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  • Zwei wunderbare Songwriter: Teesy & Vona.
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    Zwei wunderbare Songwriter: Teesy & Vona.

Zwei wunderbare Songwriter.

Der Freitagabend des Mercedes-Benz Konzertsommers ist da, und dieser 30. Juni wird gleich zwei Auftritte liefern: Vona eröffnet als erster den Abend, bevor anschließend Teesy die Bühne erobern wird. Eine gute Kombination? Bestimmt, und nicht ganz uneigennützig sind die Daumen fest gedrückt: Bitte, ein weiteres tolles Konzert-Event hier am Mercedes-Benz Museum!


Freiheit. Am besten jetzt.

„Ausbrechen“ – mit diesem Song eröffnet Vona. „... Denn der Schlüssel, der uns Freiheit schenkt, ist nur der Mut und der Moment ...“ So ein Moment ist jetzt hier an der Open Air Bühne des Mercedes-Benz Museums gegeben, lockerer Tanz und gute Laune zeigen es. „Guten Abend Stuttgart“, begrüßt der Musiker, liefert ein fröhliches Grinsen dazu und macht nahtlos mit seinem ersten Sommerhit „Solange wir jung sind“ weiter.


Museums-Ehrengast aus Botswana.

Ein besonderer Konzertbesucher sitzt im Publikum und schwingt längst in der Musik mit: Nick Thabiso Mmopele. Er hat auf die Einladung des Museums reagiert, mit dem im Laufe des Jahres Menschen aus jenen 7 Nationen willkommen geheißen werden, die noch nicht im Museum waren. Nick freut sich diebisch: Er ist der allererste Gast aus Botswana. Und weil er gerade heute hier ist, hat er eine Freikarte für dieses Konzert bekommen.

Gitarre statt Fußballschuhe.

Vona gibt derweil alles auf der Bühne und hat dabei sein Publikum fest im Griff. Viel geschrieben wurde schon über das Singer-Songwriter Talent aus Tübingen, der die Fußballschuhe gegen die Gitarre tauschte und damit die eine hoffnungsvolle Profikarriere gegen die jetzige, die hier beim Konzertsommer für Spaß und Genuss sorgt. Die Musik des Newcomers ist geprägt von Leichtigkeit. Seine Lieder klingen lässig und frei, doch täuschen lassen darf man sich davon nicht. Die gekonnten Texte fügen den Songs eine emotionale Tiefe hinzu, die die Gesamtkunst des Sängers richtig zum Strahlen bringt. Während Vona und seine Bandkollegen auf der Bühne alles geben, zucken die Scheinwerfer im Takt. Gleichzeitig liefert der Wetterlichtwechsel zusätzliche Lichteffekte auf der Fassade des Museums.


Der Jugend gehört die Zukunft.

Nick Thabiso Mmopele scheint sich an diesem schönen Konzertabend sichtlich wohl zu fühlen. Er ist des Deutschen nicht mächtig, doch die internationalen Zeichen liest der junge Industriedesigner fließend. Zum Beispiel das Logo des Konzertsommers, und sagt in bestem Englisch: „Ich mag es. Das Logo sieht ganz toll jugendlich aus. Das ist wichtig. Denn der Jugend gehört die Zukunft!“ Er lacht schallend und verteilt seinem Gegenüber einen fröhlichen Schulterklopfer.


Dann springt er auf und läuft filmend mit dem Handy durchs Publikum – ein frischer Beitrag für den Blog seiner Europareise entsteht, während Vona sich auf der Bühne durchs Repertoire singt und spielt, dass es eine Freude ist. Seinen Auftritt beendet Vona mit dem brandneuen Song „Ohne Dich“, der auf seinem im August erscheinenden Debütalbum zu hören sein wird, während er dafür extra einen Spot von der Sonne höchstpersönlich geworfen bekommt, die sich in idealer Choreographie ein Loch in der Regenwolkenwand gesucht hat.


VIP-Programm für den Museumsbesucher.

Nick kommt aus dem Strahlen gar nicht mehr heraus. „Was habe ich für ein Glück! Was für ein Tag!“ Das Museum schenkte ihm für sein Kommen ein VIP-Programm: Die Nationalflagge des afrikanischen Staats vor dem Gebäude gehisst, freier Ausstellungsbesuch, eine kurze Fahrt mit dem Benz Patent-Motorwagen von 1886, ein Ausflug in einem eleganten Youngtimer-Coupé nach Stuttgart hinein und zum Fernsehturm – und jetzt noch das Konzert. Sein Tag ist schon jetzt eine einzige Party.


Teesy: Kraftvoll.

Ohne das alles zu wissen legt jetzt Teesy beim Konzertsommer noch einmal eins drauf. Der Berliner Sänger und Rapper geht mit seiner Band derart kraftvoll zur Sache, dass endgültig fast alle Besucher von ihren Plätzen an der Open Air Bühne aufspringen und vor die Bühne strömen. Die unbändige Feierlaune des Publikums zündet eine nächste Stufe. Teesy stürzt sich in einen Song-Marathon, der keinen seiner Hits auslässt. Scheinwerfer zucken, die Bässe wummern, die Riffs ziehen mit, die Drums mischen ihren Rhythmus-Teil hinein. Von der Bühne diese mitreißende Musik, vor der Bühne die fröhlich-feiernden Fans: „Stuttgart, ihr seid klasse!“


Wunderbare Nacht.

Und schon ist Teesy in seiner nächsten Nummer, „Jackpot“ – „... und danke für die Blumen und den Schnaps, was ’ne wunderbare Nacht, dieses Leben ist mein Hauptgewinn ...“. Diese Textzeile bringt es auch für heute auf den Punkt. Was der letzte Song sein könnte, ist tatsächlich der vorletzte. Mit „Keine Rosen“ bedankt sich Teesy ein letztes Mal bei seinem großartigen Publikum, das währenddessen ein wunderschönes Lichtermeer aus Feuerzeugen und Handylichtern kreiert. Selbst schuld sind alle, die nicht dabei waren. Nick war es. Sein Akku ist nun leer, pardon: der seines Handys. Für ihn selbst könnte die Party durch diese Sommernacht noch lange weitergehen.