Handgriff von der Fahrer- zur Beifahrerseite!

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